Ukraine

Kriegstelegramm XXXII. Istanbul, Vergiftungen und Kriegsverbrechen

Titelbild: Panzersperre zwischen Kiew und Irpin

In die Verhandlungen in Istanbul heute, platzt die Nachricht, dass die russische Armee aus dem Ring um Kiew, nach eigenen Angaben, abziehen will. Was die Verhandlungen in Istanbul heute bringen, die Welt darf gespannt sein.

Russland will sich nach eigenen Worten auf den Osten des Landes konzentrieren.

Von dem sonstigen Gefasel, dass Russland die „bösen Nazis“ in der Ukraine beseitigen müsse, will man schon nicht mehr berichten, weil neue Gerüchte über Lager und Folter der immer brutaler agierenden Putin-Truppen aufkommen.
Dabei zeigt sich Russland von der widerlichsten Seite. Kompromissbereitschaft wird vorgespiegelt. Nicht mehr und nicht weniger.

Eher ungewiss ist die Situation eines Kriegsverbrechens von Ukrainern an Russen. Liegende russische Soldaten vor Ukrainern, die offensichtlich gefangengenommen wurden und danach entwaffnet beschossen wurden. 

Was wurde aus den Soldaten, fragt man sich?

Nichts, aber auch gar nicht rechtfertigt ein Kriegsverbrechen an Soldaten, das gilt für die Ukraine, wie für Russland. 


Die ukrainische Seite hatte nicht viel Hoffnung. Es gab im Vorfeld Gerüchte, dass der russische Oligarch Roman Abramowitsch unter Vergiftungssymptomen gelitten hatte. Nun weist der Kreml diese Behauptung zurück. Peskow nannte es „Informationssabotage“. 


Russland will nach der Entscheidung, den Rubel für Bezahlungen von Gasrechnungen, den Lieferstopp an unfreundliche Staaten beginnen. Verträge sahen anders aus, als man sie in Dollar und Euro schloss. „Wir sind keine Wohltäter!“, meinte Russland dazu. Das hat die Welt mittlerweile begriffen.  In diesem Zusammenhang darf man nicht vergessen, auf der anderen Seite, im Kreml, herrscht ein Mafia-artiges Regime, das von dem Geld jeden Tag in der Ukraine Kinder und Frauen abschlachtet. Peskow, Sprachrohr für Putin meinte dazu: „Keine Bezahlung, kein Gas!“ Das ist deutlich. Der Westen zahlt ja, nur nicht in einer sanktionierten Währung. Putin kommt sicherlich schlau dabei vor. 

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