Ukraine

Kriegstelegramm XLVII. Persona non grata

Titelbild: Frank-Walter Steinmeier (2021)

Quirinale.it

The President of the Republic Sergio Mattarella with Frank-Walter Steinmeier, President of the Republic of Germany at the 16th meeting of the Arraiolos Group

Es wurde heute Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsident zur Persona non grata in der Ukraine erklärt.

Nun, Präsident Selenskij ist wie sein Botschafter in Berlin, der umtriebige Herr Melnyk, immer für eine Überraschung gut.

Um an schwere Waffen zu kommen, wird Steinmeier zum Sündenbock hochstilisiert. Eigentlich eine freche Erpressung, doch die Geschichte hat ihren Ursprung vor langer Zeit.


Eine geplante Solidaritätstour in die Ukraine fällt aus diesem Grund aus.

Auch Polens Duda ist nicht begeistert, mit Steinmeier zusammen Solidarität zu bekunden.

Steinmeier, ehemaliger Chef der Staatskanzlei in Hannover, als Putin-Adlatus Schröder mit den Ambitionen, eine andere Russland-Politik zu betreiben als sein Vorgänger Helmut Kohl, 1998 ins Kanzleramt verabschiedet wurde, gab unlängst zu, dass das Festhalten an Nordstream 2 ein Fehler gewesen war.

Nordstream 2 ist ein Musterbeispiel, wie sich Oligarchen eine goldene Nase verdienten, ohne dass es jemand merkte. 

Wer das Nordstream 2 – Konzept durchleuchtet, staunt nicht schlecht, was sich da so alles abgespielt hat.

Die Spur führt nach Zug in der Schweiz und da versandet diese Spur auch.

Spätestens ab der Jahrtausendwende war dem Gespann Schröder – Steinmeier bekannt, dass es Oligarchen waren, die sich an der Côte d’Azur sonnten und dabei kräftig verdienten. Mit allerlei solcher Projekte.

Nur niemand gibt das zu. Auch Steinmeier nicht, der jetzt als geschmähter Präsident sein Schicksal fristet.

Selenskij tut gut daran, wenn er seine Hau-Ruck Politik unterlässt, sonst könnte die Stimmung bald gegen ihn umschlagen.

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