Ukraine

Kriegstelegramm LVI. Massengrab in Manhusch bei Mariupol entdeckt

Zuerst meldete der Bürgermeister der Gemeinde Manhusch das Unvorstellbare. Es sei ein Massengrab mit etwa 9000 Toten entdeckt worden, das, laut Satellitenaufnahmen von Maxar Technologies auch imVorher-Nachher Zustand deutlich erkennbar ist.

Wie Bürgermeister Wadym Bojtschenko auf die Zahl kommt ist ungeklärt, jedoch wäre es eine weitere Eskalation des Grauens, wenn dort Menschen in Massengräbern verscharrt wurden, die zuvor ermordet wurden.

Wadym Bojtschenko schreibt auf Telegram, dass Russen ihre Kriegsverbrechen verdecken wollten und daher Bewohner Mariupols in dem 20 km westlich gelegenen Städtchen vergraben haben.

Es gibt bislang sehr wenig Informationen. Jedoch, es spricht für die Ermordung der Zivilisten, dass die russischen Truppen, mobile Krematorien dabei hatten, wie Klitschko schon vor einigen Tagen schrieb.

Wadym Bojtschenko beschreibt das neue Babyn Jar, wo 1941 durch die Nazis über 30.000 Juden ermordet wurden.

So hinterliessen die russischen Truppen die Region um Kiew.

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