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Das Beschaffungsamt der Bundeswehr macht den Weg frei für den neuen schweren Transporthubschrauber

Titelbild: Ein US-amerikanischer Hubschrauber Chinook während der Übung Slovak Shield 23 bei der NATO-Mission enhanced Vigilance Activities (eVA) in Lest/Slowakei, am 22.03.2023.

Bildrechte: Bundeswehr/Dominik Lennartz Fotograf: Dominik Lennartz

Textquelle: Bundeswehr

Im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland wurde gestern durch die Präsidentin des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), Frau Annette Lehnigk-Emden, der so genannte Letter of Offer and Acceptance (LOA) zur Beschaffung der CH-47 F „Chinook“ im Projekt „Schwerer Transporthubschrauber“ unterzeichnet.

Die Beschaffung erfolgt im Rahmen des Foreign Military Sales (FMS)-Verfahrens auf Regierungsebene zwischen der deutschen Bundesregierung und der US-Administration. Damit wird die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika – hier vertreten durch die U.S. Army – ermächtigt, für Deutschland einen entsprechenden Vertrag zur Beschaffung von 60 Helikoptern des Typs CH-47F „Chinook“ mit dem Hersteller Boeing abzuschließen.

Vor knapp einer Woche hatte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages grünes Licht gegeben. Die Bundeswehr erhält die neueste Version „Block II Standard Range“ mit Luftbetankungsfähigkeit.

Das aus Mitteln des Sondervermögens Bundeswehr finanzierte Gesamtauftragsvolumen dieses FMS-Verfahrens beläuft sich auf rund 6,98 Milliarden Euro.Die Hubschrauber sollen schrittweise die in die Jahre gekommene CH-53G-Flotte der Bundeswehr als „Arbeitspferd“ für den Lufttransport von Fahrzeugen, Material und Personal ersetzen. Geplant ist, die neuen Maschinen zwischen 2027 und 2033 ausgeliefert zu bekommen.

Mit dem CH-47F erhält die Bundeswehr einen bewährten, weltweit eingesetzten, modernen und zukunftsfähigen Hubschraubertyp, von dem bereits über 500 bei Verbündeten im Einsatz sind. Die Beschaffung dieses Hubschraubers ist eine Maßnahme zur Erleichterung und Stärkung der internationalen Zusammenarbeit. Darüber hinaus kann die Truppe mit diesen Hubschraubern weitergehende Aufgaben wahrnehmen. Dazu gehören unter anderem die bewaffnete Rettung und Rückführung von isoliertem Personal, wie zum Beispiel notgelandeten Flugzeugbesatzungen.

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