Scammer Alarm

Die Jagd nach Jessa Jane Lugagay (Teil2)

Titelbild: Cameracum, Lugagay Screenshot

Jessa Jane Lugagay taucht unter
– in hunderten von Pornoforen taucht sie unter verschiedenen Namen auf. In einigen wurde sie erkannt und User machten sich Luft.

In den vergangenen Monaten häufen sich auf verschiedenen Plattformen Berichte von Männern, die von einer Frau namens Jessa Jane Lugagay – die unter wechselnden Identitäten wie Jane Ong, blondie exoticapril01, Yags Ayesha oder anderen Namen auftritt – betrogen oder erpresst worden sein wollen.



Die Vorwürfe reichen von klassischem Romance-Scamming über Dating-Apps und Camgirl-Plattformen bis hin zu gezielter Erpressung mit kompromittierendem Material.
Mehrere Betroffene schildern, wie sie zunächst über philippinische Dating-Portale oder Cam-Sites Kontakt aufnahmen, wo die Frau – oft unter dramatischen Geschichten von Krankheiten, Todesfällen in der Familie oder Investitionsbedarf – schnell um Geld bat.
Einige berichten von Live-Shows oder Aufnahmen mit dem Handy auf Stativ, bei denen angeblich Screenshots oder Videos gemacht wurden, um später damit zu drohen. Betroffene klagen über anhaltende Identitätsdiebstähle, bei denen ihre Daten für Betrug in ihrem Namen missbraucht werden, sowie über Erpressungsversuche durch Dritte oder Callcenter-ähnliche Strukturen.

Besonders häufig genannt wird eine enge Verbindung zu Melissa Lonjawon Sereno aus Bislig, die als Komplizin oder Teil eines größeren Netzwerks auf den Philippinen (vor allem Mindanao, Davao-Region) beschrieben wird. Die Kommentatoren sprechen von einer organisierten kriminellen Gruppe, die systematisch Daten sammelt, um Opfer langfristig auszubeuten – etwa durch Blackmailing mit intimen Inhalten oder fingierten Notlagen.
Wohnungssuche auf den Philippinen etc.



Einige Männer erwähnen explizit ekelerregende Inhalte, darunter angebliche Beteiligung Minderjähriger an Shows oder Aufnahmen, was sie als besonders abstoßend und kriminell einstufen.



Es wird von psychischem Stress, finanziellen Verlusten und vergeblichen Versuchen berichtet, bei lokalen Polizeibehörden Hilfe zu erhalten, da Korruption auf den Philippinen eine Strafverfolgung erschwere.Opfer fordern kollektives Handeln: Einige schlagen vor, eigene Websites (wie jessajanelugagay.scammer) einzurichten, um Beweise, Bilder und Erfahrungsberichte zu sammeln und öffentlich zu machen. Andere haben bereits Anzeigen erstattet, Kontakt zu Journalisten (etwa in den USA oder Europa) gesucht oder Sammel-E-Mail-Adressen eingerichtet, um betroffene Personen zu vernetzen.



Die Kommentare zeugen von tiefer Frustration und Wut – viele nennen die Frau ein „Monster“ oder „menschliches Monster“ und fordern harte Konsequenzen wie Gefängnis. Trotz einzelner Recherchen zu Artikeln (z. B. auf Plattformen wie thekasaantimes.news oder scammer.news) bleibt die Lage für die meisten Betroffenen frustrierend, da sie das Gefühl haben, dass die Behörden auf den Philippinen wenig bis gar nicht eingreifen.

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