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Iran und Israel überziehen sich gegenseitig mit Raketen

Titelbild: Beispielbild Pixabay
Der Konflikt zwischen Israel und dem Iran hat sich im Juni 2025 drastisch zugespitzt. Am 13. Juni 2025 führte Israel einen groß angelegten Angriff auf iranische Atom- und Militäranlagen durch, unter dem Codenamen „Rising Lion“.

Dieser Präventivschlag, begründet mit der Sorge vor einem iranischen Atomwaffenprogramm, das laut israelischen Geheimdienstinformationen kurz vor einem „point of no return“ stand, führte zur Zerstörung mehrerer Atomanlagen, darunter die Urananreicherungsstätte in Natanz. Dabei wurden hochrangige iranische Militärs, wie der Kommandeur der Revolutionsgarden Hossein Salami und Generalstabschef Mohammad Bagheri, sowie sechs Atomwissenschaftler getötet. Der Iran wertete den Angriff als Kriegserklärung und reagierte mit Drohnen- und Raketenangriffen auf Israel, die jedoch größtenteils von der israelischen Luftabwehr abgefangen wurden.

Die Feindschaft zwischen Israel und dem Iran wurzelt in der Islamischen Revolution von 1979, als der Iran unter Ajatollah Chomeini Israel als Erzfeind erklärte und dessen Existenzrecht nicht mehr anerkannte. Zuvor, unter Schah Mohammad Reza Pahlavi, waren beide Länder Verbündete. Seit 1979 unterstützt der Iran anti-israelische Milizen wie die Hisbollah im Libanon und die Hamas im Gazastreifen, was den Konflikt verschärft hat. Der aktuelle Konflikt wurde durch Israels Befürchtung getrieben, dass der Iran trotz internationaler Verhandlungen eine Atomwaffe entwickelt. Israel, das selbst als faktische Atommacht gilt, sieht darin eine existenzielle Bedrohung.

Die israelische Luftwaffe setzte über 200 Kampfflugzeuge ein, um militärische Ziele und Atomanlagen wie Natanz und Fordo anzugreifen. Die Schäden sind erheblich, aber Experten sind uneinig, ob die unterirdischen Anlagen vollständig zerstört wurden, da diese durch gehärteten Beton geschützt sind.
Der Iran startete mehrere Wellen von Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, die zivile und militärische Ziele trafen. Mindestens 78 Tote und 329 Verletzte wurden in Teheran gemeldet, wobei die Zahlen unbestätigt sind. Ajatollah Ali Chamenei drohte mit weiteren Vergeltungsschlägen, auch gegen US-Stützpunkte in der Region.

Die USA lobten den israelischen Angriff, während Deutschland und andere europäische Länder zur Deeskalation aufriefen. US-Präsident Donald Trump drängte auf ein neues Atomabkommen mit dem Iran, während die EU und Zypern vermitteln wollen. Der UN-Sicherheitsrat plant eine Dringlichkeitssitzung.
Die Eskalation hat die Region an den Rand eines Flächenbrands gebracht. Der Ölpreis stieg stark an, was globale wirtschaftliche Auswirkungen hat, und die Spritpreise in Deutschland sind gestiegen.
Es besteht die Gefahr, dass der Konflikt auf Nachbarländer wie den Libanon (Hisbollah) oder den Jemen (Huthi-Milizen) übergreift. Zudem könnte der Iran hochangereichertes Uran an geheime Orte verlagern, um sein Atomprogramm fortzusetzen, was weitere militärische Auseinandersetzungen provozieren könnte.
Die Situation bleibt hochgradig angespannt, mit der Möglichkeit eines langwierigen Konflikts. Israel betont sein Recht auf Selbstverteidigung, während der Iran Vergeltung schwört. Die internationale Gemeinschaft ist gespalten zwischen Unterstützung für Israel und dem Drang nach diplomatischer Deeskalation.

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