Dating Scam Love und Dating Scam Phishing Scammer Alarm

Sex69 und michverlieben.com (iNetwork23 GmbH) lassen Anwälte mit Unterlassungen gegen die wahre Berichterstattung drohen

Titerlbild: KI generiert Grok/ kasaan media, 2026
Sex69 ist eine Adult-Plattform, die von der iNetwork23 GmbH mit Sitz in Hamburg betrieben wird und sich als Ort für erotische Chats, Flirts und vermeintliche Sexkontakte präsentiert. Es ist ein Teil des Netzwerkes von iNetwork23. Dazu gehört auch eine Firma L-P GmbH an gleicher Geschäftsadresse, mutmasslich in einem der zahllosen Briefkästen der Hamburger Nobeladresse an der Binnenalster.  
Ein Exponat ist auch MyLoves. Lassen wir aber Kunden sprechen.
In der Praxis handelt es sich jedoch um ein typisches Fantasy-Chat-Portal aus dem Netzwerk ähnlicher Angebote wie michverlieben.com  bei dem die meisten Nutzer schnell feststellen, dass echte Treffen oder authentische Kontakte extrem selten sind.



Nun will uns, aufgrund der Berichterstattungen über iNetwork23 eine Hamburger Medienkanzlei nötigen, per Unterlassung, nicht mehr über das Partnerportal michverlieben zu berichten.
Den bisherigen Artikel von der Leitung zu nehmen und eine Gebühr zu zahlen, die unverschämte Abzocke ist. In diesem Zusammenhang ist auch gegen die Kanzlei Strafanzeige ergangen.
Doch Dutzende Zuschriften erreichten uns nach dem Artikel, die das bestätigten, was wir berichteten.
Ein Leser schrieb uns, wir sollten das gleiche Drama mal auf Facebook suchen. Tatsächlich fanden sich Dutzende dieser gleichgelagerten Beschwerden.
Unser Leser bekam eine Rechnung einer Inkassofirma, die Bände spricht, im Zusammenhang mit michverlieben, dem Partnerportal der iNetwork23.
Zuvor hatte er nur unglaublich viele Spamnachrichten erhalten, die angebliche Treffen ausmachen wollten. Er wollte das überhaupt nicht.Dutzende andere Geschädigte meldeten sich gleich dazu.

Das entspricht einem Urteil des LG Flensburg, das wir berichteten.

Eine Abmeldung war nicht möglich, so sehr der Betroffene es auch versuchte.  Er erstattete nunmehr Anzeige gegen die Beteiligten.

Auch darüber dürften wir nicht berichten. Wir hätten einen Fragkatalog zu stellen, wurden wir belehrt, und geschwind mal die Kosten zu übernehmen.

Unsere Anwälte haben die Rechtsanwaltskammer in Hamburg mit einer Beschwerde informiert.

Die Schreiben sind immer gleich und erfinden schlicht eine Mitgliedschaft, in was auch immer.

Ein anderer User schreibt auf Facebook Folgendes:

„Hat noch jemand aktuell eine Zahlungsaufforderung von „michverlieben.com“ bzw. im Zusammenhang mit einer „Fix Personal Leasing GmbH“ erhalten?
Ich habe eine Forderung über ca. 293 € für eine angebliche Premium-Mitgliedschaft bekommen, obwohl ich mich nach eigener Prüfung nie bewusst dort registriert habe (keine Bestätigungs-Mail etc.). Die erste Mail landete bei mir im Spam/Junk-Ordner.
Ich habe der Forderung bereits widersprochen. Danach kam eine erneute Zahlungsaufforderung mit angeblichen Vertragsdaten. Die haben meine Adresse nicht,denke ich. Ich hatte mich nie auf der Seite registriert!
Den Fall habe ich zusätzlich bei der Verbraucherzentrale gemeldet.
Mich würde interessieren:
– Gibt es weitere Betroffene mit ähnlichem Ablauf?
– Hat jemand Erfahrung, wie sich das weiterentwickelt hat (Inkasso, Mahnbescheid etc.)?“
Eine Rechnung kam nicht und ein Schreiben wurde nicht beantwortet.  Das ist Masche bei iNetwork23 unnd gehört zum Repertoire des wortgewandten Spiels.



„leider konnten wir bislang keinen Zahlungseingang zu der unten aufgeführten Forderung feststellen. Möglicherweise ist die unten aufgeführte Forderung Ihrer Aufmerksamkeit entgangen.

