Das entspricht einem Urteil des LG Flensburg, das wir berichteten.
Eine Abmeldung war nicht möglich, so sehr der Betroffene es auch versuchte. Er erstattete nunmehr Anzeige gegen die Beteiligten.
Auch darüber dürften wir nicht berichten. Wir hätten einen Fragkatalog zu stellen, wurden wir belehrt, und geschwind mal die Kosten zu übernehmen.
Unsere Anwälte haben die Rechtsanwaltskammer in Hamburg mit einer Beschwerde informiert.
Ein anderer User schreibt auf Facebook Folgendes:
„leider konnten wir bislang keinen Zahlungseingang zu der unten aufgeführten Forderung feststellen. Möglicherweise ist die unten aufgeführte Forderung Ihrer Aufmerksamkeit entgangen.
„Wir teilen Ihnen mit, dass wir aufgrund der ausstehenden Zahlung gegenüber der Firma iNetwork23 GmbH im Auftrag der Fix Personal Leasing GmbH beauftragt wurden, den offenen Betrag bei Ihnen einzufordern. Wir bitten Sie daher, den ausstehenden Betrag umgehend zu begleichen, um weitere Kosten zu vermeiden.
Ihre Mitgliedschaft bei „michverlieben.com“ wurde nicht fristgerecht gekündigt und hat sich gemäß den akzeptierten Nutzungsbedingungen automatisch in eine kostenpflichtige Jahresmitgliedschaft verlängert (12 Monate à 24,49 €)
IBAN: DE 59 2007 0404 0060 0205 00
BIC: DEUTDEHHP34
Bank: Postbank/DSL Ndl der Deutsche BankVerwendungszweck: DE
Letzte Fristsetzung Wir fordern Sie hiermit letztmalig auf, den offenen Betrag bis zum 15.04.2026 zu begleichen.
Sollte kein Zahlungseingang erfolgen, wird der Vorgang ohne weitere Ankündigung an ein Inkassounternehmen bzw. zur weiteren rechtlichen Durchsetzung übergeben.
Bitte beachten Sie, dass in diesem Fall zusätzliche Kosten und Gebühren entstehen können.
Falls Sie die Forderung bereits beglichen haben, betrachten Sie dieses Schreiben bitte als gegenstandslos. Für Rückfragen stehen wir Ihnen ausschließlich über diese E-Mail-Adresse zur Verfügung. Sie können dazu einfach auf diese E-Mail antworten.
Mit freundlichen Grüßen
Forderungsmanagement – Karen Schultz
Fix Personal Leasing GmbH“

22 Kommentare
Mit großer Aufmerksamkeit habe ich Ihren Artikel gelesen. Es war bei mir genauso, wie Sie es beschrieben haben. Unaufgefordert war ein Profil über mich erstellt worden, in falscher Stadt und mit falschem Geburtsdatum. Ich hatte mit den Leuten nichts zu tun. Ich habe dieses Profil versucht zu löschen, irgendwann fand ich eine Email, dass aus Kulanz mein Profil gelöscht werden sollte. Wochen später erhielt ich von einer Firma ein Schreiben, dass ich etwa 300 Euro zahlen sollte. Es liegt bei meinem Anwalt.
Ich habe Ihnen, da ich versuche gegen die betreffenden Personen vorzugehen, über Ihre Firmen-E-Mail meine Kontaktdaten übersandt. Ich stehe Ihnen herzlich gerne als Zeuge zur Verfügung, frage mich allerdings, was aus der Pressefreiheit geworden ist, wenn Journalisten bedroht werden, nur weil sie über offensichtlichen Betrug schreiben.
Exakt so.
Lassen Sie sich nicht entmutigen.
Danke für Ihren Mut, gegen diese Kette von Blutsaugern anzugehen. Das ist alles Betrug.
Ist das ein Standardverfahren? Ich würde den Anwalt öffentlich bloßstellen.
Mir ging es genauso, wie Sie es beschrieben haben.
Ich habe etwas per Mail übersandt. Lesen Sie sich das mal durch. Es geht um diese Zeitarbeitsfirma oder was das ist. Mein Anwalt nennt es Scam.
