Trump USA

Trump sucht Sündenböcke für seine Diktatur

Titelbild: Beispielbild Pixabay

In einer kürzlich auf Truth Social veröffentlichten Nachricht hat der ehemalige US-Präsident Donald Trump die Demokraten scharf für die jüngsten Todesfälle in Minneapolis verantwortlich gemacht, die im Kontext von Auseinandersetzungen mit föderalen Agenten stehen, und dabei eine breite Anklage gegen die Einwanderungspolitik der Biden-Administration erhoben. Trump, der sich in seiner typischen rhetorischen Schärfe äußerte, bezeichnete die Ereignisse als tragisch und führte sie auf das, was er als „Demokraten-Chaos“ bezeichnet, zurück, das durch mangelnde Kooperation lokaler Behörden mit bundesstaatlichen Einwanderungsbehörden entstanden sei.

Speziell warf er den Demokraten vor, dass unter der Führung von Joe Biden in den vergangenen vier Jahren zig Millionen illegaler Einwanderer ins Land geströmt seien, darunter Hunderttausende verurteilter Mörder, Vergewaltiger, Entführer, Drogenhändler und Terroristen, die nun für Unsicherheit und Gewalt sorgten. Dieser Post knüpft direkt an die aktuellen Vorfälle in Minneapolis an, wo föderale Agenten, darunter Border Patrol und ICE-Mitarbeiter, in Konflikte verwickelt waren, die zu mindestens zwei Todesfällen führten – darunter der eines ICU-Krankenpflegers namens Alex Pretti, der von Agenten erschossen wurde, sowie einer früheren Tötung einer Person namens Renee Good. Laut Berichten hatten diese Agenten im Rahmen einer Operation gegen mutmaßliche kriminelle Immigranten agiert, doch Kritiker, einschließlich demokratischer Politiker und ehemaliger Präsidenten wie Barack Obama und Bill Clinton, sehen darin einen Weckruf für übermäßige Gewaltanwendung durch die Trump-nahe Administration und fordern den Abzug der Agenten aus den Städten.

Trump hingegen dreht den Spieß um und argumentiert, dass die Weigerung von Bundesstaaten wie Minnesota, mit der Bundesregierung zusammenzuarbeiten, um gefährliche illegale Einwanderer zu deportieren, direkt zu solchen Tragödien führe, da Kriminelle stattdessen auf die Straßen gelassen würden.

In seinem Truth-Social-Post, der am 25. Januar 2026 erschien, heißt es wörtlich: „During the four years of crooked Joe Biden and Democrat failed leadership, tens of millions of illegal alien criminals poured into our Country, including hundreds of thousands of convicted murderers, rapists, kidnappers, drug dealers, and terrorists.“

Diese Formulierung unterstreicht Trumps langjährige Narrative über Einwanderung als Bedrohung für die innere Sicherheit Amerikas, das er bereits in seiner Präsidentschaft und Wahlkämpfen betont hatte, und verbindet es nun mit den spezifischen Ereignissen in Minneapolis, wo der Gouverneur des Staates sogar einen Gerichtsbeschluss erwirkt hat, um die Aktivitäten der DHS-Agenten einzuschränken. Die Kontroverse eskaliert weiter, da Videos und Zeugenaussagen die offizielle Darstellung der Trump-Administration widersprechen, die die Schüsse als notwendige Selbstverteidigung darstellt, während Aktivisten und Oppositionspolitiker von Mord sprechen und den Einsatz der Agenten als Eskalation in einem ohnehin gespaltenen Land kritisieren.

Trump nutzt solche Plattformen wie Truth Social, um seine Basis zu mobilisieren, indem er die Schuld vollständig auf die Demokraten schiebt und sie als schwach in Fragen der Gesetzesdurchsetzung darstellt, was in Zeiten wachsender Polarisierung in den USA eine bewährte Strategie darstellt. Der Post hat rasch Aufmerksamkeit in den Medien erregt, mit Reaktionen von internationalen Berichten bis hin zu sozialen Medien, wo er als Beispiel für Trumps anhaltende Einflussnahme auf die republikanische Agenda gesehen wird, insbesondere im Hinblick auf Einwanderung und innere Sicherheit, die Themen, die seine politische Karriere prägen.

Während Minnesota nun rechtliche Schritte gegen die Bundesregierung einleitet und fordert, dass die Agenten abgezogen werden, bleibt Trumps Rhetorik ein Katalysator für Debatten über die Grenzen föderaler Autorität und die Auswirkungen von Einwanderungspolitik auf lokale Gemeinschaften, was die Spaltungen in der amerikanischen Gesellschaft weiter vertieft.

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