Wir teilen Ihnen mit, dass wir aufgrund der ausstehenden Zahlung gegenüber der Firma iNetwork23 GmbH im Auftrag der Fix Personal Leasing GmbH beauftragt wurden, den offenen Betrag bei Ihnen einzufordern. Wir bitten Sie daher, den ausstehenden Betrag umgehend zu begleichen, um weitere Kosten zu vermeiden.

Ihre Mitgliedschaft bei „michverlieben​.com“ wurde nicht fristgerecht gekündigt und hat sich gemäß den akzeptierten Nutzungsbedingungen automatisch in eine kostenpflichtige Jahresmitgliedschaft verlängert (12 Monate à 24,49 €)

293,88 €
Fix Personal Leasing GmbH
IBAN: DE 59 2007 0404 0060 0205 00
BIC: DEUTDEHHP34
Bank: Postbank/DSL Ndl der Deutsche BankVerwendungszweck: DE

Letzte Fristsetzung Wir fordern Sie hiermit letztmalig auf, den offenen Betrag bis zum 15.04.2026 zu begleichen.

Sollte kein Zahlungseingang erfolgen, wird der Vorgang ohne weitere Ankündigung an ein Inkassounternehmen bzw. zur weiteren rechtlichen Durchsetzung übergeben.

Bitte beachten Sie, dass in diesem Fall zusätzliche Kosten und Gebühren entstehen können.

Falls Sie die Forderung bereits beglichen haben, betrachten Sie dieses Schreiben bitte als gegenstandslos. Für Rückfragen stehen wir Ihnen ausschließlich über diese E-Mail-Adresse zur Verfügung. Sie können dazu einfach auf diese E-Mail antworten.

Mit freundlichen Grüßen

Forderungsmanagement – Karen Schultz
Fix Personal Leasing GmbH“

Stattdessen dominiert ein Modell aus professionellen Chat-Operatoren, die unter weiblichen Profilen agieren und die Interaktion bewusst auf kostenpflichtige Nachrichten oder Abonnements lenken. Die Anmeldung ist zunächst kostenlos und wirkt verlockend, doch sobald man Nachrichten schreiben oder antworten möchte, werden Credits, Premium-Mitgliedschaften oder automatische Abos fällig, was viele Nutzer als irreführend empfinden.Die überwiegende Mehrheit der unabhängigen Nutzerrezensionen auf Plattformen wie Trustpilot, Verbraucherforen und Vergleichsseiten fällt deutlich negativ aus.



Viele berichten von einer Flut an Nachrichten gleich nach der Registrierung, die jedoch meist von Fake-Profilen oder Bots stammen und bei echten Antwortversuchen schnell abbrechen oder nur auf weitere Zahlungen abzielen.
Viele Nutzer berichten auch über das Erstellen von Profilen an ihre Mailadressen, ohne überhaupt jemals damit in Berührung gekommen zu sein. Sie bekamen Dutzende dieser Nachrichten.
Häufige Kritikpunkte sind das Fehlen realer Frauen, die tatsächlich Treffen suchen, sowie das systematische Abkassieren durch teure Abonnements, die eine Kündigung oft mit Ärger und Mahnungen verbunden ist.
Einige Nutzer beschreiben, dass dieselben Profiltexte oder Bilder unter verschiedenen Namen und Orten auftauchen, was den Verdacht auf ein zentral gesteuertes System mit Animateuren verstärkt.
Während vereinzelte positive Stimmen die Chats als unterhaltsame Fantasie-Entertainment loben, solange man bewusst nur für Sexting bezahlt, überwiegen die Enttäuschungen bei denen, die echte Seitensprünge oder unkomplizierte Dates erwartet haben.
Rechtlich ist das Angebot meist als reines Unterhaltungsportal abgesichert, sodass die Betreiber argumentieren können, es gehe nur um virtuelle Fantasien und nicht um reale Vermittlung.
Dennoch wird das Marketing von vielen als irreführend kritisiert, weil die Werbung stark auf echte Sexkontakte und diskrete Treffen abzielt.
Trustpilot-Bewertungen für verwandte Seiten aus demselben Umfeld liegen oft bei 1,0 bis 2,0 Sternen mit Hunderten von Beschwerden über Abzocke, versteckte Kosten und Schwierigkeiten bei der Kündigung. Auch Scam-Checker wie Scamadviser geben für Varianten wie sex69.online eher niedrige Trust-Scores, unter anderem wegen versteckter Betreiber-Identität und Spam-Risiken.
Wer hier Geld investiert, sollte die AGB sehr genau lesen, nur kleine Testbeträge riskieren und vor allem keine automatischen Abbuchungen zulassen.Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Sex69 für jemanden, der bewusst bezahlten Sexchat oder erotische Rollenspiele sucht und die Kosten dafür akzeptiert, eine gewisse Unterhaltung bieten kann – allerdings nur, wenn man von vornherein keine realen Begegnungen erwartet. Für alle anderen, die authentische Kontakte oder unkomplizierte Dates anstreben, ist die Plattform in der Regel eine Enttäuschung und wird in den meisten Erfahrungsberichten klar abgeraten.
Bessere Alternativen finden sich je nach Ziel entweder bei etablierten Swinger-Communities wie dem Joyclub, seriösen Escort-Portalen oder lokalen Anzeigen, wo der Echtheitsanteil deutlich höher liegt. Vor einer Anmeldung lohnt es sich immer, aktuelle Nutzerberichte zu prüfen und bei Problemen mit Abbuchungen oder Kündigungen die Verbraucherzentrale oder einen Anwalt für Verbraucherrecht einzuschalten.
Wir werden weiter berichten.

