Ukraine

Bei Typen wie Kadyrow darf man die Gefahr einer atomaren Eskalation nicht unterschätzen

Tschetscheniens Staatschef Ramsan Kadyrow nimmt am 30. September 2022 im Kreml in Moskau an einer Zeremonie teil, bei der vier von russischen Truppen besetzte Regionen der Ukraine – Lugansk, Donezk, Cherson und Saporischschja – offiziell annektiert werden. (Foto von Mikhail METZEL / SPUTNIK / AFP)

Kadyrow, der Einpeitscher des Kremls, wurde zum Generaloberst befördert. Und das von Wladimir Putin selbst. Der Tschetschenen-Führer ist damit einer der einflussreichsten Militärs in Russland, das sich im Augenblick in einem Abwehrgefecht mit den Ukrainern in den angeblichen Teilrepubliken, die von Putin annektiert wurden, befindet.

Die Bilder aus den Gebieten, aus denen Russland abgezogen ist, sprechen für sich. Gleich, wer dafür verantwortlich ist, muss zur Rechenschaft gezogen werden.

Was sich auf beiden Seiten der Kriegsgegner abspielt, ist mit Worten nur noch schwer zu beschreiben.

Man merkt immer mehr die eklatanten Schwächen, die die internationale Sicherheitsarchitektur hat, wenn der EU-Außenbeauftragte Borrell nun mittlerweile darauf anspricht, dass Russland sich vor einem Atomschlag hüten soll. Man kann sich dabei denken, was gemeint ist. Man warnte auch vor dem russischen Einmarsch in die Ukraine.

Das ließ Putin völlig unberührt und er marschierte am 24. Februar in das Nachbarland ein, ohne mit der Wimper zu zucken. Wenn überall in den befreiten Gebieten Massengräber gefunden werden, kann man sich vorstellen, dass Putin sich nicht davor scheuen würde, die Atombombe zu werfen und dies als das letzte Mittel zum Erhalt seiner Macht nutzen würde. 

Überall in der westlichen Welt besteht Angst vor dem wie ein Soziopath agierenden Wladimir Putin, der seine russischen Großmannssuchtträume verwirklichen will. Putin steht mehr und mehr auch vor seinen eigenen Leuten an der Wand und es sollen mittlerweile 800.000 bis 900.000 Russen geflohen sein, die eigentlich einberufen werden sollten. 

Es wird darüber spekuliert, ob Wladimir Putin überhaupt noch in der Lage ist, das Kriegsgeschehen zu beeinflussen. Sein Gegenspieler in Kiew, Wolodymyr Selenskyj, verbietet per Dekret die Verhandlungen mit Russland. Und man kann sich vorstellen, dass Putin vor Verhandlungen eine bessere Ausgangsposition haben möchte als die, die er jetzt hat. Heute wurde erneut gedroht, dass es gefährlich sei, sich der Krim mit amerikanischen Waffen zu nähern. Das würde bedeuten, dass die USA direkt mit Russland im Krieg sind. 

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Man hat Selenskjy viel verziehen…, aber jetzt..

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