Ukraine

Kriegstelegramm XLV. Lesin und Marsalek

Titelbild : Beispielfoto Donbass

Putin scheint mit dem Rücken an der Wand zu stehen.

Ein neuer Oberbefehlshaber soll es im Osten der Ukraine richten. General Alexander Dwornikow, ein Mann, der in Syrien buchstäblich über Leichen ging. An dem für Putin verlorenen Krieg wird er nichts mehr ändern können.

Der ehemalige Finanzberater Putins erwartet, wenn der Westen ein komplettes Energieembargo gegen das Moskauer Regime verhängt, ein Ende des Krieges in der Ukraine innerhalb von 2 Monaten, gab Dr. Andrei Illarionov zum Besten. 

Immer wieder kocht allerdings der gewaltsame Tod des ehemaligen russischen Informationsministers, Michail Lesin, der 2015 tot in einem Hotelzimmer in Washington aufgefunden wurde, hoch.

Erst Monate später wurde bekannt, dass Lesin, der gegen die unabhängige Presse In Russland vorgegangen war, Verletzungen an Nacken, Oberkörper, Armen und Beinen hatte, sowie mit stumpfer Gewalt gegen den Kopf getötet wurde. 

Lesin war an der Gründung des russischen Verschwörungs- und Propagandasenders Fernsehsenders Russia Today beteiligt.

Die Umstände sind äußerst mysteriös, die zum Tod des von Medwedew 2010 geschassten Vertrauten Putins und Managers von Gazprom­Media führten.

Ein weiteres Rätsel in der Geschichte, ist das Verschwinden von Jan Marsalek, dem international gesuchten Ex-Manager von Wirecard.

Dieser soll sich, das berichtete die BILD-Zeitung schon seit Anfang 2021 zur Vernehmung in Moskau, bereitgehalten haben. Der Regierung Merkel war dieser Umstand angeblich bekannt.

Marsalek würde als Mäzen der dortigen deutschen Schule auftreten, und zudem mit dem russischen Impfstoff Sputnik 5 handeln. Mit einer paramilitärischen Kampfgruppe in Verbindung stehen und Kontakte nach Österreich pflegen.

Bellingcat, das internationale Enthüllungsportal und auch die ehemalige Darknet-Plattform Hydra hatte darüber schon vor einem Jahr Informationen feilgeboten.

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