Iran

Ein Nachruf auf den Massenmörder Ali Khamenei

Titelbild Khamenei.ir

Ali Khamenei ist tot. Endlich. Der greise Tyrann mit dem Turban aus Selbstgerechtigkeit und dem Bart aus Lügen hat seinen letzten Atemzug getan, und die Welt hat einen Moment innegehalten – nicht aus Trauer, sondern um sicherzugehen, dass er wirklich nicht mehr atmet.

Vier Jahrzehnte lang hat dieser Mann den Iran nicht regiert, er hat ihn gefoltert. Er hat sich als Schatten Gottes auf Erden inszeniert, während er in Wahrheit nur der Schatten seiner eigenen Paranoia war – ein zitternder, alter Mann, der in seinem Bunker saß, betete und gleichzeitig Todesurteile unterschrieb, als wären es Einkaufslisten.

Tausende hat er hinrichten lassen, Zehntausende foltern, Hunderttausende einsperren oder ins Exil jagen, und das alles mit dem gleichen kalten, frommen Lächeln, das er aufsetzte, wenn er wieder einmal von „Gottes Wille“ faselte.

Er war kein Geistlicher. Er war ein Gangster im Priestergewand, ein Diktator mit Gebetsbuch, ein Mafioso, der seine Religion zur Waffe umfunktionierte und sein Volk zur Beute machte. Unter seiner Herrschaft wurde der Iran nicht geführt – er wurde ausgeplündert.

Die Revolutionsgarden, diese widerliche Privatarmee aus Dieben in Uniform, fraßen sich durch die Wirtschaft wie Maden durch einen Kadaver. Milliarden verschwanden in den Taschen seiner Söhne, Schwiegersöhne, Neffen und Günstlinge, während die Menschen in den Provinzen für Brot anstanden und die Jugend auf der Straße starb, weil sie ein Lied sang, ein Kopftuch falsch trug oder einfach nur existierte.

Jede Demonstration wurde mit Kugeln beantwortet, jede Frauenstimme mit Knüppeln erstickt, jeder Student, der „Tod dem Diktator“ rief, mit Elektroschocks zum Schweigen gebracht. Und er? Er saß im sicheren Bunker, betete fünfmal am Tag und ließ seine Schergen die Drecksarbeit machen – immer mit dem frommen Blick eines Mannes, der glaubt, er handle im Auftrag des Himmels, während er die Hölle auf Erden errichtete.

Das Blut an seinen Händen ist so dick, dass man es mit bloßen Augen sehen kann, und es reicht von den Massenhinrichtungen 1988 über die Grüne Bewegung 2009 bis zu den Benzinpreis-Massakern 2019 und dem Gemetzel nach Mahsa Aminis Tod 2022. Über 1500 Menschen allein 2019 erschossen, weil sie gegen höhere Spritpreise protestierten – und er nannte es „Ordnung“. Mahsa Amini, ein 22-jähriges Mädchen, tot in Polizeigewahrsam, weil ihr Kopftuch nicht richtig saß – und er nannte es „Gottes Wille“.

Jede Träne, jeder Schrei, jeder Sarg, der in den Boden gelassen wurde, trägt seine Unterschrift. Er hat nicht nur getötet – er hat systematisch gebrochen, was ein Volk ausmacht. Hoffnung, Würde, Zukunft. Er hat eine ganze Generation um ihre Jugend betrogen, Frauen um ihre Freiheit, Kinder um ihre Väter, und das alles mit dem gleichen frommen Pathos, mit dem er jeden Freitag betete, während die Gefängnisse überquollen und die Friedhöfe wuchsen.

Und jetzt liegt er da, mumifiziert von der Propaganda seiner eigenen Maschinerie, und die gleichen Leute, die ihn gestern noch „Imam“ nannten, bereiten schon die nächste Liturgie vor. Sie werden ihn heiligsprechen, wie sie Khomeini heiliggesprochen haben – als wäre er ein Märtyrer, kein Massenmörder. Aber die Welt atmet auf. Die iranischen Frauen atmen auf. Die Gefangenen atmen auf. Die Exil-Iraner atmen auf. Und irgendwo in Teheran, in einer kleinen Wohnung, in einem Café, in einer Gefängniszelle flüstert jemand: „Endlich.“ Kein Heldentum, kein Märtyrertum – nur die schlichte, stille Erleichterung, dass ein Mann, der so viele Leben zerstörte, selbst nicht mehr atmet.

Er hat keine Gnade verdient. Keine milde Nachrede. Kein „trotz allem ein gläubiger Mann“. Er war ein Tyrann, der seine Religion zur Peitsche machte und sein Land zur Folterkammer. Er hat Tausende getötet, Millionen gebrochen, eine ganze Generation um ihre Zukunft betrogen. Er hat die Moscheen zu Propagandakanälen gemacht, die Schulen zu Indoktrinationslagern, die Universitäten zu Gefängnissen. Er hat die Wirtschaft ruiniert, die Jugend vertrieben, die Frauen unterdrückt, die Minderheiten gequält und das Land in eine Paria-Nation verwandelt, die nur noch durch Unterdrückung und Angst zusammengehalten wird. Und als er starb, hat er nichts hinterlassen außer Ruinen, Witwen, Waisen und einem Volk, das endlich frei sein will – wirklich frei, nicht nur von ihm, sondern von allem, was er verkörperte.

Möge sein Grab schweigend bleiben.
Mögen seine Statuen fallen.
Mögen seine Nachfolger zittern.
Mögen die Menschen, die er zerstören wollte, endlich aufstehen und sagen: „Genug. Jetzt sind wir dran.“

Das war kein Abschied.
Das war eine Abrechnung.
Und sie ist noch lange nicht zu Ende.

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