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Immer den Umsturz im Auge- das Corps Thuringia-wie es leibt und lebt

Beispielbild Trümmerfrauen Koblenz (Was die Nazis ließen)Trümmerfrauen in Koblenz Bundesarchiv, Bild 146-1976-137-06A / Unbekannt / CC-BY-SA 3.0

Dieser Artikel ist die Fortsetzung der Enthüllungen um das Corps Thuringia, Leipzig, lesen Sie bitte die ersten zwei Teile.

Nach dem letzten Artikel geschah bei dem Corps Thuringia einiges. So übernahmen eine Handvoll „Putschisten“ das Corpshaus in Leipzig im Handstreich. Angeblich, so schrieben sie in einem unverständlichen Text, dass ein Aufräumwochenende im Corpshaus stattgefunden hätte. Es folgte Gegendarstellung auf das Schreiben, dass Kameras angebracht wurden, Schlösser ausgetauscht wurden und Alte Herren des Corps des Hauses verwiesen wurden.
Angeblich gab es schon seit Jahren Rechtsstreitigkeiten untereinander. Über die Rechtslastigkeit der besagten Chatgruppe keinerlei Reue oder irgendeine aufrichtige Erklärung.

Bei Patrick C., dem Protagaonisten der Chatgruppe, beschwerten sich Kunden über die Art, wie mit ihnen bei einem Meeting umgegangen war. Ein enttäuschter Teilnehmer schrieb eine Rezension auf Google.

Unser Verein hatte eine sehr negative Erfahrung mit Herrn C. selbst, der einige unserer Teammitglieder wiederholt belästigte. Es gibt eine anhaltende Beschwerde wegen aggressivem und unangemessenem Verhalten. Ich musste jeden warnen, der über eine berufliche Beziehung nachdenkt.

Dass die freiheitlich-demokratische Grundordnung den Mitgliedern der sogenannten Nazi-Porno Chatgruppe eigentlich im wahrsten Sinne des Wortes „Latte“ war, sieht man an dem Nazi-Christbaumschmuck fürs Retro-Julfest, das die Schergen um Patrick C. propagierten. Dieser Christbaumschmuck und die geschmacklose AfD-Werbung, die an jedem Ort angebracht wurde, war schon einst Grund für die Razzia gegen den Produzenten der Devotionalien.

Die Links führen zu den deutschen Kameradschaften des Thorsten Heise, einem Neonazi seit Jahren, der in seinem Shop ähnliche Produkte verkaufte.  Deutsche Kameradschaften, Übelkeit erregende Hasstaten, die von diesem umherziehenden Terrortrupp ausgingen.

Auch er, Heise, der seit Jahren der Szene vorsteht, ist ein Unverbesserlicher und ganz oben, wenn es darum geht den Staat zu stürzen und mit der Gesellschaft abzurechnen.

Dabei ist die Verherrlichung des schlimmsten Terroranschlages auf deutschem Boden, nach dem 2. Weltkrieg, dem Anschlag auf das „Münchner Oktober-Fest“, 1980, nur ein Gesinnungsfaktor, der scheinbar dazu verwandt wurde, um sich ein wenig mehr in Position zu bringen.

Menschen mit Behinderungen wurden in abartiger Form in der Chatgruppe verhöhnt.

Patrick C. fotografierte sich selbst auf der Toilette sitzend und schiss auf alles, grinsend und völlig losgelöst von dem, was Corpsstudenten eigentlich ausmachen sollte, nämlich die Ehre, Traditionen der um 1850 aufkeimenden Demokratie weiterzuführen.

Und hier war nicht der in Gruppe so beliebte Neo-Hitlerismus gemeint. Es war auch nicht gemeint insbesondere die Weihnachtslieder aus dem 3. Reich und den Schützengräben vor Verdun zu singen und die Chorlieder der deutschen Wehrmacht zu propagieren.

Soldaten litten in unsäglicher Form, Deutsche wie die Geschwister aus Frankreich. Wie kann man das Leid der Soldaten auf allen Seiten der beiden Weltkriege verspotten?

