protest poster on the street
Iran

Wer vergiftet iranische Mädchen?

In den vergangenen Wochen wurden zunächst in vergiftetem Essen und dann später in der Atemluft in iranischen Mädchenschulen, giftige Substanzen festgestellt. Zahllose Mädchen kamen danach ins Krankenhaus.

Allen waren die Symptome der Übelkeit und des Schwindels gleich.

Teheran wartete Monate, ehe sich nun auch der Mullah-Präsident Raisi dazu äußerte, er wies eine Untersuchung an, die an Lächerlichkeit und politischer Dummheit des blutigen Regimes nicht zu überbieten ist. Es soll ablenken von den Problemen der Realität im gelebten Gottesstaat der Mullahs.

Das Ermittlungsergebnis wurde nach der Meldung von IRNA schon vorgegeben. Es gebe mindestens fünf Gründe, die die Rolle der vom Westen unterstützten antiiranischen Bewegung bei dieser Sabotage erklären soll.

Dabei vergisst das Teheraner Regime zu erwähnen, dass es selbst Radikale herangezüchtet hat, die solche Taten unter den Augen der Behörden liebend gerne begehen, weil Mädchen keine Bildung gebrauchen-in den Augen des Regimes in Teheran.

In einer stumpfen Erklärung wird sogar wieder die Schah-Karte gezogen. Reza Pahlavi, Sohn von Schah Reza Pahlavi, ist eine der Optionen, die den andauernden Protest im Iran seit der Ermordung von der Studentin Amiri, im September des letzten Jahres, am Köcheln halten würde.

Auf der Suche nach Sündenböcken ist das Regime nicht verlegen, angebliche Terroristen vorzuschieben, diesmal Maryam Rajavi, die im Pariser Exil lebende Oppositionspolitikerin des Irans.

Wie sie oder beauftragte Mittelsmänner die Mädchen vergiften sollen, ist ungewiss, aber sofort ein mögliches Motiv.

Viel wahrscheinlicher ist, dass das Regime, um einzuschüchtern, die Mädchen selbst vergiften lässt. Es ist der krude Charakter des Teheraner Regimes, der die Bürger zum Schweigen bringen will, derartige Taten sicherlich auch ermöglichen würde, um zum Ziel zu kommen.

Den Iran und seine Bürger weiter zu misshandeln.

bofrost DE

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