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Heute Morgen, am 14. Juli 2026, fand eine großangelegte Korruptions-Razzia in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Rheinbach statt. Die Polizei durchsuchte seit den frühen Morgenstunden Räume und Büros der Anstalt sowie zahlreiche Privatwohnungen in Nordrhein-Westfalen (u. a. Köln, Euskirchen, Rheinbach und Siegburg) und Rheinland-Pfalz (Landkreise Mayen-Koblenz und Neuwied).
Im Fokus stehen mehrere Justizbedienstete, denen Bestechlichkeit, Amtsmissbrauch und Beteiligung an Drogenhandel mit Inhaftierten vorgeworfen werden. Auch aktuelle und ehemalige Häftlinge sind in die Ermittlungen einbezogen. Es ist bereits die zweite derartige Razzia binnen weniger Wochen nach dem Fall in der JVA Euskirchen.
In der Rheinbacher Anstalt gilt es als offenes Geheimnis, dass die Leiterin Renate Gaddum bereits in ihrer früheren Wirkungsstätte in Willich mit ähnlichen Korruptionsvorwürfen konfrontiert gewesen sein soll.
Laut Berichten aus der Anstalt präsentierten sich Gaddum und ihre Entourage in der Frauenhaftanstalt stets als Opfer, während massivste Menschenrechtsverstöße und Korruption an der Tagesordnung gewesen sein sollen. Die Frauenhaftanstalt war demnach ein Tummelplatz für Drogen und Alkohol, die man über eine Karte beziehen konnte. Auch Handys und andere verbotene Gegenstände, die das Leben der Gefangenen „vereinfachen“ sollten, kursierten offenbar. Gaddum soll wie eine Sonnenkönigin über die Gefangenen geherrscht haben. Zudem kam es, wie zu hören ist, zu erheblichen Problemen mit den Betrieben in der Anstalt.
Diese Schilderungen stammen aus internen Kreisen und sind bislang nicht unabhängig verifiziert. Die offiziellen Ermittlungen laufen auf Hochtouren und müssen zeigen, inwieweit sich die Vorwürfe bestätigen. Die Vorgänge werfen ein kritisches Licht auf den Strafvollzug in Nordrhein-Westfalen und sorgen für erhebliche Unruhe.
