Deutschland

Tag X und die Bewaffnung mit dem Morgenstern

Titelbild: Beispielbild, kasaan media, 2015

Nach dem gestrigen Tag und Abend in Leipzig und andernorts, fragt man sich, wann es den ersten Toten gibt. Zahlreiche Verletzte gab es in Leipzig. Ströme von Anhängern für Lina E. kamen und lieferten sich Strassenschlachten mit der zahlreich angetretenen Polizei.

Die Polizei in Leipzig verfuhr in richtiger Taktik gegen die in schwarze Bekleidung gewandete linke Szene. Es kam zum Kessel von etwa 1000 gewaltbereiten Linksradikalen. Dieser Kessel wurde dann bis zum Morgen geräumt. Mit einer Solidaritätskundgebung für Lina E. hatte das nichts mehr zu tun.

Wie es möglich ist, dass sich trotz Demonstrationsverbots, diese Mengen an gewaltbereiten Linken sammeln, versteht niemand. In der Tat, Deutschland hat ein Extremismusproblem, rechts- wie links-und dazu kommen noch klerikale Kräfte.

Angeblich als Solidaritätskundgebung für die mittlerweile auf freien Fuss gesetzte Lina E. gedachte Aktionen der linke Szene, münden nunmehr in schweren Landfriedensbruch, Straßenschlachten und Angriffe auf Polizisten und Journalisten.

Heute ist der Tag X, an dem die linke Szene ihre Wut über das Urteil gegen Lina E. und Mitangeklagte kundtun will. Schon in der Nacht gab es Ausschreitungen, weil die Demonstration zum Tag X in Leipzig verboten wurde.

Nach dem Urteil gegen Lina E. und drei Mitangeklagte sind Sympathisanten der linken Szene auf die Straßen Deutschlands gegangen. Solidaritätskundgebungen nannte die Szene das.
Vor allem in Leipzig und Bremen war die Stimmung am Mittwochabend aufgeheizt. Dort war ein hohes Aggressionspotenzial zu spüren, wie Journalisten vor Ort beobachten konnten. Zuvor waren Drohungen gegen den Staat ergangen.

Ausschreitungen nach Lina E.-Urteil: Linksextreme randalieren in ganz Deutschland

Ausschreitungen nach dem Urteil im Prozess um Linksextremistin Lina E. In mehreren Städten gibt es am Mittwochabend Demonstrationen – zum Teil enden die Proteste in Gewalt.

Lina E. war zuvor zu einer Haftstrafe wegen sogenannter Hammertaten verurteilt worden, aber im Zuge des Revisionsverfahrens zunächst gegen Auflagen auf freien Fuss gesetzt worden.

Demonstranten riefen Hass- Parolen gegen die angetretene Polizei. Es wurden Pyrotechnik und Feuerwerkskörper gezündet. Polizisten waren Ziel von Böllerwürfen.

Zahlreiche Personen seien festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher in Leipzig. Aus mehreren Gruppen heraus, habe es massive Straftaten gegeben. So hätten Demonstranten zum Beispiel Barrikaden errichtet oder Beamte mit Steinen, Flaschen und pyrotechnischen Gegenständen beworfen.

Dabei wurden drei Polizisten verletzt, wie die Agenturen melden.

Schon 2016 und 2017 in Hamburg zeigte sich das Potenzial der Gewalt.

Linke Paramilitärs und rechte Agitatoren

Film-Reportage ab dem 1. September 2016 in de.thekasaantimes.de

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