Ukraine

Kriegstelegramm XXXIV.

Titelbild: Charkiw nach Abzug russsischer Truppen

Während sich nicht viel tut, nachdem die Russen vollmundig angekündigt hatten, dass Truppen aus Kiew und Tschernihiw abgezogen würden, gehen in anderen Landesteilen die Kämpfe unvermindert weiter.

Die Nachrichtenagentur AFP meldet gerade, dass die NATO davon ausgeht, dass Russland neue Offensiven vorbereitet und sich nicht zurückzieht.

In Mariupol haben die Russen angeblich eine Waffenruhe ausgerufen, damit Zivilisten evakuiert werden können.

Mariupol und andere Städte in der Ukraine sind Schutt und Asche. 

Wladimir Putin wird, laut einem Bericht, von seinen Beratern nicht richtig instruiert, weil ein Klima der Angst in den oberen Etagen des Kremls umgeht. Putin plant ein Referendum in Cherson zum Beitritt der sogenannten „Volksrepublik“ zu Russsland. Er könnte es sich sparen, niemand glaubt seinem demokratischen Anstrich. 

Derweil ist der Bürgermeister von Kiew, Wladimir Klitschko, in Berlin eingetroffen, um Gespräche mit Politikern zu führen.

Nach einem Bericht von BILD -online prüft Gazprom den Lieferstopp für Gas an angeblich “ unfreundliche Nationen“.

In dieser Situation kann es Russland nur darum gehen, so viel wie möglich Verwirrung zu stiften, damit es zu dem gewünschten Ziel von Putin führt. Gestern hatte Putin in einem längeren Telefonat mit Olaf Scholz erklärt, dass die Gaslieferung auch weiterhin an die noch nicht mit Sanktionen versehene Gazprom-Bank weiterhin in Euro und US-Dollar gezahlt werden kann. 

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