Deutschland

Razzia in der JVA Rheinbach

Titelbild: Beispielbild pixabay

Heute Morgen, am 14. Juli 2026, fand eine großangelegte Korruptions-Razzia in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Rheinbach statt. Die Polizei durchsuchte seit den frühen Morgenstunden Räume und Büros der Anstalt sowie zahlreiche Privatwohnungen in Nordrhein-Westfalen (u. a. Köln, Euskirchen, Rheinbach und Siegburg) und Rheinland-Pfalz (Landkreise Mayen-Koblenz und Neuwied).



Im Fokus stehen mehrere Justizbedienstete, denen Bestechlichkeit, Amtsmissbrauch und Beteiligung an Drogenhandel mit Inhaftierten vorgeworfen werden. Auch aktuelle und ehemalige Häftlinge sind in die Ermittlungen einbezogen. Es ist bereits die zweite derartige Razzia binnen weniger Wochen nach dem Fall in der JVA Euskirchen.



In der Rheinbacher Anstalt gilt es als offenes Geheimnis, dass die Leiterin Renate Gaddum bereits in ihrer früheren Wirkungsstätte in Willich mit ähnlichen Korruptionsvorwürfen konfrontiert gewesen sein soll.
Laut Berichten aus der Anstalt präsentierten sich Gaddum und ihre Entourage in der Frauenhaftanstalt stets als Opfer, während massivste Menschenrechtsverstöße und Korruption an der Tagesordnung gewesen sein sollen. Die Frauenhaftanstalt war demnach ein Tummelplatz für Drogen und Alkohol, die man über eine Karte beziehen konnte. Auch Handys und andere verbotene Gegenstände, die das Leben der Gefangenen „vereinfachen“ sollten, kursierten offenbar. Gaddum soll wie eine Sonnenkönigin über die Gefangenen geherrscht haben. Zudem kam es, wie zu hören ist, zu erheblichen Problemen mit den Betrieben in der Anstalt.


Diese Schilderungen stammen aus internen Kreisen und sind bislang nicht unabhängig verifiziert. Die offiziellen Ermittlungen laufen auf Hochtouren und müssen zeigen, inwieweit sich die Vorwürfe bestätigen. Die Vorgänge werfen ein kritisches Licht auf den Strafvollzug in Nordrhein-Westfalen und sorgen für erhebliche Unruhe.


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8 Kommentare

Sabine 16. Juli 2026 at 5:45

Die Informationen über die Gaddum sind ganz richtig. Sie ist kein Opfer, sondern eine Opportunistin.
ln Willich 2 war es einfacher Drogen und Alkohol zu kaufen als beim Kaufmann irgendwas zu kriegen. Es flogen ständig Päckchen über die Mauer. Die Justiz sah weg und die Gaddum wusste spätestens seit Besuch der Abgeordneten darüber Bescheid. Was da geschah war traurig und hatte nichts mehr mit den Gesetzen zu tun. Eine Mitgefangene hat Tagebuch geführt, ich würde mir wünschen, sie schreibt.

Antworten
Melanie 16. Juli 2026 at 6:14

Gaddum hat nur Anzeige erstattet, um ihre Mittäter loszuwerden. Lässt Euch das sagen, ich war dreimal unter ihrer Obhut und sie war die falsche Person an falschen Ort.
Die Schließer haben die damaligen Abgeordneten verarscht. Was die Gaddum Menschen angetan hat, wird hier nicht geschrieben. Warum nicht? Leute, die was gesagt haben kamen zum Psychiater oder wurde angefixt. Jetzt macht die Modepuppe auf ganz schlau. Wenn irgendjemand über die Leichen in Willich auspackt, ist sie dran.

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the kasaan times 16. Juli 2026 at 9:47

Wir danken für die Leserbriefe. Doch dulden wir keine verächtlichen Kommentare.
Danke an den anonymen Zusenden der PDF- es ist haarsträubend, was da drin steht.
Wenn nur ein Bruchteil davon stimmt, sind wir gezwungen, den Landtag zu befragen. Es beschämt uns sehr, dass so etwas in der Bundesrepublik Deutschland möglich war.

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Jana S. 18. Juli 2026 at 22:08

Betreff: Skandalöse Zustände in der JVA Rheinbach – Frau Renate Gaddum muss endlich Konsequenzen tragen

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Razzia vom 14. Juli 2026 in der Justizvollzugsanstalt Rheinbach wirft ein erschreckendes Licht auf das Versagen der dortigen Leitung. Während die Öffentlichkeit von Korruption, Drogenhandel innerhalb der Anstalt, Amtsmissbrauch und Bestechlichkeit erfährt, stellt sich eine zentrale Frage: Wie konnte es unter der Verantwortung von Renate Gaddum so weit kommen?

Frau Gaddum ist keine Unbekannte in solchen Affären. Bereits in ihrer früheren Wirkungsstätte in Willich soll es ähnliche Vorwürfe gegeben haben. Nun wiederholt sich das Muster in Rheinbach: Drogen und Alkohol sollen wie im Supermarkt erhältlich gewesen sein, Handys und verbotene Gegenstände kursierten frei, und die Anstalt glich offenbar eher einem Selbstbedienungsladen für Kriminelle als einem Ort der Resozialisierung und Sicherheit. Gaddum soll wie eine „Sonnenkönigin“ über die Gefangenen geherrscht und Menschenrechtsverstöße geduldet oder sogar begünstigt haben, während sie sich und ihre Entourage gleichzeitig als Opfer darstellte.

