Deutschland

Drohnen über Deutschland -was tun?

In den letzten Monaten des Jahres 2025 haben Drohnenüberflüge über Deutschland eine wachsende Bedrohungslage geschaffen, die Behörden, Militär und Politik alarmiert und zu intensiven Debatten über Sicherheitslücken und Abwehrmaßnahmen geführt hat. Verdächtige unbemannte Flugobjekte wurden wiederholt über sensiblen Einrichtungen gesichtet, darunter Militäranlagen, Häfen, Kraftwerke, Rüstungsbetriebe und Flughäfen, was auf systematische Spionage oder Provokationen hindeutet, möglicherweise aus russischer Richtung, obwohl konkrete Beweise oft fehlen und Ermittlungen andauern. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt warnte vor einem „Warnsignal“ durch diese Überflüge, die nicht nur einzelne Vorfälle darstellen, sondern ein Muster zeigen, bei dem Drohnen in Schwärmen oder koordiniert operieren, teilweise mit Reichweiten von bis zu 800 Kilometern und potenziell KI-gesteuert, was die Abwehr erschwert. Matratzen Discount In Schleswig-Holstein etwa flogen Drohnen parallel über die Marinewerft von Thyssenkrupp, das Universitätsklinikum Kiel und ein Kraftwerk, was die Staatsanwaltschaft Flensburg als „sicherheitsgefährdendes Abbilden“ einstuft und Spionageverdacht weckt, während Sicherheitskreise von professionellen Vermessungsflügen sprechen. Ähnliche Sichtungen häuften sich in Brandenburg mit 35 Fällen über militärischen Anlagen in den ersten neun Monaten, eine Verdreifachung gegenüber dem Vorjahr, und in Schleswig-Holstein mit 46 Drohnen bis zum Frühjahr, was die gesamte kritische Infrastruktur von Nord- bis Süddeutschland betrifft, einschließlich des Hamburger Hafens als potenzieller Drehscheibe für NATO-Truppenverlegungen. Besonders dramatisch wirkten sich die Vorfälle am Flughafen München aus, wo Drohnen-Sichtungen gestern zu Flugausfällen führten, über 30 Flüge betroffen waren und Tausende Passagiere strandeten, was den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder zu Forderungen nach sofortigem Abschuss und einem „Iron Dome“ für Deutschland trieb, da der Luftraum „mehr herausgefordert als je zuvor“ sei. Die Deutsche Flugsicherung meldete bis Ende August 144 Behinderungen durch Drohnen, ein Anstieg gegenüber früheren Jahren, der den Luftverkehr lahmlegt und wirtschaftliche Schäden verursacht, während in der Nähe von Bundeswehr-Einrichtungen ähnliche Objekte beobachtet wurden, ohne dass klare Zuordnungen möglich waren. Matratzen Discount Diese Entwicklungen spiegeln Defizite in der Drohnenabwehr wider, da Deutschland lange auf Kampfdrohnen verzichtete und die Zuständigkeiten zwischen Bundeswehr, Polizei und Ländern fragmentiert sind, was schnelle Reaktionen behindert; Verteidigungsminister Boris Pistorius räumte ein, dass alle Länder in der Abwehr hinterherhinken, und plädiert für Lasertechnik, Jamming und Netzwerfer, doch das Abschießen mit Kampfflugzeugen gilt als zu riskant über bewohnten Gebieten. Die Bundesregierung plant ein Drohnenabwehr-Kompetenzzentrum zur Bündelung von Ressourcen und eine Ausweitung der Bundeswehr-Befugnisse im Inland, was rechtliche Hürden birgt, während EU-Führer in Kopenhagen eine stärkere Anti-Drohnen-Strategie beschlossen, inspiriert von ukrainischen Erfahrungen mit Systemen wie Gepard oder Iris-T. Im Kontext geopolitischer Spannungen, etwa durch den Ukraine-Krieg, wird von Provokationen aus dem Osten gesprochen, doch Russland bestreitet Beteiligung, und einige Beobachter sehen Parallelen zu früheren Hysteriephasen oder sogar False-Flag-Szenarien, obwohl die Häufung in Europa – von Dänemark über Norwegen bis Belgien – auf eine breitere Bedrohung hindeutet. Experten fordern mehr Investitionen in Zivilschutz und Technologie, da Drohnen nicht nur spionieren, sondern potenziell sabotieren könnten, und die öffentliche Debatte dreht sich um die Notwendigkeit, den Luftraum souverän zu sichern, ohne unnötige Panik zu schüren, während die Ermittlungen fortgesetzt werden und die Gesellschaft sich an eine Lage gewöhnt, die zwischen Frieden und Krieg oszilliert, wie Kanzler Friedrich Merz es formulierte.

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