Trump

Anklage gegen Trump in 38 Punkten

In der Affäre um geheime Regierungsdokumente wirft die US-Justiz dem früheren US-Präsidenten Donald Trump unter anderem Verschwörung zur Behinderung der Ermittlungen vor. Das geht aus der Anklageschrift gegen den rechtslastigen Präsidentschafts-Kandidaten hervor.

Sie wurde am Freitag veröffentlicht.

Doch Trump wäre nicht Trump, würde ihm noch größeres Ungemach drohen. Zwei seiner Anwälte haben das Mandat im selben Augenblick niedergelegt. Warum, blieb offen.

Insgesamt ist von sieben Kategorien von Vergehen die Rede, 38 Straftaten sollen ihm zur Last gelegt werden. Einer der Vorwürfe gegen Trump ist die vorsätzliche Zurückhaltung von Informationen über die nationale Verteidigung.

Dieser Anklagepunkt ist Teil des US-Spionagegesetzes und hat eine Strafe von bis zu zehn Jahren Gefängnis zur Folge.

Hintergrund ist die Affäre um den Umgang von Donald Trump mit geheimen Dokumenten der Regierung nach seinem Ausscheiden aus dem Weißen Haus. Dokumente fanden sich auf der Toilette.

Haarsträubende Geschichten vermittelte der US Sonderermittler Jack Smith in seiner Presseerklärung: In einem Raum von Trumps Hotel in Mar-a-Lago, in dem Veranstaltungen stattfanden, sollen laut Anklageschrift, einige Kisten mit Geheimdienstdokumenten zwischengelagert worden sein.

Trump wird in der Untersuchung zu Geheimdokumenten angeklagt.

Trump ist der erste ehemalige Präsident in der Geschichte der USA, gegen den auf Bundesebene Anklage erhoben wird. Zusätzlich zu der New Yorker Anklage. Das US-Justizministerium hat am Donnerstag einen rechtlich und politisch bedeutsamen Schritt unternommen und Anklage gegen den ehemaligen Präsidenten Donald J. Trump erhoben.

Trump wird vorgeworfen, bei seinem Ausscheiden aus dem Amt mit geheimen Dokumenten falsch umgegangen zu sein und die Bemühungen der Regierung, diese zurückzuerhalten, behindert zu haben. Ihm werden vorsätzlicher Verrat nationaler Verteidigungsgeheimnisse unter Verstoß gegen das Spionagegesetz, Falschaussagen und Verschwörung zur Behinderung der Justiz vorgeworfen.


Es wird erwartet, dass Trump sich am Dienstag den Behörden stellen wird. Dies geht aus den Vorträgen eigener auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social hervor. Trump fabuliert von einer Hexenjagd.

Zu den sieben Anklagepunkten gegen den ehemaligen Präsidenten gehören Verschwörung zur Behinderung der Ermittlungen, absichtliches Zurückhalten von Dokumenten und Falschaussagen.

Das Justizministerium gab keinen Kommentar ab. Die Anklageschrift wurde nicht sofort veröffentlicht.

Quellen US-Justizministerium- Agenturen

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