Ukraine

Kriegstelegramm XLIII. Was noch? Kramatorsk, Butscha, Borodjanka und ukrainische Soldaten, die Russen misshandeln

Titelbild: Symbolbild

Den Gräueltaten ein Ende setzen

Eines muss klar sein, in diesem Krieg sterben nicht nur Soldaten und Zivilisten, sondern jedes Maß an menschlichem Anstand.

Beide Parteien, die diesen Krieg führen, haben die Kontrolle über die Grausamkeiten verloren, die die Welt in absoluter Entrüstung jeden Tag vernimmt. Das reicht nicht mehr. 


Es werden Menschen erschossen, die auf den Straßen ihrer Ortschaften laufen, wie Tontaubenschießen, es werden Menschen gefoltert. Soldaten gequält, was überhaupt nicht geht, weil der gefangene, entwaffnete Gegner mit außergewöhnlicher Hochachtung zu behandeln ist.

Es geht auch nicht, dass Menschen, Soldaten, gefoltert werden. Kinder in Butscha sollen vergewaltigt worden sein. Menschen, wie Bestien von beiden Seiten gequält worden sein.


In der Ukraine sollte man sich klar werden, dass diese scheinbar an verschiedenen Orten stattgefundenen Ereignisse auf die absolute Hemmungslosigkeit auf eigener Seite hinweisen. So geht es nicht, wer sich über die Kriegsverbrechen auf eigener Seite beklagt, sollte diese auch in den eigenen Reihen abstellen.

Das Kriegskabinett Selenskij die völkerrechtliche Verpflichtung hat, solche Missetaten sofort zu untersuchen.

Nicht wie in dem Fall des Ende März bekannt gewordenen Misshandlungsskandals in Charkiw, von dem man nichts mehr hört, obwohl Selenskij eine vollumfängliche Untersuchung ankündigte. Auch da waren russischen Soldaten in die Beine geschossen worden, obwohl sie entwaffnet waren.


Es muss ein Ende haben, dass in der Istvestja oder anderen Organen der gewöhnliche Ukrainer oder auf der anderen Seite der Russe regelrecht dämonisiert wird.

Weder der eine, noch der andere ist so.

Die Politiker haben versagt. Das hätte der Welt eigentlich seit dem 8.05.1945 ein Lehrstück sein sollen. Es gibt nicht nur Gut und Böse, sondern hilflose Völker, die im Auftrag völlig aus der Spur geratener Politiker ein gegenseitiges Blutbad anrichten. 


Es sind böse, bis zur Unkenntlichkeit verzogene Karikaturen, die die jeweilige andere Seite zeichnet, um diese Taten zu ermöglichen, die die Welt sprachlos machen.  

Armeen, die vom Westen ausgerüstet wurden und werden, weil Putin einen brutalen Angriffskrieg vom Zaun brach, sollen sich auch an die Grundwerte dieser westlichen Zivilisation halten. 

Die Welt muss dazu übergehen, die Kriegsparteien zu einem Waffenstillstand zu drängen. 

Was nicht geht, ist, dass die Russen Rache nehmen, wegen der möglichen ukrainischen Taten im Donbass. Gleiches hat man auch im Krieg nicht zu vergelten.

Die martialische Sprache aus Moskau und Kiew belasten die Welt. Wenn jegliche Zivilisation verloren geht, muss die Welt eingreifen. Ohne Wenn oder Aber.

Es geht nicht an, dass zwei Systeme, die sich offensichtlich so hassen, dass sie jegliche Realität ausblenden, die Völker ausbluten lassen, dazu gehören auch Soldaten, nur weil es um das Komplettversagen der Politik geht.

Die Staatengemeinschaft sollte sich darum bemühen, statt Waffen für solche Taten auf beiden Seiten zu ermöglichen, beide Seiten zu einer Waffenstillstandsaufnahme zu drängen. Nur dadurch kann man weitere solche Taten verhindern und letztlich eine diplomatische Lösung finden.

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