Das dürfen wir nicht, den Anwalt bloßstellen. Das würde mir mein Kodex auch verbieten. Die Mail war sehr frech. Offensichtlich unsere Berichterstattung mundtot machen sollte. Den Betrug dieses Netzwerkes absichern. Ich habe so viele Leserbriefe erhalten, dass ich zur normalen Arbeit nicht mehr komme. Das ist gut. Soll er mich mal vor dem Landgericht in Santa Cruz verklagen. Dann klicken die Handschellen. Das sagt mein Anwalt. Der Anwalt schrieb etwas über Kreditwürdigkeit. Entschuldigung, die Mailbots haben keine Kreditwürdigkeit und ich habe mich entschieden, nächste Woche in Hamburg mitzuarbeiten. Ich will auch Kollegen treffen, die sich seit Jahren mit dem Phänomen beschäftigen. Was mir echt leid tut, sind die Personen, die glauben, Liebe gefunden zu haben, nach dem Lovebombing durch diese angeblichen Partner. Das ist Romancescam halblegal.
Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen.
Ich habe Ihnen meine Visitenkarte übersandt. Ich vertrete Sie gerne vor Gericht.
Auch gerne pro bono publico .
Sie haben zumindest den Mut, den die etablierten Medien nicht haben.
Können Sie diese Medien nicht zur Hilfe rufen?
Ich bitte um Rückruf, da bei mir etwa 40 Mandate gleicher Art liegen.
Für mich stellt sich ein Netzwerk von mutmasslichen Betrügern in den Vordergrund.
Herzliche Grüße auf die Kanaren
Das glaubt einem niemand. Es ist genauso, wie Sie in dem Artikel geschrieben haben. Ich war vor Ort, nachdem ich auch mit einem falschen Profil abgezockt wurde. Briefkastenbatterie am Ballindamm. Es ist ein virtuelles Büro. Ich verstehe nicht, warum die Firma, die die Büros stellt, den Betreiber, Herrn Feldhinkel, einfach rausschmeisst. Da ist laut Register noch jemand anders dran beteiligt und es gibt eine weitere Firma, die da auch beherbergt ist oder sein soll. Ich kann Ihnen die Bilder senden, die ich mit dem Handy gemacht habe.
Herzlichen Dank für den Leserbrief, die Bilder hätte ich gerne. Wir werden in der nächsten Woche auch mit einem Hamburger Kollegen filmen. Da kommt ein schöner Beitrag.
Wann waren Sie da? Das fehlte in Ihrer Angabe noch.
Viele schreiben, dass sie dutzende Spammails erhalten haben, bevor ohne Rechnung gleich die Mahnung kam.
Ich überlege, ob wir uns nicht am Ballindamm zu einer bestimmten Uhrzeit treffen und ich die Interviews führe. Es sind etwa 150 Leserbriefe von Geschädigten. Ballindamm ist öffentliches Gelände und gegenüber ist die Binnenalster, das wird nett. Man muss nur klären, wie viele Leute sich legal versammeln dürfen, damit es keinen Ärger gibt.
Ich kann nur sagen, der Anwalt hätte dieses Machwerk nicht senden dürfen.
Ich sehe Sie in der kommenden Woche, vielleicht auch alle einzeln, ich muss da mal nachfragen, wie man die Menge der Leute interviewt bekommt.
Ich habe den Post gelesen und fühle mich bestätigt, indem was die Verbraucherzentrale in Hamburg gesagt hat.
Man kann kaum kündigen. Das Profil wurde über die Mailadresse erstellt. Ich habe zudem die Bilder der angeblichen Chatpartner in anderen Foren gefunden. Meiner Auffassung nach, sind die Frauen Models, die auch gelinkt wurden. Ich habe eine der Frauen auf einer Agenturseite gefunden. Es gibt keine Frauen, die dort Partner suchen. Es ist ein zynisches Geschäftsmodell.
Danke für die Artikel.
Für mich stellt sich die Frage, woher diese Typen die Mailadressen haben, um die Profile zu erstellen, weil ich von anderen Produkten dieser Verbindung auch Mails erhalte, ich kann den Spamfilter überhaupt nicht mehr löschen. Hängt es mit der Verbindung Karl Schnurch zusammen? Der Typ auf den Seychellen und Hongkong, ich hatte an einem Tag mehr als 2500! Zuschriften, die in meinem Postfach erheblichen Schaden angerichtet haben.
