Ukraine

USA drohen wegen Einsatzes iranischer Drohnen in der Ukraine mit Sanktionen

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TOPSHOT – Die Wrackteile eines Sukhoi Su-34-Militärjets liegen am 17. Oktober 2022 an der Absturzstelle im Hof eines Wohngebiets in der Stadt Yeysk im Südwesten Russlands. Ein russisches Militärflugzeug stürzte am 17. Oktober in ein Wohngebiet von Jejsk, einer Stadt im Südwesten Russlands nahe der Grenze zur Ukraine, ab, berichteten Nachrichtenagenturen unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. Mindestens vier Menschen wurden bei dem Vorfall getötet und 25 in ein Krankenhaus gebracht, teilten die örtlichen Behörden auf Telegram mit. (Foto von STRINGER / AFP)

Washington, USA

Die USA haben im Zusammenhang mit den jüngsten Luftangriffen in der Ukraine mit Sanktionen gegen Unternehmen und Länder gedroht, die in das iranische Drohnenprogramm involviert sind. „Jeder, der mit dem Iran Geschäfte macht, die eine Verbindung zu UAVs (Unbekannte Luftfahrzeuge) oder der Entwicklung ballistischer Raketen haben, sollte sehr vorsichtig sein“, sagte der Sprecher des US-Außenministeriums, Vedant Patel am Montag. Die USA würden „nicht zögern, Sanktionen einzusetzen“, fügte er hinzu.

Russland setzt im Krieg gegen die Ukraine sogenannte Kamikaze-Drohnen iranischer Herstellung ein. Kiew zufolge wurden dabei am Montag acht Menschen getötet. In drei Regionen waren hunderte Städte und Dörfer ohne Strom.

US-Außenminister Antony Blinken warf Russland vor, gezielt „Zivilisten und zivile Infrastruktur“ anzugreifen. Das sei „ein Zeichen wachsender Verzweiflung“ Russlands, sagte er Journalisten in Kalifornien.

Sprecher Patel warnte, Russlands enger werdende Allianz mit dem Iran sollte weltweit als „große Bedrohung“ gesehen werden. Die Lieferung der Drohnen verdeutliche, unter welchem „gewaltigen Druck“ Russland stehe. So hat Moskau nach US-Schätzungen seit Beginn der Invasion im Februar etwa 6000 Stück Ausrüstung verloren.

ma/

© Agence France-Presse

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