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Tusk berichtet über erschreckenden Bericht der CIA- Schattenkrieg in Europa

Titelbid: Donald Tusk, White House, Public Domain

Der schmutzige Schattenkrieg – Warum Putins nächste Front nicht in der Ukraine liegt
Tusk schlägt Alarm

Von (ode) für The Kasaan Times

Während alle auf die Frontlinie bei Pokrowsk starren, verlagert sich der Krieg längst. Nicht mit Panzerkolonnen, sondern mit Koffern voller Sprengstoff, gehackten Servern und Drohnen über polnischen Maisfeldern.

Polens Premier Donald Tusk hat es diese Woche ungewöhnlich offen gesagt: In der Nacht zum Donnerstag wurde eine „direkte Bedrohung“ gegen einen Grenzübergang zur Ukraine abgewendet. Welche Bedrohung? Welcher Übergang? Tusk schweigt. Nur so viel: Die polnischen Dienste arbeiteten mit den Ukrainern zusammen. Und: Russland habe bereits „provokative Angriffe“ auf Grenzübergänge verübt, etwa in Moldau. „Wir erwarten ähnliche Aktionen gegen Grenzübergänge zur Ukraine in anderen Ländern, darunter Polen.“

Das ist kein Zufall. Das ist Muster.

Die Logistik ist das Ziel

80% der westlichen Militärhilfe für die Ukraine läuft über Polen. Wer die fünf großen Grenzübergänge – Dorohusk, Korczowa, Medyka, Hrebenne, Zosin – lahmlegt, muss keine HIMARS abfangen. Er muss nur einen LKW brennen lassen, ein Stellwerk sabotieren, einen Zoll-Server lahmlegen.

Tusk hat nach einem Gespräch mit NATO-Chef Mark Rutte auf X gewarnt: „Die Eskalation vonseiten Russlands schreitet voran. Die nächsten sechs Monate werden entscheidend sein. Wir dürfen Provokationen Russlands gegenüber einem NATO-Mitglied nicht ausschließen.“ Der CIA-Chef John Ratcliffe war dafür extra in Moskau. Offiziell Dementi, inoffiziell: Warnung vor einem Angriff auf NATO-Territorium.

Warum kein großer Krieg?

Der Militärexperte Oberst Markus Reisner bringt es auf den Punkt: Russland hat derzeit nicht die militärische Kapazität für eine umfassende Invasion des Baltikums oder Polens. Das bestätigt auch Lettlands Präsident Rinkevics.

Was Russland hat, ist Kapazität für den Schattenkrieg. Analysten sprechen von 3 Säulen:

1. Sabotage: Mysteriöse Drohnenflüge über Flughäfen in Skandinavien, Schäden an Pumpstationen, durchtrennte Unterseekabel zwischen Lettland, Estland und Schweden.
2. Cyber & Info: Gezielte Angriffe auf Bahn- und Logistik-IT, gefälschte Zoll-Dokumente, Panikmache in lokalen Facebook-Gruppen an der Grenze.
3. Ermüdung: Putins Kalkül ist nicht militärisch, sondern psychologisch. Wie Carlo Masala es schon 2024 sagte: Putin setzt darauf, dass demokratische Gesellschaften lange Konflikte nicht durchhalten.

Putin selbst sagt zu Trump, er habe „keine aggressiven Pläne“ gegen Europa. Gleichzeitig ist er, wie WELT berichtet, „zutiefst überzeugt“, den Krieg gewinnen zu können, weil der Westen irgendwann einknickt.

Was kommt?

Kein Artikel 5. Kein Panzersturm. Sondern das, was NATO schon jetzt kaum beweisen kann:

– Ein brennendes Munitionslager in Rzeszow, offiziell „Kurzschluss“
– Eine Drohne, die angeblich „vom Kurs abgekommen“ über Zamosc kreist
– Eine Woche Chaos am Grenzübergang Korczowa, weil das IT-System „spinnt“
– Und immer wieder die gleiche Frage: War das ein Unfall oder war das Moskau?

Das ist der schmutzige Schattenkrieg. Er ist billig, er ist bestreitbar und er trifft genau dort, wo Europa am empfindlichsten ist: An der Schnittstelle zwischen Hilfe für die Ukraine und eigenem Alltag.

Die Front der nächsten Monate verläuft nicht bei Donezk. Sie verläuft bei Dorohusk.

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