Ukraine

Kriegstelegramm LXXI. Die Rocky-Horror-Putin-Show

Wladimir Putin ließ bei der Parade auf dem Palastplatz in Moskau offen, wie sein Feldzug weitergehen sollte.

Klar wurde, Putin lebt in einer Parallelwelt, die nichts mit der Realität zu tun hat. Außer, dass an diesem Tage er sich als der Nachfolger der Stalinisten präsentierte.

Er ist kein legitimer Nachfolger der tapferen sowjetischen Armee, die 1945 die Naziregierung unter Hitler niederkämpfte.

Wladimir Putin hat nichts von der Weltgeschichte verstanden und beschmutzt mit dem Vergleich Ukraine-Krieg – 2. Weltkrieg, die Helden der Roten Armee.

Das tut Putin nur, weil er die Oligarchen-Mafia decken will. Diese Mafia garantiert ihm ein gutes Leben und den Russen ein miserables Dasein. Dafür zieht er auch die Nazi-Karte und wirft, statt den Helden der Roten Armee gedenken, der restlichen Welt Nazismus vor.

Die heutige Rede Putins war der Beweis für den absoluten Irrsinn, den die Oligarchen-Mafia in gleichermaßen suizidaler Absicht, scheinbar glaubt. Es hilft auch nicht, Rockerclubs nach Westeuropa zu entsenden. Diese dann in staatlichem Auftrag Sternfahrten veranstalten, deren Sinn sich nicht erschließt, bis geklärt ist, wer die Massengräber in Butscha und anderswo hinterlassen hat. 

Es reicht nicht, wenn Putin an den 8. Mai 1945 erinnert, wenn er die gleichen absurden Verbrechen begeht. Schon geht das Wort von Lagern um, die Zeugen bestätigten. Menschen mit einer regelrechten Vehemenz abgeschlachtet werden, wie es eben auch in dem Hitlerregime üblich war, das die Rote Armee bekämpfte.

Hitler hat wie Putin sich die Länder angeeignet. Auch Hitler hat mit Paraden und irren Reden für einen Schein gesorgt, der nichts mehr mit der Realität zu tun hatte. Ein trauriger 9. Mai. 

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