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Die jüngsten Ereignisse um Venezuela, Präsident Donald Trump und Nicolás Maduro haben die internationale Politik in Aufruhr versetzt und werfen zahlreiche Fragen zu Motiven, Lügen und potenziellen nächsten Schritten auf, insbesondere im Kontext undurchsichtiger Geschäfte, die mit der Trump Organization in Verbindung gebracht werden.
Alles begann mit einer dramatischen US-Operation in Venezuela, die Maduro, den langjährigen Präsidenten, entmachtete und ihn in die Vereinigten Staaten brachte, wo er nun in New York inhaftiert ist und vor Gericht gestellt werden soll, basierend auf Anklagen aus dem Southern District of New York, die bereits seit Jahren gegen ihn und seine Frau Cilia Flores laufen und Vorwürfe wie Drogenhandel, Korruption und Terrorismus umfassen.
Trump hat öffentlich erklärt, dass die USA Venezuela nun „leiten“ werden, was auf eine de facto Übernahme hindeutet, die von vielen als kolonialer Ressourcenraub kritisiert wird, da Venezuela über immense Öl- und Mineralvorkommen verfügt, die für die US-Wirtschaft strategisch entscheidend sind. Kritiker werfen Trump vor, Lügen zu verbreiten, indem er die Intervention als humanitäre oder sicherheitspolitische Notwendigkeit darstellt, während es in Wirklichkeit um wirtschaftliche Interessen gehe – eine Narrative, die an frühere US-Eingriffe in Lateinamerika erinnert, wie bei Panama und Manuel Noriega, dessen Fall nun als Vorlage für Maduros Prozess herangezogen wird. Maduro, der von Russland und China unterstützt wurde, scheint von seiner eigenen Armee im Stich gelassen worden zu sein, was Spekulationen über einen internen Verrat oder gar einen stillen Deal zwischen Trump, Putin und Xi Jinping nährt, bei dem Venezuela als „Zahlungsmittel“ für Zugeständnisse in anderen Regionen dient, etwa im Austausch für russische Vorherrschaft in der Ukraine oder chinesische Ansprüche auf Taiwan.
Diese Theorien werden durch Aussagen von Beobachtern gestützt, die auf eine Neuaufteilung globaler Einflusssphären hindeuten, bei der die USA in den Amerikas freie Hand haben, solange Russland und China in Europa und Asien ungestört agieren können, was die Souveränität kleinerer Nationen untergräbt und die NATO in eine prekäre Position bringt.
In diesem Kontext rückt Grönland ins Visier als potenziell nächstes Ziel, da Trump bereits 2019 öffentlich den Kauf der autonomen dänischen Insel vorgeschlagen hatte, was damals als absurd abgetan wurde, nun aber im Licht der Venezuela-Operation als realisierbarer „hard power“-Schritt erscheint, der durch militärische oder wirtschaftliche Druckmittel umgesetzt werden könnte. Grönland ist nicht nur geopolitisch bedeutsam aufgrund schmelzender Polkappen, die neue Schifffahrtsrouten und militärische Positionen gegen Russland eröffnen, sondern vor allem wegen seiner reichen Vorkommen an Seltenen Erden und Mineralien, die für Technologie und Verteidigung essenziell sind und derzeit von China dominiert werden – ein Faktor, der Trumps Interesse an einer „Sicherung“ rechtfertigen könnte, während Kritiker darin undurchsichtige Geschäfte der Trump Organization sehen, die durch familiäre Verbindungen und frühere Immobilien- und Ressourcen-Deals profitiert haben könnten, ähnlich wie bei Vorwürfen zu Ölinteressen in Venezuela.
Die Ehefrau von Stephen Miller, einem einflussreichen Trump-Berater, hat kürzlich öffentlich auf Grönland hingewiesen mit dem Wort „SOON“, was als Drohung interpretiert wird und die Ängste vor einer Eskalation schürt, insbesondere da Trump auch Mexiko, Kanada und Kuba bedroht hat, letzteres als potenziellen „51. Staat“ oder Kolonie. Europäische Verbündete zeigen sich alarmiert, da eine US-Übernahme Grönlands die NATO spalten könnte, während Dänemark als „weicher“ Eigentümer gesehen wird, dessen Souveränität ähnlich wie Venezuelas ignoriert werden könnte. Verschwörungstheorien verbinden dies mit den Epstein-Akten, die weitere Enthüllungen über Trumps Netzwerke versprechen und andeuten, dass persönliche Gewinne – etwa durch Ressourcenkonzessionen an die Trump Organization – die treibende Kraft sein könnten, was an frühere Skandale wie die Panama-Papers oder Trumps Immobilienimperium erinnert.
Wer also als Nächstes dran ist, hängt von Trumps Prioritäten ab: Grönland scheint priorisiert, da es nahtlos an die Venezuela-Strategie anknüpft und wirtschaftliche Vorteile für seine Organisation bietet, während Länder wie Kolumbien oder Iran als weitere Kandidaten gehandelt werden, falls sie als Bedrohung oder Ressourcenquelle wahrgenommen werden; letztlich unterstreicht dies eine Ära, in der internationale Normen durch unilaterale Machtpolitik ersetzt werden, und Venezuela dient als Präzedenzfall für eine Welt, in der Lügen über Demokratieförderung reale Imperiumsambitionen kaschieren.