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22 Kommentare

Ganzschönblödgelaufen 24. April 2026 at 7:15

Mit großer Aufmerksamkeit habe ich Ihren Artikel gelesen. Es war bei mir genauso, wie Sie es beschrieben haben. Unaufgefordert war ein Profil über mich erstellt worden, in falscher Stadt und mit falschem Geburtsdatum. Ich hatte mit den Leuten nichts zu tun. Ich habe dieses Profil versucht zu löschen, irgendwann fand ich eine Email, dass aus Kulanz mein Profil gelöscht werden sollte. Wochen später erhielt ich von einer Firma ein Schreiben, dass ich etwa 300 Euro zahlen sollte. Es liegt bei meinem Anwalt.

Ich habe Ihnen, da ich versuche gegen die betreffenden Personen vorzugehen, über Ihre Firmen-E-Mail meine Kontaktdaten übersandt. Ich stehe Ihnen herzlich gerne als Zeuge zur Verfügung, frage mich allerdings, was aus der Pressefreiheit geworden ist, wenn Journalisten bedroht werden, nur weil sie über offensichtlichen Betrug schreiben.

Antworten
Phillipp 24. April 2026 at 7:17

Exakt so.
Lassen Sie sich nicht entmutigen.
Danke für Ihren Mut, gegen diese Kette von Blutsaugern anzugehen. Das ist alles Betrug.

Antworten
Naumann 24. April 2026 at 7:21

Ist das ein Standardverfahren? Ich würde den Anwalt öffentlich bloßstellen.
Mir ging es genauso, wie Sie es beschrieben haben.
Ich habe etwas per Mail übersandt. Lesen Sie sich das mal durch. Es geht um diese Zeitarbeitsfirma oder was das ist. Mein Anwalt nennt es Scam.

Antworten
the kasaan times 24. April 2026 at 8:52

Das dürfen wir nicht, den Anwalt bloßstellen. Das würde mir mein Kodex auch verbieten. Die Mail war sehr frech. Offensichtlich unsere Berichterstattung mundtot machen sollte. Den Betrug dieses Netzwerkes absichern. Ich habe so viele Leserbriefe erhalten, dass ich zur normalen Arbeit nicht mehr komme. Das ist gut. Soll er mich mal vor dem Landgericht in Santa Cruz verklagen. Dann klicken die Handschellen. Das sagt mein Anwalt. Der Anwalt schrieb etwas über Kreditwürdigkeit. Entschuldigung, die Mailbots haben keine Kreditwürdigkeit und ich habe mich entschieden, nächste Woche in Hamburg mitzuarbeiten. Ich will auch Kollegen treffen, die sich seit Jahren mit dem Phänomen beschäftigen. Was mir echt leid tut, sind die Personen, die glauben, Liebe gefunden zu haben, nach dem Lovebombing durch diese angeblichen Partner. Das ist Romancescam halblegal.

