Ukraine

Kriegstelegramm XXXVI.-Putins Geiseln von Mariupol

Titelbild: Алексей Синельников 496005295

Es ist der x-te Anlauf, die Bevölkerung der südukrainischen Hafenstadt, die in Schutt und Asche liegt, zu evakuieren. 

Putin führt einen schmutzigen Krieg, für den er sich zu späterem Zeitpunkt verantworten muss. Die Lage in den Trümmern von Mariupol ist verzweifelt.

Die Menschen haben kein Wasser, kein Essen, keinen Strom, keinen Kontakt zur Außenwelt, nur die Raketen eines kruden Regimes, das sich an der Angst von circa 160.000 Geiseln nährt, um noch eine Chance zu haben, überhaupt einen Geländegewinn hinzubekommen. Der letzte Hilfstransport wurde von Putins Landsknechten geplündert. 

Gestern und in der Nacht konnten etwa 3000 Menschen in Sicherheit gebracht werden, andere Busse mussten den Einsatz abbrechen. 

Warum werden keine Schiffe im Schwarzen Meer zur Verfügung gestellt, um bei einer Evakuierung mehr Menschen herauszubekommen? 

Die Seewege sind vermint und Putin genießt seine Macht über die Geiseln.

Normalerweise werden auch Transporte des Internationalen Roten Kreuzes nicht hemmungslos geplündert. Nur da sich der Despot im Kreml an nichts hält, sondern seine Erpressung noch mit äußerster Brutalität fortsetzen will, bombardiert er in dem Wissen, dass sich in den Trümmern noch Menschen befinden, in dem, was einst Mariupol war.

In allen Kriegen war es möglich, die Zivilbevölkerung in gewissen, vorher ausgemachten Korridoren zu evakuieren, Putin spielt mit dem Kapital Geisel, um die nächste Eskalationsstufe zu erreichen. 

Dabei stört es ihn und seinen Hofstaat von Speichelleckern des Oligarchen-Regimes wenig, dass Kinder getötet, verstümmelt und traumatisiert werden.

Von den Erwachsenen abgesehen, die in Kellern hausen und hungern.

Der internationalen Gemeinschaft sollte es möglich sein, eine solche Evakuierung durchzuführen. Das sollte auch Russland, in eigenem Interesse, mit allen Mitteln unterstützen. 

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