Ukraine

Kriegstelegramm XLI. Abgefangene Funksprüche über das Unvorstellbare

Durch den Bundesnachrichtendienst abgefangene Funksprüche lassen in Sachen des Kriegsverbrechens in Butscha das Blut in den Adern gefrieren. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“, redeten Soldaten über die Ermordung der Zivilisten und es war den Analysten des Dienstes scheinbar möglich, diese Funksprüche zuzuordnen.

Nach wie vor bestreitet die Russische Föderation, in die Gräueltaten verwickelt zu sein. Diese abgefangenen Funksprüche jedoch zeichnen ein anderes Bild und sollen der Gruppe Wagner zuzuordnen sein.

Es sollen keine außer Kontrolle geratenen Soldaten der frustrierten Armee Putins gewesen sein, oder Ukrainer, wie die Desinformation Russlands seit Tagen kurbelt, sondern gezielte Aktionen der Einsatzgruppen, die Putin in den Krieg in der Ukraine gesandt hat. 

Damit hat Russland jegliche Glaubwürdigkeit verspielt.

Allerdings werden die Namen  der 64. Einheit der motorisierten Schützenbrigade der russischen Armee durch die Staatsführung in Kiew veröffentlicht, etwa 1000 Namen, die dem Hass der ukrainischen Bevölkerung ausgesetzt werden, weil sie dort stationiert waren. Ob diese Soldaten überhaupt etwas damit zu tun haben, ist fraglich. Es führt zur absoluten Verrohung des Systems, wenn Soldaten gejagt werden, nur weil es einen zeitlichen Zusammenhang gibt.

Wie vollkommen das System durch Putins Angriffskrieg aus dem Ruder gelaufen ist, zeigt sich in einem Artikel der Iswestija, in dem Kadyrow über die Liquidierung angeblicher Radikaler in Mariupol fabuliert: „Die Liquidierung unterschiedlicher militanter nationalistischer Bataillone geht erfolgreich weiter. Bei Offensivoperationen identifizieren und zerstören tschetschenische Sicherheitskräfte schnell feindliche Feuerstellungen. Die Befehle des Oberkommandos unserer Kämpfer werden auf höchster Ebene ausgeführt“ , schrieb er in seinem Telegramm Kanal.

Ob er damit die nächsten Zivilisten meint? Für ihn sind, gemäß seines Auftrages, alle Radikale.

In einer Garage in Hostomel, unweit von dem Ort Butscha wurden elf Leichen entdeckt, die an die Exekution der Zivilisten in Butscha erinnern. Was verbirgt sich noch in den Trümmern, die Putins Soldateska zurück liess?

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