Nachdem ich diese Mails erhielt, bekam ich Scheißmails von den Philippinen. Scheibar von Cupid oder die waren zuerst da, afrikanische Scammer etc.
Ich werde Feldhinkel verklagen, Schadenersatz etc. Mein Anwalt würde gerne mit Ihnen sprechen.
Guter Artikel. Ich habe vor einer Woche die Netzagentur eingeschaltet, weil die Belästigung durch den Rattenschwanz hinter Feldhinkel zu arg ist.
Das, was Sie schrieben, ist vollkommen richtig. Anderen Geschädigten geht es genauso. Ich kann mir vorstellen, wie Sie sich fühlen, wenn Sie dann noch von einem Anwalt bedroht werden. Verbale Gewalt gegen Journalisten und Berichterstatter.
Warum ich schreibe, ich habe eine Wohnung in Eimsbüttel, also unweit des Ballindamms. Zwei Stationen mit der S-Bahn. Diese Wohnung steht gerade leer. Ein wenig Interviewkulisse ist schnell aufgebaut, denke ich. Da könnten alle hinkommen, die etwas zu sagen haben. Dann haben Sie das Problem mit dem Versammlungsrecht nicht.
Was ich menschlich groß von Ihnen fand, ist die Bemerkung, die die Opfer dieser Abzocke, ich bin auch eines, in den Vordergrund stellt. Danke dafür. Meine Gefühle sind zutiefst verletzt.
Geben Sie mir bitte Bescheid.
Strom und Kaffeemaschine sind vorhanden.
Das ist aber lieb. Wir werden davon Gebrauch machen.
Ich bin sehr dankbar, zumal man ja nicht weiß , wie das Wetter wird.
Ich kann mir vorstellen, wie man sich fühlt. Das ist ein eiskaltes System.
Ich rufe Sie morgen an. Die E-Mail ist angekommen.
Können Sie den Sachvortrag dieses Anwaltes nicht veröffentlichen? Der bekommt Shitstorm von der Öffentlichkeit, bis er sich entschuldigt, bin auch geschädigt. Sie liegen genau richtig mit Ihrem Post. Gruß auf die Kanaren.
Nein, leider nicht. Es geht gegen den Kodex und ich würde mich auch nicht mit Methoden abgeben, die unterste Schublade sind. Da sollen die Gegner sich bedienen, wie man sieht.
Der Genannte hat auch das Recht, sich bestmöglich zu verteidigen. Das ist nun so.
Ich habe das gelesen und mich wiedergefunden. Ich habe den Artikel per Link an einen Kollegen beim LKA in HH übersandt. Ich wünschen Ihnen von Herzen Glück.
Ich habe an Ihre Mailadresse eine PDF-Datei übersandt, die genau das bestätigt, was Sie schrieben. Meiner Auffassung nach gehört der Anwalt zu dem System. Können Sie meine Informationen in den nächsten Artikel oder in den Film einfliessen lassen?
Da hilft nur Öffentlichkeit , so sehe ich es. Ich habe mich ein Jahr mit diesen Firmen rumgeärgert, die scheinbar auch mit einer Firma Howlogic in Ungarn verbunden sind, ich habe bis zu 500 Mails am Tag erhalten. An Arbeiten war nicht mehr zu denken.
Des Weiteren werden Trojaner übertragen, die den Rechner wie eine Pornobude aussehen lassen.
Ich musste ein uraltes Postfach meiner Firma löschen, da ich diese Mengen an Spam nicht mehr verarbeiten konnte. Wie dann Mitgliedschaften, also Abofallen, entstehen, kann ich nicht nachvollziehen.
Ich habe den Artikel gelesen. Ich hatte in einem halben Jahr, auch im Zusammenhang mit iNetwork23 etwa 18.000 Zuschriften, die unaufgefordert Profile von mir erstellt haben. es kamen im Minutentakt Aufforderungen, mich zu melden.
Über Facebook fand ich weitere Geschädigte, die auch Rechnungen erhalten haben. Sie hatten niemals etwas mit dem Laden zu tun. Wir haben einen Ausflug nach Handewit gemacht,von Hamburg aus.
A.F. ist vielleicht 30 Jahre alt, ob er da überhaupt wohnt, ist zweifelhaft. Er ist mit einer anderen Firma verbunden. Die betrügerischen Rechnungen werden nicht zurückgenommen und die Mails gehen weiter.