Das ist nicht nur peinlich – das ist ein Staatsversagen mit Ansage. Eine Leiterin, die offenbar wiederholt die Kontrolle über ihre Anstalt verliert, die Korruption blühen lässt und deren Führungsstil von Betroffenen als katastrophal beschrieben wird, hat in einer solchen Position nichts mehr verloren. Die Justizvollzugsanstalt soll Straftäter resozialisieren und die Gesellschaft schützen, nicht zum Umschlagplatz für Drogen und zum Spielplatz korrupter Bediensteter verkommen.

Es reicht nicht, jetzt Ermittlungen anzustellen und „Aufklärung“ zu versprechen. Frau Gaddum trägt als Leiterin die Gesamtverantwortung. Sie muss sofort suspendiert und ein unabhängiger Untersuchungsausschuss eingesetzt werden. Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, warum diese Zustände jahrelang toleriert wurden. Wie viele Warnsignale gab es? Wie viele Hinweise aus der Belegschaft oder von Insassen wurden ignoriert?

Der Strafvollzug in Nordrhein-Westfalen darf kein Selbstbedienungsladen für Kriminelle und korrupte Beamte sein. Es ist höchste Zeit für Konsequenzen – nicht nur für die ausführenden Handlanger, sondern vor allem für die Verantwortliche an der Spitze.

Mit besorgter Empörung,

Jana S.

Antworten
Andrea 18. Juli 2026 at 22:18

Renate Gaddum – Von Willich bis Rheinbach: Ein System des Versagens

Nach der großangelegten Razzia in der JVA Rheinbach wird endlich öffentlich, was Betroffene schon lange wissen: Unter Renate Gaddum herrschen in den von ihr geleiteten Anstalten offenbar seit Jahren unhaltbare Zustände.

Besonders erschreckend sind die Berichte aus ihrer Zeit in der JVA Willich II. Dort sollen regelrechte Preislisten für Drogen kursiert sein – offener als beim örtlichen Dealer. Drogen und Alkohol waren leichter zu bekommen als Grundnahrungsmittel. Noch skandalöser: Eine Frau P. soll im Auftrag der korrupten Entourage um Gaddum herum Insassinnen „gefixt“ haben, also mit harten Drogen versorgt haben. Wer nicht mitspielte oder Kritik äußerte, landete angeblich beim Psychiater oder wurde systematisch „ange fixt“. Das war kein Strafvollzug mehr, das war ein Drogenumschlagplatz unter behördlicher Duldung.

Statt diese Zustände zu bekämpfen, soll Gaddum sich und ihre Leute als Opfer inszeniert haben, während sie wie eine „Sonnenkönigin“ regierte. Jetzt wiederholt sich das Ganze in Rheinbach. Korruption, Drogenhandel mit Inhaftierten, Amtsmissbrauch – und wieder steht die Leiterin im Zentrum der Vorwürfe.

Wie oft muss dasselbe Muster noch auffliegen, bevor die Justizverwaltung handelt? Frau Gaddum ist offensichtlich nicht in der Lage, eine Justizvollzugsanstalt sicher und rechtsstaatlich zu führen. Sie gehört sofort vom Dienst suspendiert und die gesamte Amtszeit in Willich und Rheinbach muss lückenlos aufgeklärt werden – inklusive aller beteiligten Bediensteten und externen Helfer.

Es ist eine Schande für den Rechtsstaat, dass solche Verhältnisse in deutschen Gefängnissen möglich sind. Die Verantwortlichen an der Spitze müssen endlich persönlich zur Rechenschaft gezogen werden.

Mit tiefem Unverständnis und berechtigter Wut,
Andrea B.

Antworten
Claudia 21. Juli 2026 at 9:23

Ich erinnere mich, dass einzelne Frauen beim Kaufmann teuer aus der Mülltonne kaufen mussten. Die Schließer grinsten und sie saß in ihrem Büro und verwaltete ihre Spitzel.

Mit dem einen Todesfall stimmt etwas nicht, nicht Knastgespräch, sondern sie wurde die Treppe runtergestoßen. Danach ins Bett gelegt, null Chance. Sie hatte vorher Tabletten gekauft.
Diese Liste gab es wirklich. Mein Schreiben an den Düsseldorfer Landtag wurde abgefangen. Was sollte ich mehr machen?

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the kasaan times 21. Juli 2026 at 9:41

Also Sie müssen den Sachverhalt anzeigen. Bei der Polizei oder bei der Staatsanwaltschaft. Das werden Sie besser wissen als Unsereins hier.

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Joy 30. Juli 2026 at 11:10

Mich wundert, dass die JVA Willich 1 durchsucht wurde, in 2 hätten sie mehr gefunden.
Im Frühjahr 2008! würde über die Korruption in Willich schon ein Abgeordneter von mehreren Gefangenen informiert.
Es gab eine Frau, die die Namen der korrupten Beamten auf einem Zettel kassiebert hatte. Der katholische Pfarrer nahm die Post mit.
Die Freunde der Gaddum hatten so viel Angst vor der Liste, dass sie Briefe von Abgeordneten aufmachten. Die Preisliste war für Kokain, Tabletten und Schoore klar umrissen. Jemand müsste auf ein Konto, ich glaube bei Wirecard einzahlen, dann bekam man den Stoff sofort geliefert.
Da waren mehrere Beamte dran beteiligt. Ich erinnere mich sehr gut. Auch SV und LL waren auf Gefangenenseite beteiligt. Die bekamen dann Ausgang und Frau Gaddum war TAL. Wir hörten damals schon, dass das ein flächendeckendes System in NRW war.
Das würde, wie vieles im Knast, vererbt.
Die Beschwerden an den Abgeordneten waren zu menschenrechtslastig. Nicht falsch verstehen, das ist elementar gewesen, aber eben die Drogensachen gerieten unter den Tisch

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