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Festnahme in Südkorea nach Fund von toten Kindern in Koffern in Neuseeland

Titelbild: Eine 42-jährige Frau, bei der es sich vermutlich um die Mutter zweier Kinder handelt, deren sterbliche Überreste in Koffern in Neuseeland gefunden wurden, bedeckt ihren Kopf mit einem großen braunen Mantel in der zentralen Polizeistation von Ulsan, nachdem sie am frühen Morgen in Südkoreas südöstlicher Stadt Ulsan am 15. September 2022 festgenommen wurde, bevor sie nach Seoul überführt wurde, um sich einem Auslieferungsverfahren zu stellen, wie die Polizei bestätigte.
(Foto von STRINGER / verschiedene Quellen / AFP)

Seoul, Südkorea

Rund einen Monat nach dem Fund der sterblichen Überreste zweier Kinder in versteigerten Koffern in Neuseeland ist die mutmaßliche Mutter der Toten in Südkorea festgenommen worden. Die 42-Jährige stehe unter Mordverdacht, erklärten die Polizeibehörden in Südkorea und Neuseeland am Donnerstag. Gegen sie soll ein Auslieferungsverfahren eingeleitet werden.

Die Verdächtige sei nach einem Hinweis aus der Bevölkerung in einer Wohnung in Ulsan gefasst worden, erklärte die südkoreanische Polizei. Vorangegangen seien Überwachungsmaßnahmen. Der Frau werde von den Ermittlern in Neuseeland vorgeworfen, ihre damals sieben und zehn Jahre alten Kinder um das Jahr 2018 herum in der Region Auckland getötet zu haben.

Anschließend sei die Frau nach Südkorea ausgereist, wo sie sich seither versteckt gehalten habe, erklärte die Polizei. Laut der Nachrichtenagentur Yonhap handelte es sich um eine in Südkorea geborene Frau mit neuseeländischem Pass.

Die sterblichen Überreste der beiden Kinder waren entdeckt worden, nachdem eine nichtsahnendes Familie bei einer Auktion eine Anhängerladung voller herrenloser Gegenstände ersteigert hatte, darunter die beiden Koffer.

gt

© Agence France-Presse

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