Geschichte

Titanic-Mythos

Titelbild: Die Titanic bei der Abfahrt aus Southampton am 10. April 1912

Francis Godolphin Osbourne Stuarthttp://www.uwants.com/viewthread.php?tid=3817223&extra=page%3D1

Auch heute ist die Titanic noch eine Faszination besonderer Art. Deshalb tauchte das private U-Boot „Titan“ zu dem Wrack.

Doch sollte niemand vergessen, es ist eine Grabstätte.

Die Titanic war ein Passagierschiff der White Star Line, das im April 1912 auf seiner Jungfernfahrt von Southampton nach New York tragischerweise auf einen Eisberg stieß und sank. 1500 Menschen verloren bei dem Unglück ihr Leben.

Die Titanic galt als „unsinkbar“ und war das größte Schiff ihrer Zeit, mit einer Länge von 269 Metern und Platz für über 3000 Passagiere und Besatzungsmitglieder.

Sie war mit zahlreichen Luxuskomforts ausgestattet, darunter Restaurants, ein Schwimmbad, ein Squash-Court und eine Bibliothek.

Der Untergang der Titanic am 15. April 1912 gilt als eine der größten Schiffskatastrophen in der Geschichte. Der Zusammenstoß mit dem Eisberg ereignete sich um 23:40 Uhr und das Schiff sank innerhalb von nur wenigen Stunden.

Zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes war das Schiff bei voller Fahrt und die Brücke wurde von John Smith, dem ranghöchsten Offizier, und Frederick Fleet, einem Seeausguck, besetzt.

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Von Harris &amp; Ewing, photographer (Life time: Unknown) – Original publication: 1912 Immediate source: <a rel=“nofollow“ class=“external text“ href=“http://www.ancientfaces.com/photo/titanic-survivor-frederick-fleet/1124235/?collection=latest&amp;collection_id=“>1</a> &amp; <a rel=“nofollow“ class=“external text“ href=“http://www.maritimequest.com/liners/titanic/crew/fleet_frederick.htm“>2</a>, Gemeinfrei, Link

Trotz guter Sichtbedingungen aufgrund einer klaren Nacht mit vielen Sternen konnte der Eisberg erst sehr spät erkannt werden. Die Titanic hätte zwar ausweichen können, aber der langsamen Reaktionszeit des Steuermanns und des Masseträgheitsmoments des Schiffes konnte der Kollision nicht mehr ausgewichen werden.

Der Eisberg riss ein 90 Meter langes Loch in die Schiffsaußenhülle und füllte mehrere Kammern mit Wasser. Da die Titanic jedoch als „unsinkbar“ galt, hatte sie nicht genug Rettungsboote an Bord, um die 2200 Passagiere und Besatzungsmitglieder zu evakuieren.

Zu allem Unglück funktionierte auch noch die Funkanlage nicht richtig, was dazu führte, dass umliegende Schiffe erst sehr spät von der Notlage der Titanic erfuhren.

In den folgenden Stunden brach auf dem Schiff das Chaos aus, denn es gab keinen klaren Evakuierungsplan und viele Passagiere wussten nicht, dass das Schiff sinken würde. Als die Titanic schließlich innerhalb von nur wenigen Stunden aufgrund des schnell eindringenden Wassers sank, starben rund 1500 Menschen.

Der Untergang der Titanic hat viele Implikationen für die Schifffahrt und die Sicherheitsstandards auf See. Heute müssen alle Schiffe genug Rettungsboote an Bord haben, um alle Passagiere und Besatzungsmitglieder zu evakuieren und es wird auch stärker auf die Schulung der Besatzungen geachtet.

Nach dem Zusammenstoß mit dem Eisberg brach das Schiff in zwei Hälften und sank innerhalb von nur wenigen Stunden. Trotz der Bemühungen der Besatzung und einiger anderer Schiffe, die zur Hilfe eilten, konnten nicht genug Menschen gerettet werden.

Die Tragödie der Titanic hat bis heute eine große Faszination auf die Menschen ausgeübt und wurde in zahlreichen Filmen, Büchern und Dokumentationen thematisiert.

Sie steht nicht nur für den Stolz und die Arroganz, die oft mit menschlicher Technologie verbunden werden, sondern auch für die Transzendenz und das Unvermeidliche des Todes, das uns alle irgendwann trifft.

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