Ukraine

Kriegstelegramm LXXXVII. Zermürbungskrieg

Mittlerweile sind die Kriegsparteien Ukraine und Russland in einem absoluten Zermürbungskrieg angekommen, der von russischer Seite dadurch noch befeuert wird, dass die Kriegsgegner nun dazu übergehen, mit Raketen aufeinander zu schießen, die aus weiter Distanz, in diesem Zusammenhang wohl 2000 Kilometer, abgeschossen werden. Russland rückt im Donbass auf die Stadt Slowjansk vor. In Sjewjerodonesk kam es zu Häuserkämpfen.

Dieses Mal trifft es wieder die Zivilbevölkerung. Es ist eine blutige Schlacht ohne Ende geworden.  

An diesem Vormittag ist auch die in Russland gelegene Region Kursk von ukrainischer Seite angegriffen worden. Ob es Opfer oder Verletzte gab, ist unklar. 

Putins Regime begreift nicht, dass der Krieg auf russischen Boden ausgeweitet wird, weil Putin nicht seine Soldateska abzieht. 

Es geht nicht mehr darum, überhaupt über einen Frieden nachzudenken, sondern nur noch darüber, wie man den Krieg verlängern kann. Das gilt für alle Seiten.

Putin droht dem Westen erneut, keine Waffen an die ukrainische Führung in Kiew zu liefern, die Putin nicht gefallen. Er droht mit erheblichen Konsequenzen. Was er in seiner nebulösen Sprache damit meint, weiß niemand so genau.  

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