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Bericht über ein AfD-Jugendtreffen, bei dem angeblich “Arbeitslager” für Migranten und Juden etc. geplant wurden.

Titelbild: Beispielbild Afghanistan

Bericht über ein AfD-Jugendtreffen, bei dem angeblich “Arbeitslager” für Migranten und Juden etc. geplant wurden.

Der Bericht basiert auf einer Recherche des Senders RTL Extra, der sich auf heimliche Mitschnitte eines JA-Treffens in Sachsen im Januar 2024 beruft.
Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Treffens über Zwangsarbeit, Internierung und Gewalt gegen Flüchtlinge, Jüdinnen und Juden sprechen. Sie äußern sich rassistisch, antisemitisch und verfassungsfeindlich.


Sowohl die AfD als auch die JA haben sich von diesen Äußerungen distanziert und erklärt, dass sie im Widerspruch zu ihrer Programmatik und ihren ethischen Überzeugungen stehen. Nur niemand glaubt es wirklich.


Die Recherchen hatten eine Welle der Empörung und des Protests zur Folge. Vor dem Bundeskanzleramt demonstrierte am Freitag eine Gruppe von Jugendlichen für ein Verbot der AfD.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte die JA bereits als sichere extremistische Bestrebung eingestuft.

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