Sie haben mit allem ins Schwarze getroffen und haben das Geschäftskonzept von denen enttarnt.
Ich verstehe nicht, wie der Anwalt schreiben konnte.
Gerne stehe ich Ihnen als Zeuge zur Verfügung.
Warum dürfen Sie den Namen des Anwaltes und der Kanzlei nicht offenlegen?
Das ist ein betrügerisches Abofallensystem und solche Typen wie Herr F. kommen scheinbar damit durch. Ich habe auch eine Rechnung erhalten. Fast 300 Euro.
Ich habe Ihnen Unterlagen übersandt. Selbst zu geizig ist F., um bei Adresshändlern zu kaufen, die beweisen, dass iNetwork23 die E-Mail-Adressen aus einem betrügerischen Hack gekauft hat. Darknet.
Es wäre doch gut, wenn der F mal dazu befragt würde. Meine Mail ist anbei.
Die Daten kamen ursprünglich aus einer Betrugsfabrik auf den Philippinen. Wie unsere Adressen dahin kamen, keine Ahnung.
Ich stehe auch zur Verfügung, wenn es um Zeugenaussagen geht.
Betreff: iNetwork23 GmbH mit michverlieben.com und Sex69 – ein Abzock-System, das endlich gestoppt werden muss
Sehr geehrte Redaktion,
vielen Dank für Ihren mutigen Artikel zu iNetwork23 GmbH, michverlieben.com und Sex69. Endlich traut sich jemand, diese Masche öffentlich zu machen, statt sie weiterhin hinter dubiosen Anwaltsbriefen und Unterlassungsdrohungen zu verstecken.
Ich (und offenbar sehr viele andere) habe selbst erlebt, wie perfide dieses System funktioniert: Lockende Werbung mit echten Treffen und Sexkontakten, massenhaft Nachrichten direkt nach der (kostenlosen) Anmeldung – und dann stellt sich heraus, dass fast alles von bezahlten Chat-Operatoren kommt. Echte Frauen, die sich tatsächlich treffen wollen? Praktisch inexistent. Stattdessen wird man systematisch in kostenpflichtige Nachrichten, Credits oder automatische Premium-Abos gedrängt. Kündigen? Fast unmöglich. Stattdessen kommen plötzlich Rechnungen von dubiosen Firmenkonstrukten wie „Fix Personal Leasing GmbH“ mit Forderungen von mehreren hundert Euro für angebliche Jahresmitgliedschaften, die man nie bewusst abgeschlossen hat.
Das ist keine seriöse Adult-Plattform, das ist eine klassische Fantasy-Chat-Abzocke auf Kosten gutgläubiger Nutzer, die echte Kontakte suchen. Die rechtliche Absicherung als reines „Unterhaltungsangebot“ ändert nichts daran, dass die Werbung bewusst irreführend ist und auf reale Sexdates abzielt. Trustpilot und Foren sind voll mit identischen Beschwerden: Fake-Profile, versteckte Kosten, Inkasso-Drohungen und massive Schwierigkeiten, Geld zurückzubekommen.
Besonders dreist finde ich, dass iNetwork23 GmbH nun mit Anwälten gegen kritische Berichterstattung vorgeht und „wahre Berichterstattung“ unterdrücken will. Das riecht stark nach Einschüchterung statt nach Transparenz. Statt Nutzer zu warnen und ihre Geschäftspraktiken zu ändern, versuchen sie, unangenehme Wahrheit mundtot zu machen. Das ist kein Zeichen von Seriosität, sondern von Schwäche.
Ich fordere Verbraucherschützer, Medien und Behörden auf, solche Modelle genauer unter die Lupe zu nehmen. Wer mit falschen Erwartungen wirbt, Fake-Profile einsetzt und Kunden in teure Abo-Fallen lockt, der gehört nicht nur kritisch beleuchtet, sondern konsequent rechtlich verfolgt. Betroffene sollten sich nicht einschüchtern lassen, sondern Widerspruch einlegen, Verbraucherzentrale einschalten und Anzeige erstatten.
Weiter so, Kasaan Times – bleiben Sie dran! Solche Plattformen brauchen dringend mehr Licht und weniger Deckung durch Anwaltsdrohungen.
Mit kritischen Grüßen
Vietor