Ukraine

Kriegstelegramm LXVI.-Mariupol und die irren Äusserungen Lawrows

Titelbild : Beispielfoto für Schutzsuchende in Stahlwerk Mariupol

Die gute Nachricht ist, aus Mariupol konnten zahlreiche Bürger in die Ukraine evakuiert werden. Die Zahl der in Sicherheit Gebrachten lässt sich derzeit nicht verifizieren.

 Heftige Explosionen in der russischen Region Belgorod 

Über Belgorod sind in der Nacht Blitze am Himmel zu beobachten gewesen. Laut dem russischen Einsatzstab waren es keine Angriffe aus der Ukraine, es sei keine Schaden entstanden- Tote oder Verletzte hätte es auch nicht gegeben.

Mit einem der Intelligenz Lawrows unwürdigen Kommentar: „Auch Hitler hatte jüdisches Blut!“, suchte der Außenminister der Russischen Föderation ein Motiv für die von Russland begangenen Kriegsverbrechen. Den Angriffskrieg.

Zitat Lawrow auf dem Sender Fernsehsender Rete4: „Wie kann es eine Nazifizierung geben, wenn er (der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij) Jude ist? Ich kann mich irren. Aber Adolf Hitler hatte auch jüdisches Blut. Das heißt überhaupt nichts. Das weise jüdische Volk sagt, dass die eifrigsten Antisemiten in der Regel Juden sind.“


Selenskij wird darin als Nazi und gleichermaßen Jude bezeichnet. Der Kommentar von Lawrow ist an Widerlichkeit nicht mehr zu überbieten.

Der israelische Außenminister Yair Lapid äußerte sich dazu auf dem Kurznachrichtendienst Twitter: „Die Äußerungen von Außenminister Lawrow sind sowohl eine unverzeihliche und empörende Aussage als auch ein schrecklicher historischer Fehler. Juden haben sich im Holocaust nicht selbst ermordet. Die niedrigste Stufe des Rassismus gegen Juden besteht darin, Juden selbst des Antisemitismus zu bezichtigen.“

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