Afrika Scammer Scammer Alarm

Faules Gold aus Uganda belastet deutsche Investoren

Entlarvt: Das anhaltende Gold-Betrugsnetzwerk mit der Nummer +256 752 010544 – Eine Warnung für Investoren und ein Appell an die Behörden

In Uganda nutzt ein ausgeklügeltes Betrugsnetzwerk den boomenden Gold-Exportsektor aus, um weltweit Opfer zu täuschen. Scammer tauschen über solche Firmen ihre Geschichten aus.
Übersenden Sie niemals Papiere oder Ausweise an solche Personen. Ihre Papiere würden dafür verwandt, weitere Straftaten zu begehen.

Die Spuren führen bis auf die Philippinen. In sogenannte Betrugsfabriken. 



Trotz massiver Razzien der Police Minerals Protection Unit (PMPU) und der State House Anti-Corruption Unit (SH-ACU), die seit Anfang 2025 zu über 56 Verhaftungen und der Rückholung von etwa 900 Millionen Shilling geführt haben, arbeiten die Täter weiter.
Sie setzen auf Plattformen wie TikTok, X (ehemals Twitter), Instagram und WhatsApp, um ahnungslose Investoren anzulocken. Auch werden andere Opfer direkt angesprochen.

Zentrales Element dieses Netzwerks ist die ugandische Mobilfunknummer +256 752 010544 (MTN Uganda). Sie taucht in unzähligen identischen Werbebotschaften auf: „We sell gold bars at an affordable price“, „Real #gold in every quantity“, „CIF/FOB delivery“, oft mit unrealistischen Reinheitsangaben wie 96 % oder mehr und 23+ Karat. Die Nummer führt zu Accounts wie TikTok
@nixy256
(„Nixy companies“) – ein Spam-Profil mit nur wenigen Dutzend Followern, das Videos von angeblichen Goldbarren zeigt – sowie zu X
@AyupuRonal15826
mit denselben Texten und Bildern.

In den Videos und Fotos sind Goldbarren in Papier gewickelt, auf Tischen oder Tüchern ausgelegt, oft neben handgeschriebenen Zetteln mit aktuellen Daten wie „DATE 23.12.2025 HAVE A NICE DAY“ oder „DATE 19.12.2025 FRI DAY“, um Frische vorzutäuschen. Es gibt Szenen mit Schmelz-Setups, Boxen mit Labels wie „HeyDay mines and mines limited“ und angeblichen Minen-Namen. All das sind klassische Merkmale von Fake-Gold-Betrug: Barren aus Zink, Kupfer oder anderen Metallen mit dünner Goldbeschichtung, die als reines oder „doré“-Gold zu lächerlich niedrigen Preisen (80.000 bis 90.000 USD pro kg statt real über 100.000 USD für 24 Karat) angeboten werden.Der Ablauf ist immer ähnlich: Zuerst erfolgt der Kontakt über TikTok- oder Instagram-Nachrichten oder X-Antworten.
Dann wechselt man zu WhatsApp (+256 752 010544) für das „Business“. Vertrauen wird mit Fotos, Videos und angeblichen „ultimate seller“-Kontakten aufgebaut – häufig mit einer zweiten Nummer aus der Demokratischen Republik Kongo (z. B. +243 823 129 507), die als „Graham“ oder ähnlicher Name präsentiert wird.

Dieser „Graham“ übernimmt dann die Verhandlungen: Er bestätigt den Deal, passt Preise an (z. B. von 110.000 USD/kg auf 85.000 USD/kg für „Trial“-Mengen), verspricht CIF-Lieferung nach Europa, fragt nach Passkopien für Einladungsschreiben und bietet Abholung am Flughafen Entebbe an.
Er betont die „Sicherheit“ Ugandas, erwähnt historische Figuren. Preise werden heruntergehandelt, um das Opfer zu haken. Anschließend kommen Vorauszahlungen: für „Chemikalien zum Waschen“, Zollabfertigung, Exportlizenzen, Sicherheitseskorte, Lagerkosten oder „Test-Überweisungen“. Schließlich wird das Opfer nach Kampala gelockt, um „persönlich“ abzuschließen – in inszenierten Lagern, oft gemieteten Airbnbs in Muyenga, Buziga oder Lugogo. Sobald Geld geflossen ist, verschwinden die Täter, drohen oder eskalieren.Dieses Muster – mit Ketten aus ugandischen Brokern und kongolesischen „Sellern“ – deckt sich mit über 50 gemeldeten Fällen seit 2025, oft mit ausländischen Opfern aus Europa, Asien oder Afrika. Falsche Firmen, gefälschte Dokumente vom Ministry of Energy oder der Uganda Revenue Authority (URA) und illegale „Refineries“ sind Standard. Ugandas offizielle Gold-Exporte wachsen stark (über 46 Tonnen in jüngster Zeit), doch Betrüger missbrauchen das Image – oft mit Gold aus dem Kongo (Bukavu/Goma-Region), das über Kampala geschmuggelt wird. Die PMPU hat 15+ illegale Raffinerien in Kampala-Vororten geschlossen und Netzwerke zerschlagen. Die SH-ACU bearbeitet Hochwertfälle mit Verlusten in Millionenhöhe, darunter Fälle mit kongolesischen und ugandischen Beteiligten.


Solche Machenschaften schaden Ugandas Ruf massiv und schrecken echte Investoren ab.
Investoren sollten niemals Vorauszahlungen für Gold-Deals über WhatsApp oder Social Media leisten und Verkäufer immer über das Ministry of Energy and Mineral Development prüfen. Verdächtige Aktivitäten sollten Sie sofort melden an: State House Anti-Corruption Unit (Toll-free 0800 202 500, WhatsApp/SMS +256 778 202 500, E-Mail info@reportcorruption.go.ug) oder Uganda Police (Notruf 999 / 112, National Emergency 0800 199 399).4 Plattformen wie TikTok, X und WhatsApp müssen die Accounts sperren.

Die Strafverfolgungsbehörden sollten die Verfolgung der Nummer +256 752 010544, verbundener Profile und der kongolesischen Folgenummern (wie +243 823 129 507) intensivieren, um dieses Netzwerk endgültig zu zerschlagen.
Öffentliche Wachsamkeit und schnelles Handeln können diesen „goldenen“ Betrug stoppen.(Dieser Text basiert auf öffentlichen Berichten ugandischer Behörden und Medien aus 2025/2026. Fügen Sie bei der Weiterleitung Screenshots der Posts, Videos, Chats und Nummern hinzu, um die Beweise zu stärken.

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