Ukraine

USA warnen Russland vor „katastrophalen Konsequenzen“ eines Atomangriffs

New York, USA

Titelbild:US-Präsident Joe Biden besteigt am 24. September 2022 in Fort McNair in Washington, DC, die Marine One. Die Bidens sind auf dem Weg nach Wilmington, Delaware, wo sie voraussichtlich das Wochenende verbringen werden. (Foto von Stefani Reynolds / AFP)

Die USA haben Russland sowohl öffentlich als auch in vertraulichen Gesprächen vor „katastrophalen“ Konsequenzen eines Atomwaffen-Einsatzes gewarnt. „Wir haben den Russen sehr deutlich öffentlich und auch unter vier Augen gesagt, dass sie das Geschwätz über Atomwaffen sein lassen sollen“, sagte US-Außenminister Antony Blinken in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview der Sendung „60 Minutes“ von CBS News.

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte indirekt mit dem Einsatz von Nuklearwaffen gedroht, als er am Mittwoch in einer Fernsehansprache die Teilmobilmachung von Reservisten angekündigt hatte. Russland werde alle „verfügbaren Mittel“ einsetzen, um sein Territorium zu schützen, sagte Putin. „Das ist kein Bluff“. „Diejenigen, die versuchen, uns mit Atomwaffen zu erpressen, sollten wissen, dass sich der Wind auch in ihre Richtung drehen kann“, sagte Putin.

Blinken sagte in dem TV-Interview am Rande der UN-Generaldebatte in New York, es sei „sehr wichtig, dass Moskau von uns hört und von uns erfährt, dass die Konsequenzen entsetzlich wären. Und das haben wir sehr deutlich gemacht“, sagte Blinken. Jeder Einsatz von Atomwaffen „hätte natürlich katastrophale Auswirkungen für das Land, das sie einsetzt, aber auch für viele andere.“

Jake Sullivan, Nationaler Sicherheitsberater von US-Präsident Joe Biden, sagte kurz zuvor in einem weiteren Interview, dass die USA Russland „auf sehr hohen Ebenen“ vor „katastrophalen Konsequenzen“ eines Atomwaffeneinsatzes gewarnt hätten. Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten würden „entschlossen antworten“, sagte Sullivan der CBS-Sendung „Face the Nation“. „Wir haben klar und deutlich gesagt, was das bedeuten würde“, sagte Sullivan.

ck/

© Agence France-Presse

Themenverwandte Artikel

Kriegstelegramm LVIII. – Hat sich Putin die Wahl in Frankreich über Le Pen gekauft?

the kasaan times

Moskau lehnt diplomatische Vertretung der Ukraine durch die Schweiz ab

the kasaan times

Kriegstelegramm LV. Mariupol-die Folgen falscher Politik

the kasaan times

Russische Truppen verdrängen ukrainische Armee aus Zentrum von Sjewjerodonezk

the kasaan times

Kriegstelegramm III

the kasaan times

Kiew geht nach Melnyks Äußerungen über Nationalisten Bandera auf Distanz zu Botschafter

the kasaan times

Video: Gouverneur: Fast alle Toten in Isjum haben Folterspuren

the kasaan times

Kriegstelegramm XXXVI.-Putins Geiseln von Mariupol

the kasaan times

Kriegstelegramm XX.

the kasaan times

Kriegstelegramm XLIV. Von einem Kriegsverbrecher und Massenmörder lässt sich Le Pen finanzieren

the kasaan times

Ukraine meldet anhaltende Kämpfe um Asow-Stahlwerk trotz angekündigter Feuerpause

the kasaan times

Borrell bezeichnet Ergebnisse von „Referenden“ in Ukraine als „gefälscht“

the kasaan times

Hinterlasse einen Kommentar

*