Ukraine

Kriegstelegramm XXXI. – Mariupol

Titelbild: Beispielfoto

Es wächst die Sorge vor dem Einsatz von ABC-Waffen in der Ukraine. Weil Putin sein Kriegsziel aus den Augen verliert.

Die Ukraine vermeldet jedoch große Geländegewinne gegen die zurückweichenden russischen Truppen. 

Mariupol wird zum weiteren Leningrad der Ukraine. Leningrad, heute St. Petersburg, wurde im Zweiten Weltkrieg von den Nazitruppen regelrecht ausgehungert, bis die sowjetische Armee in der Lage war, Versorgungsgüter, im Winter 1944, nach drei Jahren, über den zugefrorenen Seeweg in die völlig ausgemergelte Stadt zu bringen.

Russland protestierte damals als Sowjetunion zu Recht, doch heute bedienen sich Putins Vasallen gleicher erbärmlicher Methoden. Die Idee eines humanitären Korridors, den Frankreich zusammen mit der Türkei und Griechenland gestalten wollte, hängt an der Zustimmung Wladimir Putins. 

Kremlsprecher Dmitri Peskow konnte keine verbindliche Auskunft geben, wann Putin und Macron über diesen Korridor telefonieren wollen. In Mariupol, einst eine Perle an der Schwarzmeerküste, gibt es seit Tagen kein Wasser, keine Lebensmittel, keinen Strom, keine Infrastruktur mehr.

Im Augenblick sollen sich in der Trümmerwüste noch etwa 160.000 Menschen befinden.  Völlig traumatisierte Menschen geistern durch die Ruinen dessen, was die Raketen Putins übriggelassen haben.

Es ist nahezu unvorstellbar, was sich für menschliche Tragödien in dieser irrealen Welt abspielen. Mariupol gehört zu Europa, zwar nicht zur EU, aber ist ein Teil des Europäischen Hauses. 

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