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Trump USA

Sanktionen gegen die USA – lange überfällig

Titelbild: Beispielbild Pixabay 

Es reicht mit Donald John Trump und seiner wirren Nazi- Politik. Nun Grönland. Für seine Trump-Diktatur. 

Strafen dürfen nicht Amerika treffen, sondern Trump selbst. Er hat den Nobelpreis, wie Napoleon die Kaiserkrone, an sich gerissen. 

Was noch für einen Mörder und Nazi?

Hier sind ein paar Ideen, wie man Trump zum Schweigen bringt. 

 

Sanktionen gegen die Vereinigten Staaten, die wirklich ins Mark von Donald Trump treffen würden, müssten gezielt dort ansetzen, wo seine Politik und sein persönliches Selbstverständnis am empfindlichsten sind.

Bei wirtschaftlichem Nationalstolz, Wahlversprechen an die eigene Basis, dem Aktienmarkt, der Reindustrialisierung, der Energieunabhängigkeit und vor allem bei seinem Image als „derjenige, der Amerika wieder reich macht“.

Die wirkungsvollsten Maßnahmen wären deshalb asymmetrisch, also nicht einfach symmetrische Zölle auf Whiskey, Jeans und Motorräder wie 2018, sondern Schläge, die die USA strukturell viel stärker treffen als die Sanktionierenden selbst und gleichzeitig politisch schwer zu kontern sind.

Eine extrem schmerzhafte Kombination könnte so aussehen.

Große Exportnationen wie China, die EU, Kanada, Mexiko, Japan und Südkorea koordinieren ,  zumindest teilweise, eine mehrstufige Strategie. Statt nur klassische Gegenzölle zu verhängen, würden sie vor allem drei große Hebel gleichzeitig und koordiniert betätigen.

Erstens könnten sie den Zugang zu kritischen Rohstoffen und Vorprodukten massiv einschränken oder verteuern. China könnte Exportkontrollen für seltene Erden, Gallium, Germanium, Graphit, Lithium-Verarbeitung und bestimmte Batteriematerialien drastisch verschärfen – genau jene Güter, ohne die die amerikanische Elektroauto-, Batterie-, Halbleiter- und Rüstungsindustrie (einschließlich Trumps geliebter „Made in America“-Batteriefabriken) innerhalb weniger Monate in ernsthafte Schwierigkeiten gerät.

Gleichzeitig könnte die EU ihre Exporte von Spezialchemikalien, hochpräzisen Maschinen und bestimmten Pharmawirkstoffen drosseln, während Kanada und Mexiko die Rohöl- und Erdgaslieferungen in die USA zumindest zeitweise künstlich verknappen oder deutlich verteuern – gerade genug, um Benzinpreise an den Zapfsäulen spürbar nach oben zu treiben.

 

Zweitens könnte eine koordinierte massive Abwertung des US-Dollars angestrebt werden, indem man systematisch aus US-Staatsanleihen aussteigt, China und Japan halten zusammen fast 2 Billionen Dollar und gleichzeitig verstärkt in Gold, Euro, Yuan-Baskets und Rohstoffe umschichtet. Gleichzeitig würden große Zentralbanken ankündigen, den Anteil an US-Dollar-Reserven langfristig deutlich zu senken. Schon die bloße Ankündigung eines solchen „sanften“ Ausstiegs würde die Zinsen für US-Staatsanleihen in die Höhe treiben, die Refinanzierung des gigantischen US-Haushaltsdefizits massiv verteuern und die Hypothekenzinsen sowie Autokreditzinsen in den USA explodieren lassen – genau das Umfeld, das Trumps Wählerbasis, Mittelstand, Vorstädte, kleine Unternehmen, am schmerzhaftesten trifft.

Drittens würde man gezielt Trumps Prestigeprojekte und seine politische Basis attackieren. Die EU könnte eine sehr hohe Digitalsteuer (5–10 %) auf die Gewinne aller großen US-Tech-Konzerne einführen und gleichzeitig massive Kartell- und Datenschutzstrafen gegen Google, Apple, Meta und Amazon verhängen – Unternehmen, deren Aktienkurse Trump als Gradmesser seines wirtschaftlichen Erfolgs betrachtet. Gleichzeitig könnten Kanada und die EU gezielt Agrarprodukte aus den roten Swing-Staaten (Sojabohnen, Mais, Schweinefleisch, Rindfleisch, Bourbon) mit hohen Zöllen belegen, während man gleichzeitig Brasilien, Argentinien und Australien bevorzugte Marktzugänge gewährt.

Das würde die Farmer-Basis, die Trump so oft als seine treuesten Anhänger bezeichnet, direkt und sichtbar treffen. Das wirklich Teuflische an einer solchen Strategie wäre ihre Asymmetrie. 

Während die USA durch höhere Preise, gestiegene Zinsen, Lieferkettenbrüche und fallende Aktienkurse sofort spürbar leiden würden, könnten die anderen Länder den Schaden durch verstärkte Regionalisierung (EU-MERCOSUR, RCEP-Erweiterung, BRICS-Handel in Lokalwährungen) und Diversifizierung deutlich besser abfedern. Trump säße dann in der Falle. 

Je härter er zurückschlägt, desto mehr beschleunigt er genau die Abkopplung vom Dollar und vom US-Markt, die er eigentlich verhindern will.

Eine wirklich marktreffende Sanktionsstrategie gegen Trump-USA würde nicht primär versuchen, Amerika symmetrisch wehzutun – sie würde versuchen, sein komplettes Narrativ von wirtschaftlichem Triumph, billigem Benzin, boomenden Aktienmärkten und „America First“-Wiedererstarkung innerhalb von 12–18 Monaten so nachhaltig zu zerstören, dass es selbst für seine eigene Basis offensichtlich wird. Genau das ist der Punkt, an dem Trump politisch am verletzlichsten wäre. Und genau deshalb ist eine solche koordinierte, intelligente, asymmetrische Kampagne auch das Einzige, wovor er sich wirklich fürchten müsste.

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