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Stromterroristen in Berlin – Tanz auf dem Vulkan

Titelbild: Beispielbild Pixabay

Der massive Stromausfall im Südwesten Berlins, der seit Anfang Januar 2026 Zehntausende Haushalte und Gewerbebetriebe in Bezirken wie Steglitz-Zehlendorf, Lichterfelde, Zehlendorf, Nikolassee und Wannsee lahmlegt, ist kein technisches Versagen, sondern das Ergebnis eines gezielten Brandanschlags auf kritische Infrastruktur, für den sich die linksextremistische „Vulkangruppe“ bekannt hat.

Dieses Bekennerschreiben, das von Polizei und Verfassungsschutz als authentisch eingestuft wird, offenbart eine ideologische Motivation, die tief in der anarchistischen und öko-extremistischen Szene verwurzelt ist: Die Täter rechtfertigen ihre Sabotage als „Akt der Notwehr“ gegen die fossile Energieindustrie, den Kapitalismus und die angebliche Zerstörung der Erde, während sie gleichzeitig beteuern, Stromausfälle seien nicht das primäre Ziel gewesen, sondern nur ein bedauerlicher Kollateralschaden. Doch genau dieser Kollateralschaden trifft in der Realität Tausende unschuldige Menschen hart – bei winterlichen Minusgraden sitzen Familien, ältere Menschen und Pflegebedürftige in kalten, dunklen Wohnungen, Heizungen fallen aus, medizinische Geräte versagen, Krankenhäuser und Pflegeheime müssen evakuiert oder mit Notstrom versorgt werden, und der Alltag bricht zusammen.

Es ist eine menschenverachtende Tat, die bewusst Lebensgefahren in Kauf nimmt, um eine radikale Agenda durchzusetzen, und die von Politikern wie dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner zu Recht als Terrorismus bezeichnet wird.Die „Vulkangruppe“, die seit 2011 aktiv ist und dem gewaltorientierten anarchistischen Spektrum der linken Szene zugeordnet wird, hat eine lange Geschichte solcher Anschläge auf Infrastruktur in Berlin und Brandenburg. Sie attackierte bereits mehrfach die Stromversorgung der Tesla-Fabrik in Grünheide, verursachte Störungen im Bahnverkehr und legte Kabelschächte lahm, immer mit dem Ziel, die Verwundbarkeit moderner Gesellschaft zu demonstrieren und großen Sachschaden anzurichten. Ähnlichkeiten zu früheren Taten, wie dem tagelangen Blackout  in Adlershof im September 2025, sind offensichtlich, und der Verfassungsschutz sieht in den Bekennerschriften einen konsistenten Autorenkreis, der auf eine feste, wenn auch anonyme Struktur hindeutet. Dennoch bleibt die Gruppe ein Phantom.

Trotz jahrelanger Ermittlungen konnte niemand festgenommen werden, das Personenpotenzial ist unbekannt, und die Täter operieren professionell, mit minimalem Aufwand, aber maximaler Wirkung – Informationen zu Schwachstellen finden sich schließlich leicht im Internet. Das zeigt nicht nur die Verletzlichkeit kritischer Infrastruktur, sondern auch eine erschreckende Toleranz oder zumindest mangelnde Konsequenz gegenüber gewaltbereitem Linksextremismus in Teilen der Gesellschaft.Kritisch betrachtet offenbart dieser Anschlag ein doppeltes Versagen: Zum einen die anhaltende Unterschätzung linksextremer Gewalt, die im Vergleich zu rechtsextremen Bedrohungen oft verharmlost wird, obwohl sie hier direkt Menschenleben gefährdet und die öffentliche Ordnung massiv stört. Politiker aller Parteien verurteilen die Tat zwar scharf, doch der Druck auf die autonome und anarchistische Szene, aus der solche Gruppen schöpfen, bleibt zu schwach – Sympathien in Teilen der linksradikalen Milieus, wo Sabotageakte als „Widerstand“ gefeiert werden, tragen dazu bei, dass Nachahmer ermutigt werden. Zum anderen versagt der Staat beim Schutz kritischer Infrastruktur.

Oberirdische Kabelbrücken sind leichte Ziele, und obwohl 99 Prozent der Leitungen unterirdisch verlaufen, reicht ein einziger Anschlag, um ganze Stadtteile für Tage lahmzulegen. Die Reparaturen dauern bis Donnerstag oder länger, Notunterkünfte und Generatoren müssen improvisiert werden, und die Betroffenen leiden unter einer Kältewelle, die die Situation lebensbedrohlich macht. Solche Angriffe sind kein „Spaß“ oder legitimer Protest, sondern krimineller Terror, der die Fragilität unserer Versorgungssysteme ausnutzt und die Gesellschaft erpressbar macht.In einer Zeit, in der Extremismus von allen Seiten zunimmt – die Zahlen linksmotivierter Gewalttaten stiegen 2025 deutlich –, darf man nicht länger wegsehen: Die linke Szene, die sich oft als moralisch überlegen inszeniert, trägt Mitverantwortung, wenn sie Gewalt verharmlost oder toleriert.

Dieser Anschlag ist ein Weckruf, der konsequente Ermittlungen, höheren Verfolgungsdruck und besseren Schutz der Infrastruktur erfordert, bevor noch Schlimmeres passiert. Die Opfer in Berlin frieren derweil in der Kälte, während die Täter ideologisch triumphieren – eine Schande für eine Gesellschaft, die sich Rechtsstaatlichkeit auf die Fahnen schreibt.

 

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