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Puma soll noch dieses Jahr instand gesetzt werden, erfuhr das Handelsblatt

Titelbild: Copyright-Hinweis: © KMW

Die Rüstungskonzerne Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann (KMW) wollen die 18 defekten Puma-Schützenpanzer noch bis zum 30.Dezember 2022  instand setzen. Das schreibt das Handelsblatt am Dienstag und verweist auf Berliner Sicherheitskreisen.

Die Unternehmen haben bislang vergeblich auf die Möglichkeit gewartet, die defekten Systeme selbst begutachten zu können.

Die Angaben über den Umfang der Schäden beruhen ausschließlich auf Informationen aus der Bundeswehr. Beide Unternehmen haben sich gegenüber der Presse nicht geäußert, berichtet das Handelsbatt.

Christine Lambrecht hat das nächste Problem in ihrer Amtszeit. Die SPD-Politikerin wird sich am Montag mit einem weiteren Totalausfall des Panzers Puma auseinandersetzen müssen. Diesmal geht es nicht um nicht produzierte Munition oder eine Bestellung im Ausland, wie bei der F-35-Kampfjet-Odyssee.

Es geht um Puma-Schützenpanzer, die von deutschen Rüstungsfirmen für die Bundeswehr produziert werden. Eines der Flaggschiffe der NATO und der Bundeswehr. 

Zudem sollte der Puma die Bundeswehr teilweise modernisieren. Nach Mängeln 2020 einem Test schwadronierte der Generalinspekteur des Heeres, Alfons Mais, dass der Panzer erheblich verbessert wurde. 

Toll!

Der Rüstungskonzern Krauss-Maffei Wegmann teilte stolz auf seinem YouTube-Kanal das Video des heutigen Pannen-Panzers.

youtube, 2022

Generalmajor von Butler, seines Zeichens Kommandeur der 10. Panzerdivision, schrieb nun nach Informationen der „Welt“ einen Brandbrief, in dem die zahllosen technischen Mängel für erhebliche Unruhe im Bundesministerium für Verteidigung gesorgt haben sollen.  

General von Butler erklärte in diesem Brandbrief, dass die beiden letzten noch einsatzbereiten „Pumas“ am Schießtag nach anderthalb Stunden mit Turmdefekten ausgefallen seien. Die Elektronik der Hightech-Panzer ist den Berichten zufolge nicht funktionsfähig – in einem Panzer sei es sogar zu einem Brand gekommen. Und das auf einem Schießstand in der norddeutschen Tiefebene, nicht im Einsatz.

Die Pannen häufen sich und aus dem Referat von Frau Ministerin Lambrecht hört man nur über die erfolgreiche Lieferung der Waffen in die Ukraine, nichts über den Zustand der Bundeswehr überhaupt. 

 

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