Antworten
Dorian 24. April 2026 at 7:56

Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen.
Ich habe Ihnen meine Visitenkarte übersandt. Ich vertrete Sie gerne vor Gericht.
Auch gerne pro bono publico .
Sie haben zumindest den Mut, den die etablierten Medien nicht haben.
Können Sie diese Medien nicht zur Hilfe rufen?
Ich bitte um Rückruf, da bei mir etwa 40 Mandate gleicher Art liegen.
Für mich stellt sich ein Netzwerk von mutmasslichen Betrügern in den Vordergrund.
Herzliche Grüße auf die Kanaren

Antworten
Lessentin 24. April 2026 at 8:01

Das glaubt einem niemand. Es ist genauso, wie Sie in dem Artikel geschrieben haben. Ich war vor Ort, nachdem ich auch mit einem falschen Profil abgezockt wurde. Briefkastenbatterie am Ballindamm. Es ist ein virtuelles Büro. Ich verstehe nicht, warum die Firma, die die Büros stellt, den Betreiber, Herrn Feldhinkel, einfach rausschmeisst. Da ist laut Register noch jemand anders dran beteiligt und es gibt eine weitere Firma, die da auch beherbergt ist oder sein soll. Ich kann Ihnen die Bilder senden, die ich mit dem Handy gemacht habe.

Antworten
the kasaan times 24. April 2026 at 8:17

Herzlichen Dank für den Leserbrief, die Bilder hätte ich gerne. Wir werden in der nächsten Woche auch mit einem Hamburger Kollegen filmen. Da kommt ein schöner Beitrag.
Wann waren Sie da? Das fehlte in Ihrer Angabe noch.
Viele schreiben, dass sie dutzende Spammails erhalten haben, bevor ohne Rechnung gleich die Mahnung kam.

Antworten
the kasaan times 24. April 2026 at 9:00

Ich überlege, ob wir uns nicht am Ballindamm zu einer bestimmten Uhrzeit treffen und ich die Interviews führe. Es sind etwa 150 Leserbriefe von Geschädigten. Ballindamm ist öffentliches Gelände und gegenüber ist die Binnenalster, das wird nett. Man muss nur klären, wie viele Leute sich legal versammeln dürfen, damit es keinen Ärger gibt.
Ich kann nur sagen, der Anwalt hätte dieses Machwerk nicht senden dürfen.
Ich sehe Sie in der kommenden Woche, vielleicht auch alle einzeln, ich muss da mal nachfragen, wie man die Menge der Leute interviewt bekommt.

Antworten
Fitzek 24. April 2026 at 8:06

Ich habe den Post gelesen und fühle mich bestätigt, indem was die Verbraucherzentrale in Hamburg gesagt hat.
Man kann kaum kündigen. Das Profil wurde über die Mailadresse erstellt. Ich habe zudem die Bilder der angeblichen Chatpartner in anderen Foren gefunden. Meiner Auffassung nach, sind die Frauen Models, die auch gelinkt wurden. Ich habe eine der Frauen auf einer Agenturseite gefunden. Es gibt keine Frauen, die dort Partner suchen. Es ist ein zynisches Geschäftsmodell.
Danke für die Artikel.

Antworten
Christ 24. April 2026 at 8:40

Für mich stellt sich die Frage, woher diese Typen die Mailadressen haben, um die Profile zu erstellen, weil ich von anderen Produkten dieser Verbindung auch Mails erhalte, ich kann den Spamfilter überhaupt nicht mehr löschen. Hängt es mit der Verbindung Karl Schnurch zusammen? Der Typ auf den Seychellen und Hongkong, ich hatte an einem Tag mehr als 2500! Zuschriften, die in meinem Postfach erheblichen Schaden angerichtet haben.
Nachdem ich diese Mails erhielt, bekam ich Scheißmails von den Philippinen. Scheibar von Cupid oder die waren zuerst da, afrikanische Scammer etc.
Ich werde Feldhinkel verklagen, Schadenersatz etc. Mein Anwalt würde gerne mit Ihnen sprechen.

Antworten
Feldkamp 24. April 2026 at 8:44

Guter Artikel. Ich habe vor einer Woche die Netzagentur eingeschaltet, weil die Belästigung durch den Rattenschwanz hinter Feldhinkel zu arg ist.

