Allgemeine Nachrichten

Strack-Zimmermann fordert vor G7-Beratungen mehr Militärhilfe für Ukraine

Titelbild: Beispielbild: Deutsche Leopard 2-Panzer der polnischen Armee sind nach einer gemeinsamen Übung mit der US-Armee auf dem Übungsplatz des 21. Schützenregiments in Nowa Deba, Polen, am 8. April 2022 aufgereiht zu sehen. Die Übung war die erste ihrer Art, die der Presse gezeigt wurde. Sie soll die militärische Position Polens nach dem Einmarsch Russlands in der Ukraine stärken. (Foto: STR/NurPhoto)

Berlin, Deutschland

Vor den Beratungen der G7-Staaten mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj am Dienstag hat die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann eine Ausweitung der Waffenlieferungen an das Land gefordert. „Wir müssen die Ukraine in dieser akuten Situation weiter mit militärischem Material unterstützen“, sagte Strack-Zimmermann den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstagsausgaben).

Für die Kämpfe im Süden des Landes brauche die Ukraine in erster Linie Panzer, fügte sie hinzu. „Der Wunsch der Ukraine liegt vor allem auf dem Kampfpanzer Leopard 2, sie wären aber auch für den Schützenpanzer Marder sehr dankbar“, sagte die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag. Der Marder sei demnach die unkomplizierteste und schnellste Lösung: „Die Bundeswehr könnte sofort 50 Marder liefern und die Ausbildung in Deutschland anbieten. Die Industrie könnte der Bundeswehr die Marder innerhalb eines Jahres ersetzen.“

Strack-Zimmermann begrüßte die Ankündigung von Kanzler Olaf Scholz (SPD), die Ukraine beim Wiederaufbau des Landes zu unterstützen. „Wir signalisieren der Ukraine gerade jetzt, dass wir an ihrer Seite stehen und an die Zukunft des Landes glauben“, sagte die FDP-Politikerin. „Die G7 können bei dieser Riesenaufgabe einen großen Beitrag leisten, wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt.“ Parallel dazu müsse aber Frieden geschaffen werden. „Den erreichen wir nicht am Verhandlungstisch, mit Putin ist nicht zu verhandeln“, sagte Strack-Zimmermann.

Nach den massiven Angriffen Russlands auf Städte in der Ukraine am Montag halten die Staats- und Regierungschefs der G7-Gruppe am Dienstag Sonderberatungen mit Selenskyj ab. Der ukrainische Präsident wird laut Bundesregierung zu Beginn einer Videokonferenz der Vertreter der sieben großen Industriestaaten zugeschaltet, um über die Folgen der jüngsten Eskalation in der Ukraine zu sprechen.

kbh

© Agence France-Presse

Themenverwandte Artikel

Das Beschaffungsamt der Bundeswehr macht den Weg frei für den neuen schweren Transporthubschrauber

the kasaan times

Es wird Zeit Thunberg zur Persona non grata zu erklären

the kasaan times

Luxemburger Weinlese beendet

the kasaan times

Stromausfall auf Grönland

the kasaan times

Bündnis Sahra Wagenknecht unwählbar

the kasaan times

Ein rechtsradikaler Hetzer und viele brennende Autos

the kasaan times

Adidas holt die Vergangenheit ein

the kasaan times

Arno Dübel war kein Held

the kasaan times

Anschlag von Ukraine auf Nordstream 2 -Festnahme

the kasaan times

Wir wünschen allen unseren Lesern ein frohes Pfingstfest

the kasaan times

Kriegsgetöse

the kasaan times

Hinrichtung mit Stickstoff wird durchgeführt

the kasaan times

Hinterlasse einen Kommentar

*