Ukraine

Kriegstelegram VI.

Bild Nexta Screenshot Twitter Danke!

Bei Evakuierungen aus dem Krisengebiet hilft Manager SOS

Die Kämpfe dauern unvermindert an.

Die Nachrichtenlage ist unübersichtlich.

Was übersichtlich ist, der Angriff war von langer Hand geplant, die Brutalität des Angreifers Russland und die damit verbundenen Kriegsverbrechen beschäftigen nunmehr den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. 

Putin und seine Entourage geben sich unnachgiebig. Lawrow, dem man Besseres zugetraut hätte, beklagt, dass die Sanktionen „einem Diebstahl“ gleichkommen. 

Noch in der Nacht wurde bekannt, dass wieder tausende Russen festgenommen wurden, die gegen den Krieg protestierten. Darunter auch eine Überlebende, Elena Osipova, der Nazi-Blockade im 2. Weltkrieg in Leningrad.

Es löst selbst bei Hardlinern und bislang Putin freundlichen Anhängern Empörung aus.

Die militärische Lage ist festgefahren, der Widerstand der Ukrainer ist heldenhaft. Mariupol ist ohne Wasser und ohne Strom. 

Kiew leidet unter den brutalen Bombenangriffen mit Streumunition. Es sollen über 100.000 Menschen in den U-Bahnschächten ausharren. 
Bei Charkiw ermordete die russische Armee wieder zwei Kinder, als ein Mehrfamilienhaus bombardiert wurde.

In  Schytomyr starben Patienten einer Klinik, als das Krankenhaus offensichtlich vorsätzlich bombardiert wurde. Russland will den Widerstand in der Zivilbevölkerung brechen und radiert ganze Straßenzüge aus, um den verlorenen Krieg doch noch zu gewinnen. Allgemeine Regeln für den Krieg gelten im Kreml nichts mehr.

Selenskij drohte erstmals den Russen im Stile Winston Churchills dereinst gegen die Nazis. „Sie werden hier keinen Frieden haben, sie werden hier nichts zu essen haben, sie werden hier keine Ruhe finden.“ In Kiew explodierten in der Nähe des Bahnhofs Bomben, derweil werden Barrikaden aufgebaut und auch Frauen schließen sich der ukrainischen Guerilla an. 

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