Iran

Stromausfälle im Iran durch illegales Bitcoin-Mining

Titelbild: Beispielbild Pixabay

Bitcoin-Mining in Iran hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen, hauptsächlich aufgrund der extrem niedrigen Stromkosten im Land. Der Preis für Strom in Iran beträgt nur etwa $0.002 pro Kilowattstunde, was ihn zum günstigsten weltweit macht. Dies hat viele Miner angezogen, da die Stromkosten den größten Teil der Ausgaben beim Bitcoin-Mining ausmachen.

Allerdings hat diese Aktivität auch erhebliche Probleme verursacht. Unlizenzierte Mining-Betriebe, die etwa 230.000 Geräte nutzen, haben zu einem enormen Anstieg des Stromverbrauchs geführt, was wiederum zu häufigen Stromausfällen in der Hauptstadt Teheran und den umliegenden Provinzen geführt hat.

Diese Stromausfälle haben das tägliche Leben und die Geschäfte der Menschen stark beeinträchtigt.Die iranische Regierung hat Maßnahmen ergriffen, um dieses Problem zu bekämpfen. Dazu gehört die Einführung von Belohnungen für Bürger, die unlizenzierte Mining-Ausrüstung melden. Trotz dieser Bemühungen bleibt das Mining ein bedeutender Faktor für die Belastung des Stromnetzes, insbesondere in Zeiten hoher Nachfrage.

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