Titelbild: derivative work: Bluemask (talk) Ferdinand_Marcos_and_George_Shultz_DA-SC-84-05877.JPEG: Spec. 4 Dino Bartomucci – Diese Markierung zeigt nicht den Urheberrechtsstatus des zugehörigen Werks an. Wikipedia 3.0
Die E-Mail von einem gewissen „Mr. Henry Siu-chuen Lau“ der Shanghai Commercial Bank Ltd in Hongkong überschwemmt das Internet, in der Ihnen mitgeteilt wird, dass der ehemalige philippinische Präsident Ferdinand Marcos im Jahr 1983 dort 48,6 Millionen US-Dollar angelegt hat, die nun nach 25 Jahren unbeansprucht sind, und dass Sie als Ausländer freundlicherweise als „Next of Kin“ einspringen sollen, um das Geld zu erhalten – dann herzlichen Glückwunsch. Sie wurden soeben von einem der ältesten und dreistesten klassischen 419-Nigerianer-Scams ins Visier genommen, der seit Jahrzehnten unter dem Namen toter Diktatoren und toter Millionäre kursiert.Die Masche ist so alt wie dreist: Ein Bankmitarbeiter behauptet, ein riesiges Vermögen liege brach, weil der Verstorbene keine Erben angegeben habe. Sie sollen jetzt als „Next of Kin“ auftreten, damit das Geld freigegeben werden kann. Natürlich folgen danach die üblichen „kleinen Gebühren“ für Anwälte, Steuern, Überweisungen oder „Bearbeitungskosten“ – und Ihr Geld ist weg.Lassen Sie uns Klartext reden: Die echte Shanghai Commercial Bank Ltd in Hongkong schreibt keine wildfremden Menschen per Yahoo-Mail an, um sie zu Erben von Ferdinand Marcos zu machen. Ferdinand Marcos ist 1989 gestorben, und sein Vermögen wurde längst in langjährigen Gerichtsverfahren behandelt – es liegt nicht seit 25 Jahren unbeansprucht bei einer x-beliebigen Bankfiliale in Wanchai. Die verwendete E-Mail-Adresse (siuhe…@yahoo
.com.hk) ist typischer Billig-Spam und hat nichts mit der realen Bank zu tun. Deshalb die klare Ansage an Sie:
Antworten Sie nicht.
Schicken Sie keine persönlichen Daten, keine Adresse, keine Telefonnummer und schon gar kein Geld.
Markieren Sie die Nachricht als Spam und löschen Sie sie sofort.Teilen Sie diese Warnung gerne weiter. Je mehr Menschen diese uralte „toter Diktator hinterlässt Millionen“-Masche durchschauen und verlachen, desto weniger Erfolg haben die armseligen Gestalten, die solche Mails millionenfach verschicken. Die digitale Welt ist voll von echten Banken und echten Erbschaften – da braucht niemand dubiose Angebote aus Hongkong per Yahoo-Mail.
Hier die Originalmail:
Shanghai Commericial Bank Ltd
Wanchai Branch 19-21
Hennessy Road, Wanchai,
Hong Kong.
Good Day,
Let me introduce myself, I am Mr Henry Siu-chuen Lau of Shanghai Commericial Bank Ltd, Hong Kong. In November, 1983, Mr. Ferdinand Marcos , an ex- president of the Republic of Phillipines, made a Time investment of US$48.6 million (under Shanghai Commericial Bank secured growth fund) for(60) sixty calendar months, in my branch. this investment has matured and been lying in our bank reserve for the past 25 years, under the Hong Kong Banking laws, any time investment unclaimed after 25 years will be turned over to the Hong Kong government purse.
After further investigation it was also discovered that Mr. Ferdinand Marcos did not declare any next of kin in his official papers including the paper work of his bank deposit. And he also confided to the bank that only the person with his right deposit code can claim his funds. for the past 24 years no one has come forward to claim this deposit, or is aware of the deposit and the deposit code. full details of this deposit was discovered by me during a past 24 years audit of our lump deposits..
I will like you as a foreigner to stand as the next of kin to Mr. Ferdinand Marcos to enable you receive the funds. Please reach me only on: siuhe…@yahoo.com.hk with your full names, Age, currect occupation, Physical address, direct telephone and fax numbers to enable the Attorney proceed with the processing of the Applications for the release of the Funds immediately.
Regards,
Mr Henry Siu-chuen Lau.
siuhe…@yahoo.com.hk
