Ukraine

Kriegstelegramm LXXXV. Die Realität in Putins Reich

Putin, der ziemlich ratlos im Kreml vor den Trümmern seines Lebenswerkes sitzt, drohte erneut in erheblicher Form Olaf Scholz, in einem Telefonat mit Folgen, sollte Scholz schwere Waffen in die Ukraine liefern. 

Zuvor hatte er schon Emmanuel Macron, der ihn zu direkten Gesprächen mit Selenskij drängen wollte, nachhaltig bedroht. 

Es geht dem russischen Despoten darum, die westliche Gemeinschaft mit einer Hungersnot zu erpressen, um die Sanktionen gegen Russland teilweise aufzuheben. So einfach ist das Spiel für Putin

Bislang hatte Putin immer damit gedröhnt, dass ihm die Sanktionen nichts ausmachen und Russland schon gar nichts. Nun aber spürt er, dass die Sanktionen greifen und er im Grunde genommen von der Welt abgeschnitten ist und dass seine Räuberbande, die im Hintergrund steht, die Diktatur, die Putin errichtete, nicht mehr mittragen will. 

Es geht um 400.000 Tonnen gestohlenes Getreide aus der Ukraine, die die Russen weggeschafften oder in ihrem Besitz gebracht haben. Die Ukraine hat gegen das überlegene und mit Kriegsverbrechen aller Art agierende Russland verloren, zumindest den Donbass. Putin hat sein Kriegsziel erreicht, Mord und Totschlag, Vergewaltigung und dadurch Landgewinn. Obwohl die russische Führung eine Mär in der Welt verbreitet, dass die Menschenrechtsverbrechen und Kriegsverbrechen in Butscha gestellt waren. 

Es gibt zu viele Zeugen und Beweise, nur an diesem einen Ort- und es gibt hunderte Orte, wo russische Truppen diese Verbrechen begingen.

Alles andere sind nur noch Gesten und Zugeständnisse an die Ukraine, dessen Präsident Selenskij von der Weltgemeinschaft fordert, dass Russland als Terrorstaat eingestuft wird. Die Welt weiß es, dass Russland ein Terrorstaat ist, in dem Oppositionelle und Regimekritiker wie im Stalinismus in Lager gesperrt werden. 

Der Botschafter der Russischen Föderation, Kelin, im Vereinigten Königreich gab unlängst der BBC ein Interview, in dem er behauptete:  Dass Russland Zivilisten in der Ukraine beschossen hat, die Behauptungen über Kriegsverbrechen in Bucha seien „eine Erfindung“.

Er erklärte: „Der Bürgermeister von Butscha hat in seiner ersten Erklärung bestätigt, dass die russischen Truppen abgezogen sind, alles sauber und ruhig ist, die Stadt sei in einem normalen Zustand gewesen.“ Ob der Bürgermeister von Butscha mit Waffengewalt dazu gezwungen wurde, oder anders Druck auf ihn ausgeübt wurde, ist nicht überliefert. Doch lagen zahllose Leichen in den Straßen. Woher kommen diese Toten?

Selenskij sollte sich auf die eigentlichen Probleme konzentrieren. Wie der Gouverneur von Sjewjerodonezk bemerkte, der Osten der Ukraine steht vor einer schweren Woche und Russland zerstört die gesamte Stadt. 

Es geht um andauernde Bombenangriffe mit faulen Ausreden, die Ukraine von Nazis befreien zu wollen. 

Putins Soldateska blieb die Erklärung schuldig, wo die Nazis sind oder waren. 

Doch aber auch der Propagandaapparat Putins fängt an zu hinken. Die Hassrede gegen jeden, der nicht seiner Meinung ist, bröckelt.Die Desinformationskampagne Putins wirkt nicht mehr. Seit RT und Sputnik nicht mehr senden, gibt es noch viele kleine Hetzer, die aber mehr und mehr ins Abseits gedrängt werden. Dabei stellt sich die Frage, ob Putin diese über andere Kanäle finanzierte oder gar zur Gründung brachte, um den Westen zu untergraben.

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