Ukraine

Kriegstelegramm XX.

Titelbild:

Wolodymyr Selenskyj (2019)

President.gov.ua

Die Rede hätte ein als Koks süchtiger, von Putin und seinen Schergen verleumdeter Mann, nicht ansatzweise geschafft. Man kann die Verzweiflung von Selenskij förmlich spüren. Selenskij liebt die Ukraine aufrichtig und bedingungslos. Das macht ihn besonders.

Er ist ein heißer Kandidat für den Friedensnobelpreis, obwohl es nur um Krieg geht. Diese Rede sollte künftige Generationen abschrecken, überhaupt noch an das Wort Krieg zu denken.

Olaf Scholz ist gut beraten, sich auf einen Krieg im Osten nicht einzulassen. Auch wenn die Worte noch so wahr sind, die Selenskij sagte und machtvoll zum Ausdruck brachte.

Es ist ein Lehrstück für folgende Generationen, sich von Typen wie Putin schon in den ersten Tagen und nicht in den letzten Tagen einer beschämenden Diktatur, eines brutalen Polizeistaates, dessen Existenz auch andere Staaten betrifft, wie Lukaschenkos Reich des Bösen, zu distanzieren.
Putin ist hilflos in seinem Streben nach Macht. 

Er bombardiert Häuser, Kliniken, Kindergärten, Schulen, Altersheime der verdienten Soldaten der Roten Armee. Was für ein bizarrer Diktator, wie aus einem Comicheft mit Batman. Putin suhlt seine schwindende Macht im Blut derer, die nichts dafür können, ein kranker bösartiger Psychopath, der die Wahrheit zur Prawda aus der Betonkopf-Kommunistenzeit verdreht.  

Mariupol ist das Sheffield des 21. Jahrhunderts.

Es hat Jahrzehnte gedauert, ehe selbst die nächste Generation das Bombardement von Hitler vergessen konnte. Das hat der ehemalige mittelmäßige KGB-Spitzel geschafft, Kinder und Schwangere für seinen Blutrausch zu ermorden. Noch nicht für die gab es einen Korridor-nur für andere Geiselhaft in einem gestürmten Krankenhaus.

Biden nennt Putin einen Kriegsverbrecher, aber sollte sich selbst fragen, warum es so weit kommen konnte. Man muss damit rechnen, dass Putin einen Atomschlag ausführt, um seine Macht zu präsentieren und den Westen davon abzuhalten, der Ukraine Waffen zu liefern, die Putin eine empfindliche Niederlage zufügen könnten.

Das würde heißen, in seinem Land wäre die Macht bedroht, das begreift sogar der Diktator im Kreml.  Deshalb wird er die Verhandlungen nicht mehr hinausziehen, die zwischen Russland und der Ukraine laufen. 
Auch das wäre Putins Ende.

Themenverwandte Artikel

Kriegstelegramm XXXIII. – Gas-Notfall-Hysterie- Schulzes Illusion

the kasaan times

Kriegstelegramm XLIV. Von einem Kriegsverbrecher und Massenmörder lässt sich Le Pen finanzieren

the kasaan times

Kriegstelegram VI.

the kasaan times

An der ukrainischen Front „Mäusefieber“ in den Schützengräben

the kasaan times

Ermittler zu Kriegsverbrechen in der Ukraine: Putins Streitkräfte setzen Vergewaltigung als Waffe ein

the kasaan times

Moskau stellt ukrainisches Akw Saporischschja unter russische Verwaltung

the kasaan times

Kriegstelegramm XXXIV.

the kasaan times

Aber in Russland gibt es Widerstand gegen den bizarren Feldzug des Wladimir Putin

the kasaan times

Ungarn friert ukrainische Gelder ein – Hintergründe, Spannungen und mögliche Folgen

the kasaan times

Kriegstelegramm LXXVI. Putins Realität des Krieges

the kasaan times

Hoffte Scholz auf schnelle ukrainische Niederlage?

the kasaan times

Bodentruppen von Macron nicht ausgeschlossen

the kasaan times

Hinterlasse einen Kommentar

*