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Trump lässt Maduro festnehmen

Titelbild: Maduro (2023), Palácio do Planalto Brasilia, Brasil 

In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages erschütterten heftige Explosionen die venezolanische Hauptstadt Caracas und umliegende Regionen, als die USA einen großangelegten Militärschlag gegen Venezuela durchführten.

Augenzeugen berichteten von tief fliegenden Flugzeugen, lauten Detonationen und aufsteigenden Rauchwolken über militärischen Einrichtungen wie dem Flughafen La Carlota, dem größten Militärkomplex Fuerte Tiuna, dem Cuartel de la Montaña – wo das Mausoleum von Hugo Chávez liegt – sowie weiteren Stützpunkten in den Bundesstaaten Miranda, Aragua und La Guaira.

Teile der Stadt fiel zeitweise der Strom aus, und die Bevölkerung geriet in Panik, während bewaffnete Milizen und Sicherheitskräfte auf den Straßen patrouillierten.

Die venezolanische Regierung sprach umgehend von einer schweren militärischen Aggression durch die Vereinigten Staaten, die auf die Eroberung strategischer Ressourcen wie Öl und Mineralien abziele, rief den nationalen Notstand aus und mobilisierte die Streitkräfte sowie die Bevölkerung zur Verteidigung.

Vizepräsidentin Delcy Rodríguez forderte in einer Fernsehansprache einen Nachweis, dass Präsident Nicolás Maduro und seine Frau Cilia Flores am Leben seien, da ihr Aufenthaltsort unbekannt sei.

Kurz nach den Angriffen verkündete US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social den Erfolg der Operation: Die USA hätten einen großangelegten Schlag gegen Venezuela und seinen Führer ausgeführt, wobei Nicolás Maduro zusammen mit seiner Ehefrau gefangen genommen und aus dem Land geflogen worden sei. Die Aktion sei in Kooperation mit US-Strafverfolgungsbehörden erfolgt, und weitere Details würden in einer Pressekonferenz um 11 Uhr in Mar-a-Lago folgen. Trump bezeichnete den Einsatz in einem Gespräch mit der New York Times als brillante Operation. Berichten US-amerikanischer Medien zufolge war die Eliteeinheit Delta Force beteiligt, die Maduro in einer gezielten Kommandoaktion festsetzte, ähnlich wie bei früheren Operationen gegen hochrangige Ziele.

Der Schlag markiert eine dramatische Eskalation des monatelangen Drucks der Trump-Administration auf das Maduro-Regime, das mit Sanktionen, einer militärischen Aufbau im Karibikraum, der Beschlagnahme von Öltankern und Dutzenden Angriffen auf mutmaßliche Drogenboote begann. Trump hatte Venezuela wiederholt als narco-terroristischen Staat bezeichnet und Maduro persönlich für den Drogenhandel verantwortlich gemacht, was die venezolanische Seite stets als Vorwand für einen Regimewechsel und die Aneignung von Ressourcen zurückwies.

 

Internationale Reaktionen fielen gemischt aus: Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro warnte vor einem Bombardement auf Caracas und forderte eine sofortige Sitzung des UN-Sicherheitsrats sowie der Organisation Amerikanischer Staaten. Argentinien unter Javier Milei begrüßte hingegen die Festnahme Maduros, während Verbündete wie Russland, China und Iran die Angriffe scharf verurteilten. Die Ereignisse erinnern an historische US-Interventionen in Lateinamerika, wie die Invasion in Panama 1989, und werfen Fragen zur Legalität und zu möglichen langfristigen Konsequenzen auf, darunter eine Destabilisierung der Region und potenzielle Vergeltungsmaßnahmen. Bislang gibt es keine unabhängig verifizierten Bilder oder Beweise für Maduros genauen Verbleib, doch die Entwicklungen deuten auf einen tiefgreifenden Umbruch in Venezuela hin, der die geopolitische Lage in Lateinamerika nachhaltig verändern könnte.

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