Antworten
Aumüller 24. April 2026 at 10:39

Das, was Sie schrieben, ist vollkommen richtig. Anderen Geschädigten geht es genauso. Ich kann mir vorstellen, wie Sie sich fühlen, wenn Sie dann noch von einem Anwalt bedroht werden. Verbale Gewalt gegen Journalisten und Berichterstatter.
Warum ich schreibe, ich habe eine Wohnung in Eimsbüttel, also unweit des Ballindamms. Zwei Stationen mit der S-Bahn. Diese Wohnung steht gerade leer. Ein wenig Interviewkulisse ist schnell aufgebaut, denke ich. Da könnten alle hinkommen, die etwas zu sagen haben. Dann haben Sie das Problem mit dem Versammlungsrecht nicht.
Was ich menschlich groß von Ihnen fand, ist die Bemerkung, die die Opfer dieser Abzocke, ich bin auch eines, in den Vordergrund stellt. Danke dafür. Meine Gefühle sind zutiefst verletzt.
Geben Sie mir bitte Bescheid.
Strom und Kaffeemaschine sind vorhanden.

Antworten
the kasaan times 24. April 2026 at 11:01

Das ist aber lieb. Wir werden davon Gebrauch machen.
Ich bin sehr dankbar, zumal man ja nicht weiß , wie das Wetter wird.

Ich kann mir vorstellen, wie man sich fühlt. Das ist ein eiskaltes System.
Ich rufe Sie morgen an. Die E-Mail ist angekommen.

Antworten
Schneider 24. April 2026 at 10:42

Können Sie den Sachvortrag dieses Anwaltes nicht veröffentlichen? Der bekommt Shitstorm von der Öffentlichkeit, bis er sich entschuldigt, bin auch geschädigt. Sie liegen genau richtig mit Ihrem Post. Gruß auf die Kanaren.

Antworten
the kasaan times 24. April 2026 at 11:07

Nein, leider nicht. Es geht gegen den Kodex und ich würde mich auch nicht mit Methoden abgeben, die unterste Schublade sind. Da sollen die Gegner sich bedienen, wie man sieht.
Der Genannte hat auch das Recht, sich bestmöglich zu verteidigen. Das ist nun so.

Antworten
Kleeblatt 24. April 2026 at 11:10

Ich habe das gelesen und mich wiedergefunden. Ich habe den Artikel per Link an einen Kollegen beim LKA in HH übersandt. Ich wünschen Ihnen von Herzen Glück.

Antworten
Friederich Z. 25. April 2026 at 8:32

Ich habe an Ihre Mailadresse eine PDF-Datei übersandt, die genau das bestätigt, was Sie schrieben. Meiner Auffassung nach gehört der Anwalt zu dem System. Können Sie meine Informationen in den nächsten Artikel oder in den Film einfliessen lassen?

Antworten
ElektroBander 25. April 2026 at 8:38

Da hilft nur Öffentlichkeit , so sehe ich es. Ich habe mich ein Jahr mit diesen Firmen rumgeärgert, die scheinbar auch mit einer Firma Howlogic in Ungarn verbunden sind, ich habe bis zu 500 Mails am Tag erhalten. An Arbeiten war nicht mehr zu denken.
Des Weiteren werden Trojaner übertragen, die den Rechner wie eine Pornobude aussehen lassen.
Ich musste ein uraltes Postfach meiner Firma löschen, da ich diese Mengen an Spam nicht mehr verarbeiten konnte. Wie dann Mitgliedschaften, also Abofallen, entstehen, kann ich nicht nachvollziehen.

Antworten
Paulus 27. April 2026 at 8:48

Ich habe den Artikel gelesen. Ich hatte in einem halben Jahr, auch im Zusammenhang mit iNetwork23 etwa 18.000 Zuschriften, die unaufgefordert Profile von mir erstellt haben. es kamen im Minutentakt Aufforderungen, mich zu melden.

Über Facebook fand ich weitere Geschädigte, die auch Rechnungen erhalten haben. Sie hatten niemals etwas mit dem Laden zu tun. Wir haben einen Ausflug nach Handewit gemacht,von Hamburg aus.
A.F. ist vielleicht 30 Jahre alt, ob er da überhaupt wohnt, ist zweifelhaft. Er ist mit einer anderen Firma verbunden. Die betrügerischen Rechnungen werden nicht zurückgenommen und die Mails gehen weiter.
Sie haben mit allem ins Schwarze getroffen und haben das Geschäftskonzept von denen enttarnt.
Ich verstehe nicht, wie der Anwalt schreiben konnte.
Gerne stehe ich Ihnen als Zeuge zur Verfügung.

