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Traurige Bilanz in Crans-Montana

Titelbild; Beispielbild Pixabay 

In der Nacht zum 1. Januar 2026 verwandelte sich die Silvesterfeier in der Bar Le Constellation im Schweizer Skiort Crans-Montana in eine der schwersten Katastrophen der jüngeren Schweizer Geschichte.
Gegen 1:30 Uhr brach ein Feuer aus, das sich rasend schnell ausbreitete und zu einer Explosion führte, bei der rund 40 Menschen ums Leben kamen und etwa 115 weitere verletzt wurden, viele davon schwer oder lebensbedrohlich. Die meisten Opfer sind junge Menschen, darunter viele Teenager und Personen in den Zwanzigern, die den Jahreswechsel in dem beliebten Lokal feiern wollten, das besonders bei jüngeren Gästen aus der Region und internationalen Touristen angesagt war.

Der Brand entstand offenbar im Untergeschoss der zweistöckigen Bar, wo sich der Großteil der Feiernden aufhielt. Augenzeugen berichten von einem plötzlichen Flashover, bei dem der Raum innerhalb von Sekunden in einen Vollbrand überging, möglicherweise ausgelöst durch Pyrotechnik wie Wunderkerzen oder Fontänenkerzen auf Champagnerflaschen, die den leicht entflammbaren Deckenbereich in Brand setzten.

Giftige Dämpfe aus Kunststoffen verstärkten die Katastrophe, Panik brach aus, Menschen drängten zu den Ausgängen, einige erlitten Quetschungen oder stürzten in dem Gedränge.

Videos aus dem Lokal zeigen den Moment, in dem Flammen hochschlagen und Gäste verzweifelt fliehen.Die Einsatzkräfte reagierten schnell: Innerhalb weniger Minuten waren Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste vor Ort, unterstützt von Dutzenden Ambulanzen und Helikoptern, die die Verletzten in Spezialkliniken nach Lausanne, Zürich, Genf und andere Orte brachten. Das Gebiet um die Bar wurde abgesperrt, ein Überflugverbot verhängt, um die Rettungsarbeiten nicht zu behindern. Dennoch konnte das Inferno nicht verhindert werden, das Gebäude ist schwer beschädigt.Die Identifizierung der Toten und Verletzten dauert an und wird Tage oder Wochen in Anspruch nehmen, da viele Opfer stark verbrannt sind und internationale Gäste betroffen sind, unter anderem Franzosen, Italiener und möglicherweise weitere Nationalitäten. Crans-Montana, ein luxuriöser Ort mit Tausenden Touristen über die Feiertage, ist tief erschüttert.

Hunderte Menschen legten Blumen und Kerzen nieder, eine Gedenkmesse fand statt, Feuerwerke in anderen Orten wurden abgesagt. Politiker aus der Schweiz und dem Ausland, darunter der Bundespräsident und Emmanuel Macron, drückten Betroffenheit aus und boten Hilfe an.Die Ermittlungen zur genauen Ursache laufen, ein Anschlag wird ausgeschlossen, es handelt sich um ein tragisches Unglück. Die Bar, betrieben von einem französischen Paar, fasste offiziell bis zu 300 Gäste, wie viele genau anwesend waren, ist unklar. Die Tragödie erinnert an vergangene Diskothekenbrände und wirft Fragen zu Sicherheitsstandards, Pyrotechnik in geschlossenen Räumen und Evakuierungswegen auf. Crans-Montana trauert um eine Nacht, die als fröhlicher Neubeginn geplant war und stattdessen zu tiefer Trauer führte.

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