Jan Marsalek, BKA Fahndungsplakat
Schwerpunktthema Wirecard Skandal

Eine Mischung zwischen Fantomas und Dr. Kimble – Wirecard bizarr – Marsalek auf BKA Fahndungsplakat

Update: 13. August 2020

Interpol

Nun wird nach Marsalek schon durch Interpol mit einer sogenannten „Red Notice“ gesucht. Der Österreicher, ehemaliger Vorstand von Wirecard, bleibt verschwunden. Auf der Seite ist er in guter Gesellschaft, zusammen mit den Panzerknackern der Rentner-RAF.

Es geht um ungeheure Summen Geld, derzeit sollen es nach vorsichtigen Schätzungen ungefähr 3.000.000.000 Euro sein, die die Köpfe von Wirecard dem Unternehmen entzogen haben sollen.

Das BKA rief öffentlich mit einem Plakat nach dem Flüchtigen auf.

Nun soll Marsalek in Weißrussland sein

Laut einer Meldung der Recherche-Plattform Bellingcat  hält sich Jan Marsalek in Lukaschenkos Reich auf. Dort soll der flüchtige Österreicher schon kurz nach seiner Entlassung bei Wirecard angekommen sein. Aber damit nicht genug. Er soll zahllose Pässe besitzen, darunter auch den eines Diplomaten eines nicht näher bezeichneten Staates.

Darüber hinaus soll Marsalek über Jahre etliche Male, nur stundenweise nach Moskau gereist sein. Nach St. Petersburg,  Nischni Nowgorod und andere Ziele, die kein vernünftiger Mensch nachvollziehen kann.

System der Selbstnährer in der Wirtschaft und Politik

Scholz wusste angeblich schon seit Februar 2019 um die Marktmanipulationen von Wirecard. Was tat er? Er unternahm nichts. Dem Bundesminister war die Angelegenheit zunächst egal. Wie so viele andere Dinge, die Scholz in seiner Karriere vertrat. Nicht nur als Politiker, sondern auch als Anwalt. In Hamburg und Berlin.

Der Fall Wirecard sei ein „Skandal“, sagte Finanzminister Scholz, nein, auch die Personalie Olaf Scholz ist seit Jahren ein „Skandal“.

Der Typ Olaf Scholz ist das Symbol des Abstiegs der SPD in Deutschland. Als „Scholzomat“ bezeichnet, war er  nie verlegen, politische Missstände schleifen zu lassen. Scholz führte für Junkies 2001 Brechmittel als Beweissicherung ein, vergaß dabei in Hamburgs Straßen aber die Dealer zur Rechenschaft zu ziehen.

Im Dezember 2001 starb Achidi John und Scholz feierte sich selbst als unfehlbar. Das setzte sich bis zu den G-20 Gipfel Ausschreitungen, 2017, fort. Lieber wartete Scholz, bis die Bürger in Angst und Schrecken waren, als gegen marodierende, zugereiste Banden von Anarchisten vorzugehen. Der damalige Bürgermeister verdrehte am Ende die Tatsachen.

Scholz, der die Agenda des Gerhard Schröder verinnerlichte, die einen Teil der Bevölkerung quasi für den Gewinn von Unternehmen versklavte, wurde nimmermüde, die Bank Warburg aus den Cum-Ex Schulden zu befreien und nun auch die anrüchige Geschichte mit Wirecard zu begünstigen.

Was wusste Scholz über die Verbindungen Marsaleks zum russischen GRU?

Wusste Scholz über die Marktmanipulation Bescheid, die Wirecard damals schon sehr gezielt ausführte?

Waren ihm die Gelder der Anleger, die Einlagen, egal?

Warum hielt der Vizekanzler die Informationen zurück, die er sehr präzise erhalten hatte? Zumal er die Informationen von der BaFin erhalten hatte, nicht von einem anonymen Schreiberling.

Schon 2009 waren Scheingewinne in die Bilanz der Bank eingeflossen. Und 2019 verbot die BaFin sogar sogenannte Leerverkäufe von Wirecard nach großen Verlusten, in denen auf den Kurs gesetzt wurde.

Darüber wurde Scholz im Februar 2019 informiert.

Es ist also nicht nur die Causa Wirecard, sondern auch die Causa Olaf Scholz.

Der Krimi um Wirecard nimmt kein Ende –  Marsaleks Leben war eine Partymeile

Jan Marsalek, Phantom der letzten Wochen, pflegte nicht nur Kontakte zu Nachrichtendiensten, nein, er selbst arbeitete wie einer der Dienste. Nun wird über den Fokus bekannt, dass der umtriebige österreichische Finanzmanager nicht nur die streng geheime Rezeptur von dem Nervengift  Nowichok besaß, mit dem ein Vierteljahr zuvor Skriptal und seine Tochter fast ermordet wurden. Nein, er spitzelte für ein totalitäres System. Dem, der  rechtslastigen ÖVP. Nun aber wurde auch bekannt, dass er mehrere tausend Söldner aus Libyen, für welchen Zweck auch immer, rekrutieren wollte. Dabei wurden 15.000 Söldner genannt. Eine Verbindung besteht zu dem ehemaligen Klub-Obmann der rechtslastigen FPÖ Johann Gudenus, der weltberühmt durch die Ibiza-Affäre wurde und durchaus einen Hang zu russischen Damen hatte. Zudem wurde der Counterpart von dem Wiener Marsalek auch als Hauptakteur bei der Casinos-Austria-Affäre bekannt.

Putsch in Europa geplant?

In Londoner Trader Kreisen, wo Marsalek mit seinem Wissen angab, fragte man sich damals, ob die FPÖ einen Angriff auf Europa plante, um die ungeliebte EU zum Erliegen zu bringen. Dort wusste man, dass Marsalek wahnsinnig genug war, eine solche Aktion mit 15.000 Söldnern  in Bewegung zu bringen. Auch verfügte Marsalek über beste Kontakte zum russischen Militärgeheimdienst GRU, folgt man den Ausführungen zahlreicher Medien. Derweil ist Marsalek weiterhin flüchtig. Vielleicht ist er in Gibraltar oder in Russland, wohin er beste Kontakte pflegte. Vielleicht ist er aber auch schon tot, wer weiß das schon so genau?

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