Antworten
Hektor 27. April 2026 at 8:54

Warum dürfen Sie den Namen des Anwaltes und der Kanzlei nicht offenlegen?
Das ist ein betrügerisches Abofallensystem und solche Typen wie Herr F. kommen scheinbar damit durch. Ich habe auch eine Rechnung erhalten. Fast 300 Euro.

Antworten
DarknetZorro 27. April 2026 at 8:58

Ich habe Ihnen Unterlagen übersandt. Selbst zu geizig ist F., um bei Adresshändlern zu kaufen, die beweisen, dass iNetwork23 die E-Mail-Adressen aus einem betrügerischen Hack gekauft hat. Darknet.
Es wäre doch gut, wenn der F mal dazu befragt würde. Meine Mail ist anbei.
Die Daten kamen ursprünglich aus einer Betrugsfabrik auf den Philippinen. Wie unsere Adressen dahin kamen, keine Ahnung.
Ich stehe auch zur Verfügung, wenn es um Zeugenaussagen geht.

Antworten
Vietor 5. Mai 2026 at 11:51

Betreff: iNetwork23 GmbH mit michverlieben.com und Sex69 – ein Abzock-System, das endlich gestoppt werden muss

Sehr geehrte Redaktion,

vielen Dank für Ihren mutigen Artikel zu iNetwork23 GmbH, michverlieben.com und Sex69. Endlich traut sich jemand, diese Masche öffentlich zu machen, statt sie weiterhin hinter dubiosen Anwaltsbriefen und Unterlassungsdrohungen zu verstecken.

Ich (und offenbar sehr viele andere) habe selbst erlebt, wie perfide dieses System funktioniert: Lockende Werbung mit echten Treffen und Sexkontakten, massenhaft Nachrichten direkt nach der (kostenlosen) Anmeldung – und dann stellt sich heraus, dass fast alles von bezahlten Chat-Operatoren kommt. Echte Frauen, die sich tatsächlich treffen wollen? Praktisch inexistent. Stattdessen wird man systematisch in kostenpflichtige Nachrichten, Credits oder automatische Premium-Abos gedrängt. Kündigen? Fast unmöglich. Stattdessen kommen plötzlich Rechnungen von dubiosen Firmenkonstrukten wie „Fix Personal Leasing GmbH“ mit Forderungen von mehreren hundert Euro für angebliche Jahresmitgliedschaften, die man nie bewusst abgeschlossen hat.

Das ist keine seriöse Adult-Plattform, das ist eine klassische Fantasy-Chat-Abzocke auf Kosten gutgläubiger Nutzer, die echte Kontakte suchen. Die rechtliche Absicherung als reines „Unterhaltungsangebot“ ändert nichts daran, dass die Werbung bewusst irreführend ist und auf reale Sexdates abzielt. Trustpilot und Foren sind voll mit identischen Beschwerden: Fake-Profile, versteckte Kosten, Inkasso-Drohungen und massive Schwierigkeiten, Geld zurückzubekommen.

Besonders dreist finde ich, dass iNetwork23 GmbH nun mit Anwälten gegen kritische Berichterstattung vorgeht und „wahre Berichterstattung“ unterdrücken will. Das riecht stark nach Einschüchterung statt nach Transparenz. Statt Nutzer zu warnen und ihre Geschäftspraktiken zu ändern, versuchen sie, unangenehme Wahrheit mundtot zu machen. Das ist kein Zeichen von Seriosität, sondern von Schwäche.

Ich fordere Verbraucherschützer, Medien und Behörden auf, solche Modelle genauer unter die Lupe zu nehmen. Wer mit falschen Erwartungen wirbt, Fake-Profile einsetzt und Kunden in teure Abo-Fallen lockt, der gehört nicht nur kritisch beleuchtet, sondern konsequent rechtlich verfolgt. Betroffene sollten sich nicht einschüchtern lassen, sondern Widerspruch einlegen, Verbraucherzentrale einschalten und Anzeige erstatten.

Weiter so, Kasaan Times – bleiben Sie dran! Solche Plattformen brauchen dringend mehr Licht und weniger Deckung durch Anwaltsdrohungen.

Mit kritischen Grüßen
Vietor

Antworten

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