Mit etwas mehr Hirn, das den pervertierten Propagandisten in der Gruppe gutgestanden hätte, wären sie mit dem Geld der Sexpartys zu den Gräbern der Gefallenen marschiert und hätten Buße getan.

Der Christbaumschmuck führt in Abgründe des Nazitums nach dem Krieg. Er führt zu denen, die die Verfassung immer und vehement ablehnten, die sich dazu auserkoren sahen, das ewig Gestrige wieder aus der Mottenkiste zu holen.

Und all das inmitten oralbefriedigender Corpsstudenten und anderer Corpsbrüder, die neugierig auf das Resultat der Gangbang sahen, als weitere Teile des widerlichen Puzzles der Thuringia. Wer die Frau war, die sich zu solchem Treiben hingab, ob sie es freiwillig oder gezwungenermaßen machte, ist nicht bekannt. Ein Bild, das wir leider nicht veröffentlichen dürfen, aber Bände spricht.

Eine schwangere Frau, die offensichtlich auf einem Boot penetriert wurde, folgt ein paar Bilder weiter. Dazwischen ein Bild mit literarischen Ergüssen von Diktatoren.

Hitler mit „Arier und Vegetarier“ ist sicherlich kein Vorbild für die Jugend, die ein Corps sein sollte. Hetze gegen Sinti und Roma. Ein Obdachloser, der an einem Brunnen sein Geschäft verrichtet und sich danach den Hintern säubert, erregt nur noch Mitleid.

Ein bekannter deutscher Fußballspieler, der Hitler in einer Fotomontage eine SS-Uniformjacke reicht und darauf ein Abzeichen der Nazis und ein auf die Jacke genähter verschlüsselter Zahlencode, den nur Neo-Nazis kennen.  Freiheitlich demokratische Grundordnung ade!

Es ist das strafbare kommerzielle Feilbieten von NS-„Souvenirs“, die solche Operateure wollen, die sich auf solche Taten einlassen. Ein Mann, der mit „Hans and Roses“ tituliert wird, einen Blumenstrauß auf einem Feld in der Hand hielt und offensichtlich die gleichen Kragenspiegel wie Erich Priebke trug. Priebke wurde verurteilt, weil er an Geiselerschießungen in den Adriatinischen Höhlen teilnahm. Die SS blieb auch in diesem Zusammenhang eine verbrecherische Organisation, die seit dem 8. Mai 1945 verboten ist.

Jedes Kriegsverbrechen, das die Horden Hitlers, wie auch auf Kreta, begingen, wurde von schmissiger Marschmusik im Film untermalt. Fast vier Minuten lang Auf Kreta im Sturm und Regen.  Patrick C. ließ auch die Verherrlichung dieses unmenschlichen Angriffs auf der Timeline zu.

bofrost DE

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1 Kommentar

Ein lupenreiner Demokrat, Leipzig 10. Mai 2024 at 14:49

Es kann ja wohl nicht wahr sein! Was noch verbirgt sich hinter den Mauern des Hauses in der Böhmestraße. Was für eine Schande für Leipzig, für Sachsen, für Deutschland!
Man kann zu Studentenverbindungen stehen wie man möchte, aber alles was sich als rechtsextreme und staatsfeindliche Vereinigung entpuppt, gehört einfach weg. Bestraft, verboten, was auch immer.
Wo sind die staatsschützenden Institutionen? Wieviel braune Saat soll noch aufgehen? Die feinen Herren scheinen Narrenfreiheit zu haben. Es ist an der Zeit zu handeln. Man möge auch nicht vergessen, es stehen Wahlen vor der Tür. Nicht nur Stadtrat Leipzig, auch Europa braucht keine nationalsozialistische Wiederholung. Herr Oberbürgermeister Jung, das gibt kein gutes Bild von Leipzig ab, zumal die Mitglieder dieser Verbindung in ganz Deutschland und wie man hört ja auch in Brüssel ihr Unwesen treiben.

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