Vermisste

Wo ist Laura Lomtew?

Titelbild: Griechische Polizei 

Die 16-jährige Deutsche Laura (manchmal auch Lora oder Laura Lomtew/Lomtef genannt) wird seit Anfang Januar 2026 vermisst, nachdem sie am Morgen des 8. Januar ihr Elternhaus in Rio bei Patras in Griechenland verließ. Die Familie lebt seit etwa drei Jahren in Griechenland, nachdem sie zuvor in Deutschland, unter anderem in Hamburg, gelebt hatte, wo Laura geboren und aufgewachsen war.

An jenem Tag brach Laura früh auf, angeblich auf dem Weg zur Schule, kehrte jedoch nicht zurück. Ihre Eltern meldeten sie erst am Abend als vermisst. Die griechische Polizei leitete umgehend eine groß angelegte Suche ein, gab einen Amber Alert heraus und untersuchte intensiv die Umstände. Schnell ergaben sich Hinweise darauf, dass Laura ihre Abreise offenbar über Wochen oder sogar Monate sorgfältig geplant hatte. Sie verkaufte zuvor ihr Handy, um nicht geortet werden zu können, löschte ihre Social-Media-Profile und beschaffte sich Bargeld, unter anderem durch den Verkauf von Schmuckstücken.

Überwachungskameras zeigten, wie Laura per Taxi die etwa 220 Kilometer von Rio nach Athen zurücklegte und dort im Stadtteil Zografou abgesetzt wurde. Später wurde sie in einem Reisebüro in der Omonia-Gegend beobachtet, wo sie bar ein Ticket für einen Lufthansa-Flug nach Frankfurt am selben Nachmittag kaufte.

Der Reisebüro-Mitarbeiter beschrieb sie als nervös und in Eile, allein reisend und mit eigenem Pass. Der Flug ging gegen 17 Uhr, und Laura bestieg die Maschine offenbar problemlos. Als ihre Eltern die Vermisstenanzeige erstatteten, hatte sie nach Angaben der griechischen Polizei bereits in Deutschland gelandet.

Trotz dieser klaren Spur nach Frankfurt und möglichen Verbindungen nach Hamburg – wo Laura Freunde, Bekannte und möglicherweise einen Halbbruder hat – blieb ihr genauer Aufenthaltsort zunächst unbekannt. Die Ermittlungen deuteten stark darauf hin, dass es sich nicht um eine Entführung, sondern um eine selbst geplante Flucht handelte. Freunde und ehemalige Klassenkameraden berichteten von Schwierigkeiten, die Laura mit dem Umzug nach Griechenland hatte: Sie sei sehr zurückgezogen gewesen, habe den Ortswechsel schlecht verkraftet, kaum Griechisch gesprochen und sich in Deutschland wohler gefühlt. Es gab zudem Vorwürfe strenger elterlicher Kontrolle, fehlendes Taschengeld und vereinzelte Hinweise auf frühere Probleme in Deutschland, einschließlich eines möglichen Aufenthalts in einer Jugendschutzeinrichtung nach Nachbarschaftsbeschwerden.

Die Eltern äußerten sich in griechischen und deutschen Medien emotional, wirkten aber teilweise widersprüchlich oder distanziert, was Spekulationen nährte. Die griechische Polizei kritisierte Lufthansa, da die Airline erst nach Wochen und mehrfachen Aufforderungen bestätigte, dass Laura an Bord gewesen war – obwohl sie als Minderjährige allein reiste. Die Ermittlungen laufen koordiniert zwischen griechischen, deutschen Behörden und Interpol weiter. Stand Anfang Februar 2026 gilt Laura offiziell weiterhin als vermisst, auch wenn die Spur eindeutig nach Deutschland führt und viele Indizien für eine bewusste Abkehr vom Leben in Griechenland sprechen.

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