Ukraine

Selenskyj: Tote und Verletzte bei Angriff auf Einkaufszentrum in ZentralukraineKiew, Ukraine

Titelbild: KREMENCHUK, UKRAINE – 27. JUNI: (—- NUR ZUR REDAKTIONSVERWENDUNG – VERPFLICHTETES CREDIT – „UKRAINIAN STATE EMERGENCY SERVICE / HANDOUT“ – KEIN MARKETING, KEINE WERBEKAMPAGNE – VERBREITET ALS DIENSTLEISTUNG FÜR KUNDEN—-) Ukrainische Feuerwehrleute löschen ein Feuer, das durch russische Angriffe auf ein Einkaufszentrum in Krementschuk, Region Poltawa, Ukraine, am 27. Juni 2022 verursacht wurde. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskij gab bekannt, dass russische Streitkräfte ein Einkaufszentrum in Krementschuk angegriffen haben, in dem sich mehr als 1.000 Zivilisten aufhalten. Ukrainischer Staatlicher Notdienst / Handout / Anadolu Agency (Foto: Ukrainischer Staatlicher Notdienst / ANADOLU AGENCY / Anadolu Agency via AFP)

In der zentralukrainischen Stadt Krementschuk ist ein Einkaufszentrum nach ukrainischen Angaben von einer russischen Rakete getroffen worden. Mehr als tausend Menschen hätten sich zu dem Zeitpunkt in dem Gebäude befunden, erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Montag im Online-Dienst Telegram. Es könnte viele Tote und Verletzte geben.

„Es wurde bereits bestätigt, dass zwei Menschen gestorben sind. Die Rettungsaktion geht weiter“, schrieb Selenskyjs stellvertretender Stabschef, Kyrylo Tymoschenko, auf Telegram. Es seien bislang etwa 20 Verletzte gemeldet worden, von denen sich neun in „ernstem Zustand“ befänden.

„Das Einkaufszentrum steht in Flammen und die Rettungskräfte bekämpfen den Brand“, erklärte Selenskyj. Er veröffentlichte ein Video, das einen brennenden Gebäudekomplex sowie Rettungsdienste und Feuerwehrwagen zeigte.

„Der Raketenbeschuss von Krementschuk traf einen belebten Ort, der nichts mit den Kämpfen zu tun hat“, schrieb der Bürgermeister der Stadt, Vitali Maletsky, auf Facebook. Krementschuk hatte vor Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine etwa 220.000 Einwohner. Die Stadt liegt etwa 250 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Kiew.

pe/noe

© Agence France-Presse

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