Russland Ukraine

Presseschau Russische Föderation (1)

In Propaganda irgendeiner Kriegspartei zu ergehen, ist der Tod des Journalismus. Wir haben uns daher auch auf den russischen Seiten, im augenscheinlichen Paradies des absurden Putin’schen Propaganda-Apparates, umgesehen. Leider sind die Wahrnehmungen völlig konträr zu denen der restlichen Welt.

Wir haben die hauptsächlichen Eindrücke ins Deutsche übersetzt. Manchmal muss man den Inhalt zweifach lesen, um überhaupt den Sinn zu verstehen. Ein Großteil der Russen weiss, die „Sonderoperation“, ist der Tod ihres Landes und das Ende der Ära Putin. Aber noch sind bösen Amerikaner die Teufel, folgt man den Ausführungen der Iswestija.

Die Iswestija schreibt hierzu: „Die aktuelle Krise in den Beziehungen zwischen der Russischen Föderation und den Vereinigten Staaten ist in ihrer Tiefe beispiellos und wird noch lange zu bewältigen sein. Dies wurde am Samstag, dem 12. März, vom stellvertretenden Außenminister Russlands, Sergej Rjabkow, bekannt gegeben.

In einem anderen Artikel wird auf die Daily Mail verwiesen: „Es wird darauf hingewiesen, dass das Vereinigte Königreich Kohle, Öl, Gas, Metalle sowie verschiedene Chemikalien und Tierfutter gekauft hat. Für 2,6 Milliarden Pfund im Monat vor den Sanktionen.“ Was nun vorbei ist. Durch die Sanktionen schlicht verboten.

Tatsächlich schriebt die Redaktion der Iswestija immer über die Sonderoperation. Über den Gegner, der in der Ukraine scheinbar aus einer berüchtigten Truppe des Asowschen Regiments bestehen soll.  Russische Truppen rückten weiter vor und erreichten die Linie Petrovskaya-Evgenovka-Oktyabrskaya, es geht um das sinnlose Schlachten der Einwohner von Mariupol. Einen Beweis blieben die Redakteure für die Behauptung des Asowschen Regiments schuldig.

Ein wenig weiter in diesem Artikel beschreibt der Redakteur die vollkommen absurde Vorstellung des Kremls:  Zitat: „Das nationalistische Kiewer Regime, das unkontrolliert tragbare Flugabwehrraketensysteme aus europäischen Ländern und den Vereinigten Staaten verteilt, schafft eine langfristige Bedrohung durch Terroranschläge auf Zivilflugzeuge, – betonte Igor Konashenkov. – Dies gilt nicht nur für die Ukraine, sondern vor allem für europäische Länder, die Hunderte von Söldnern und Neonazis entsenden, um sich an Kampfhandlungen zu beteiligen. Russische Soldaten werden weiterhin von Nationalisten verlassene MANPADS suchen und beschlagnahmen, um zu verhindern, dass Terroristen an tödliche Waffen gelangen und sie anschließend aus der Ukraine entfernen.“

Ria Novosti, auf die man sich doch Jahre verlassen konnte, wurde durch Zensur zurechtgestutzt: „Insbesondere wurden zahlreiche Tatsachen grober Verstöße gegen die Normen des humanitären Völkerrechts durch die ukrainischen Sicherheitskräfte angeführt: außergerichtliche Repressalien gegen Andersdenkende, Geiselnahme und Verwendung von Zivilisten als menschliche Schutzschilde, Platzierung schwerer Waffen in Wohngebieten, in der Nähe von Krankenhäusern, Schulen, Kindergärten“, heißt es in der Erklärung.

Schade, dass mittlerweile eine völlig verdrehte Ansicht der Situation besteht.Es geht um ein Telefonat zwischen Macron, Scholz und Putin.

Am frühen Morgen des 24. Februar startete Russland eine militärische Spezialoperation zur Entmilitarisierung der Ukraine. Putin nannte sein Ziel „den Schutz von Menschen, die seit acht Jahren Mobbing und Völkermord durch das Kiewer Regime ausgesetzt sind.

Autos gibt es für einen Apfel und ein Ei, man sollte den Artikel lesen.

bofrost DE

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