Ukraine

Kriegstelegramm XXIV.

Titelbild:

Rauch aus vielen Gebäuden inmitten massiver russischer Bombenangriffe in Mariupol. Am oder vor dem 2. März 2022.

Mvs.gov.ua

Willkommen in Putinstan

Putins Soldateska beschießt Odessa von See aus mit Granaten, die mehrere Schiffe abfeuern.  Es geht zu wie bei den Gangstern in Chikago in den 1930-er Jahren. Jeden Tag ein neuer Überfall der Oligarchen-Mafia.

Tausende sterben im Hagel der Granaten Ukraine weit. Es geht zulasten der Zivilbevölkerung, eine Bevölkerung, die scheinbar von Putin und seinen Schergen ausrottet werden soll. Eine Kapitulation der fast zerstörten Stadt Mariupol wurde von der ukrainischen Seite abgelehnt. 


Heute Morgen verbat ein russisches Gericht Facebook und Instagram wegen sogenannter extremistischer „Umtriebe“, wohl ermittelt der Inlandsgeheimdienst FSB gegen die Muttergesellschaft META.

Die Vorwürfe sind an den Haaren herbeigezogen und beschränken die Pressefreiheit und Meinungsfreiheit weiter in Russland in erheblichem Maß. Im Bereich des Möglichen liegt allerdings, dass die USA Daten über ein Stimmungsbild in Russland aus den sozialen Medien abschöpfen. Das schmeckt Putins Machtapparat nicht.  Der  gehörende Messenger-Dienst Whatsapp wurde von der Sperre nicht betroffen. 


Aber auch bei der ukrainischen Seite trat Präsident Selenskij in ein Fettnäpfchen:

Er verglich den Angriff auf die Ukraine mit der „Endlösung“ in seiner Rede vor der Knesset, dem israelischen Parlament. Mit dem Holocaust ist kein Krieg weiter zu vergleichen. Der Holocaust ist die grausamste Episode der menschlichen Geschichte.

Was den Krieg in der Ukraine nicht kleiner machen soll als er ist. Jedes Schicksal ist wichtig.

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