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Was geschieht, wenn Trump Grönland annektiert?

Titelbild: Beispielbild Pixabay 

In den ersten Tagen des Jahres 2026 hat US-Präsident Donald Trump seine langjährige Fixierung auf Grönland erneut bekräftigt, indem er betonte, dass die Vereinigten Staaten die größte Insel der Welt aus Gründen der nationalen Sicherheit dringend benötigen.

In Aussagen gegenüber Reportern an Bord der Air Force One erklärte Trump, Grönland sei von russischen und chinesischen Schiffen umgeben und Dänemark sei nicht in der Lage, die strategisch wichtige Arktisregion angemessen zu schützen.

Diese Äußerungen kamen unmittelbar nach der spektakulären US-Militäroperation in Venezuela, bei der Präsident Nicolás Maduro festgenommen und in die USA gebracht wurde, was Spekulationen schürte, Trump könnte ähnliche Methoden auch für Grönland in Betracht ziehen. Obwohl Trump keine formelle einseitige Ankündigung traf, Grönland nun offiziell als US-Territorium zu betrachten, wiederholte er seine Forderung nach Kontrolle über die Insel mit einer Intensität, die internationale Beobachter als implizite Drohung interpretierten, und schloss den Einsatz von Gewalt nicht ausdrücklich aus.

 

Die Reaktionen aus Dänemark und Grönland fielen scharf aus, da Grönland als autonomer Teil des dänischen Königreichs gilt und sowohl Dänemark als auch die Insel durch die NATO-Mitgliedschaft geschützt sind.

Die dänische Premierministerin Mette Frederiksen forderte Trump auf, die Drohungen einzustellen, und warnte, ein Angriff auf Grönland würde das Ende der NATO bedeuten, da er einen direkten Konflikt zwischen zwei Bündnispartnern darstellen würde. Sie betonte, Grönland stehe weder zum Verkauf noch zur Annexion, und es gebe bereits ein Verteidigungsabkommen, das den USA weitreichenden Zugang gewährt, einschließlich der Pituffik Space Base im Norden der Insel.

Grönlands Premierminister Jens-Frederik Nielsen ging sogar weiter und erklärte in einem Facebook-Post, es reiche nun mit den Fantasien einer Annexion, es gebe keine Druckmittel mehr, keine Andeutungen und keine Illusionen – Grönland gehöre den Grönländern, und man sei offen für Dialog, aber nur unter Respektierung des Völkerrechts.

Europäische Führer schlossen sich dieser Haltung geschlossen an, mit gemeinsamen Erklärungen aus Ländern wie Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Spanien und Großbritannien, die die Souveränität Dänemarks und Grönlands unterstrichen und betonten, dass nur die Betroffenen selbst über die Zukunft der Insel entscheiden dürften. Der britische Premierminister Keir Starmer machte klar, dass er Trump direkt sagen würde, die Finger von Grönland zu lassen, während norwegische und schwedische Politiker die territoriale Integrität des dänischen Königreichs verteidigten.

Diese einheitliche Front unterstreicht die tiefe Besorgnis in Europa, dass Trumps Rhetorik nicht nur blufft, sondern potenziell die transatlantischen Beziehungen und die Stabilität der NATO gefährdet, insbesondere nach der Ernennung eines Sondergesandten für Grönland im Dezember 2025, der offen für eine Integration in die USA plädiert.

Was nun folgt, bleibt hochgradig ungewiss und hängt von mehreren Faktoren ab. Trump hat in der Vergangenheit Kaufangebote gemacht, die abgelehnt wurden, und seit seiner Rückkehr ins Amt 2025 hybride Druckmittel eingesetzt, darunter Besuche hochrangiger US-Vertreter und Andeutungen wirtschaftlicher Anreize durch Rohstoffgeschäfte, da Grönland reich an seltenen Erden und Mineralien ist, die für die US-Industrie entscheidend sind. Eine militärische Annexion erscheint zwar unwahrscheinlich, da sie einen Bruch mit dem Völkerrecht und der NATO darstellen würde, doch Analysten schließen sie nicht völlig aus, angesichts der jüngsten Venezuela-Aktion, die Trump als Erfolg feiert.

Grönland selbst strebt langfristig Unabhängigkeit von Dänemark an, was durch Wahlen 2025 bestätigt wurde, möchte aber keinesfalls unter US-Herrschaft geraten – Umfragen zeigen eine klare Mehrheit gegen eine Übernahme. Wirtschaftlich abhängig von dänischen Subventionen, könnte Nuuk jedoch auf verstärkte Verhandlungen über Investitionen oder erweiterte US-Präsenz drängen, um Druck abzumildern.

International könnte diese Eskalation zu einer Krise in der Arktis führen, wo Russland und China bereits aktiv sind, und die NATO vor eine Zerreißprobe stellen, da ein Konflikt zwischen Mitgliedstaaten das Bündnis lähmen würde. Die USA haben bereits weitreichende Rechte auf der Insel, doch Trumps Forderung geht weit darüber hinaus und zielt auf volle Souveränität ab. Sollte Trump weiter Druck ausüben, ohne konkrete Schritte zu unternehmen, könnte die Angelegenheit in diplomatische Kanäle münden, mit verstärkten Militärübungen Dänemarks und Europas als Abschreckung. Eine einseitige Deklaration der Zugehörigkeit, wie in der Anfrage angenommen, würde jedoch massive Sanktionen, Isolation der USA und möglicherweise den Kollaps westlicher Allianzen provozieren, ohne dass eine reale Kontrolle über Grönland erreichbar wäre, da die lokale Bevölkerung und internationale Gemeinschaft geschlossen dagegenstehen. Die Situation bleibt spannungsgeladen, mit der Welt gespannt darauf wartend, ob Trump seine Worte in Taten umsetzt oder ob diplomatischer Druck und Allianztreue ihn bremsen.

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